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Nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Comscore erreichte der Internet-Kurznachrichtendienst Twitter im Mai 2009 weltweit 37,3 Millionen Nutzer.
In dem sozialen Netzwerk geben die Anwender in Kurztexten mit maximal 140 Zeichen Länge («Tweets») Antworten auf die Frage «Was machst Du gerade?», tauschen Links auf interessante Inhalte im Web aus oder verweisen auf Fotos und Videos. Auch Unternehmen nutzen Twitter zunehmend, um mit ihren Kunden zu kommunizieren oder Marketing für ihre Produkte zu betreiben.

Twitter-Anwender abonnieren die Mitteilungen anderer Benutzer, um sie regelmäßig lesen zu können. Die Abonnenten werden als «Follower» (engl. to follow = folgen) bezeichnet. Die Homepage von Twitter bietet auch eine Suchfunktion, über die man «Tweets» zu bestimmten Themen finden kann.
Ob Politiker, Hollywood-Star, Unternehmer oder Schüler – die Kommunikation über Twitter hat inzwischen alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens erfasst. Im politischen Umfeld wird Twitter derzeit viel beachtet, da Twitterer in Krisengebieten oder totalitären Staaten schon oft die einzigen verfügbaren Augenzeugen und Nachrichten- Quellen waren.

“Die Gema wird zunehmend vom ‘Kultur-Schützer’ zum ‘Kultur-Vernichter’.” So lautet der Vorwurf einer Petition von musikschaffenden Künstlern und Veranstaltern gegen die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, die derzeit reißenden Zulauf verzeichnet. Über 83.000 Mitzeichner hat der Antrag an den Deutschen Bundestag bis dato gesammelt, der “das Handeln der Gema auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüfen” möge – bis 17. Juli läuft die Mitzeichnungsfrist noch. Nicht die Abschaffung der Gesellschaft sei Ziel der Petition, um den Schutz geistigen Eigentums auch weiterhin gewährleisten zu können. Vielmehr müssten die “Gema-Gesetze” einer Reform unterzogen werden, um die für Mitglieder vorgeblich existenzgefährdenden Bedingungen zu ändern.

Die komplexen Gema-Regeln sind nach Ansicht der Unterzeichner der Petition zu überarbeiten, um die Gebührenstruktur von zu hohen Kosten aufseiten der Veranstalter sowie zu niedrigen Tantiemen aufseiten der Musiker gerechter zu gestalten. In beiden Fällen würden die Bedingungen die Existenzen der Betroffenen gefährden. Dadurch sei die bundesweite Live-Kultur bedroht, weshalb sich die Verwertungsgesellschaft den Vorwurf der”Kultur-Vernichtung” gefallen lassen müsse. Auf Anfrage von pressetext war vonseiten der Gema bis Redaktionsschluss dieser Meldung keine Stellungnahme zu erhalten. Besonders in Hinblick auf die gescholtenen Kleinveranstalter habe die Gesellschaft jedoch Handlungsbedarf erkannt, ließ die Gema wissen.
“In Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechnung für Mitglieder, die Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten” sehen Musikschaffende und Veranstalter Reformbedarf. Sowohl die Mitglieder der Gema als auch jene anderer Verwertungsgesellschaften sollten “zu ihrem Recht kommen”. Derzeit würden die Regeln weder ihnen noch der Musik im Allgemeinen gerecht. Angesichts der zu hohen Gebühren sähen besonders Kleinveranstalter immer häufiger von Konzertveranstaltungen ab. Dies beeinflusse in erster Linie Musiker, die wegen weniger Auftrittsmöglichkeiten zu geringe Tantiemeneinnahmen verzeichnen, um überleben zu können. Angesichts illegaler Musik-Downloads sind die Einkünfte von Musikschaffenden ohnehin eingebrochen. Gagen und Tantiemen aus Live-Konzerten stellen somit in den meisten Fällen die einzige Einnahmequelle von Künstlern dar.

pressetext.at

Nur vier von hundert Heranwachsenden in Deutschland sind nach einer aktuellen Studie der Berliner Humboldt-Universität exzessive Computernutzer.
Von Sucht könne nur bei 1,4 Prozent der 12- bis 19-Jährigen gesprochen werden, sagte Sabine Meixner vom Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie am Mittwoch auf einem Symposium bei Schwerin.

Frühere Untersuchungen relativiert

Damit würden frühere Untersuchungen relativiert, nach denen in Deutschland etwa 17 Prozent der Jugendlichen krankhaft auffällige PC-Nutzer sein sollen. Die Studie der Humboldt-Uni basiert auf einer Befragung von 5.200 Schülern in Hamburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zwischen 2005 und 2009.

35 Stunden pro Woche ist Sucht

Nach den neuesten Erkenntnissen sind junge Leute mit einem PC- Gebrauch von rund 35 Stunden in der Woche als süchtig einzustufen und ab 28 Stunden pro Woche als gefährdet.
Besonders häufig seien Jungen oder junge Männer betroffen. Ängstlichkeit, Einsamkeit, ein geringes Selbstwertgefühl, Überforderung, Kommunikationsstörungen und Depressionen begünstigen die Sucht, sagte Meixner. Die Flucht in die virtuelle Welt des Computerspiels oder in Chatrooms diene den jungen Leuten vor allem dazu, Probleme zu vergessen. Für eine repräsentative bundesweite Studie zur Internetsucht gebe es aber bislang keine ausreichenden Daten, räumte Meixner ein.

Schweinegrippe

Erstmals hat ein Schweinegrippe-Patient eine Resistenz gegen das Grippemittel Tamiflu entwickelt.

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Quelle:

Zusatz: Die Quellenangabe wurde aktualisiert…

Das Bundesverfassungsgericht hat den Ratifizierungsprozess in Deutschland zum EU-Reformvertrag von Lissabon vorerst gestoppt. Das Gericht sieht Defizite bei den Beteiligungsrechten in EU- Angelegenheiten von Bundestag und Bundesrat. Das Begleitgesetz zum EU-Vertragswerk sei verfassungswidrig, da es Bundestag und Bundesrat zu wenig Mitspracherechte einräume, hielten die Richter in ihrem Urteil vom Dienstag fest. Das Parlament und die Länderkammer seien bei der Übertragung von Rechten an die EU bislang nicht ausreichend beteiligt.
Die Ratifikationsurkunde zum Lissabon-Vertrag darf deshalb solange nicht hinterlegt werden, bis ein entsprechendes Gesetz in Kraft getreten ist, entschieden die Verfassungshüter. Dass das deutsche Zustimmungsgesetz zum EU-Vertragswerk mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar ist, ändert nichts daran. Bevor Bundespräsident Horst Köhler seine Unterschrift unter den Vertrag setzt, muss nun das Begleitgesetz nachgebessert werden. Durch das Urteil gerät der Bundestag unter Zeitdruck. Denn die EU möchte den Lissabon-Vertrag bis Ende 2009 in Kraft setzen.

Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht

Er ist der “erste Pirat im Parlament“: Ein Mann, der nach dem Ende seiner Karriere bei der SPD nach 38 Jahren nun den Weg nach vorn, hin zur Piratenpartei sucht. Jörg Tauss, der erst vor wenigen Monaten ins Fadenkreuz der Ermittler geraten war, schwenkt seit wenigen Tagen die schwarze Totenkopffahne. Am heutigen Dienstag, war der Politiker als Interviewpartner im Deutschlandradio Kultur zu Gast. Das Thema, das derzeit nicht nur die versammelte Internetgemeinde in Atem hält: Der am vergangenen Mittwoch durch den Bundestag verabschiedete Gesetzesentwurf zur so genannten “Zugangserschwernis zu kinderpornographischen Seiten im Internet”.

Gemeinsam mit Moderator Dieter Kassel erörtert Tauss seine Beweggründe, warum er “Zensursulas” Anliegen in der letzten Woche nicht zugestimmt hat und kurz darauf erst aus der SPD aus- und sofort danach in die Piratenpartei eingetreten ist. “Man muss (…) wissen, dass dieses Gesetz – (…) – nach meiner Auffassung wenig zu tun hat mit dem wirklich schwierigen und ernsten Thema Pornografie mit Kindern”, betont er nachdrücklich. Pornographie mit Kindern werde hier als Waffe missbraucht, um andere Ziele zu erreichen. Zum Beispiel “zur Errichtung einer wirklichen Zensurinfrastruktur in Deutschland”.

Hier weiter mit Gespräch:

Es wird mit Sicherheit auch ein sehr lustiger Wahlkampf werden, der da gerade beginnt…

Zitat heise.de
Dem “zunehmenden Wert des geistigen Eigentums für die Kreativen” müsse durch die Sicherung der Rechtsstellung der Urheber im digitalen Zeitalter durch das Urheberrecht Rechnung getragen werden, führt das “Regierungsprogramm” weiter aus. “CDU und CSU setzen sich für einen fairen Ausgleich der Interessen von Künstlern, der Kultur- und Kreativwirtschaft, dem Verbraucher- und Datenschutz sowie der Technologieanbieter ein.” Wo es angesichts der geringen Schwere von Straftaten vertretbar sei, solle “eine Selbstregulierung greifen”. Eine “Bagatellisierung von Kriminalität” sei aber der falsche Weg. Das Rechtsbewusstsein nehme erheblichen Schaden, “wenn Delikte nur deshalb nicht strafrechtlich verfolgt werden, weil sie massenhaft begangen werden”. Hemmschwellen würden so gesenkt, Rechtsbrecher ermutigt und kriminelle Karrieren begünstigt. Wer Recht breche und sich damit gegen die Werteordnung stelle, müsse “mit konsequenter Verfolgung und zügiger Bestrafung rechnen”.

Ganz besonders den letzten Satz sollten sich die Damen und Herren aus CDU/CSU sehr gut merken…

Am 2009-06-18 hat der Bundestag das Zugangserschwerungsgesetz beschlossen, nach dem künftig alle Diensteanbieter, die den Zugang zum Internet für mindestens 10.000 Teilnehmer oder sonstige Nutzungsberechtigte bereitstellen, Maßnahmen zur Erschwerung des Zugangs zu bekannten, jedoch noch nicht abgeschalteten, Angeboten kinderpornographischen Inhalts ergreifen müssen. Die zu sperrenden Angebote werden dabei in einer Sperrliste vom Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt, und sind dort von den Diensteanbietern abzuholen. Spätestens sechs Stunden nach einer Aktualisierung der Sperrliste müssen die Änderungen in der lokalen Sperrimplementierung umgesetzt sein. Darüberhinaus ist dem BKA wöchentlich eine anonymisierte Statistik über die Zugriffe auf die gesperrten Seiten zur Verfügung zu stellen.
Gegenüber dem ursprünglichen Entwurf vom 2009-05-05, der Behörden und Hochschulen explizit von dieser Regelung ausgenommen hatte, wurden noch vor dem Beschluss Änderungen vorgenommen, die nun eben diese mit einschliessen. Im Klartext heisst das, dass alle Hochschulen, die mehr als 10.000 Benutzern (Studenten, Mitarbeiter,…) einen Zugang zum Internet bereitstellen, die Sperren gemäß der Sperrliste grundsätzlich zu implementieren haben.

Eine Stellungnahme zum nun in Kraft getretenen Zugangserschwerungsgesetz sowie seiner Bedeutung für Hochschulen steht bei der Zentralen Datenschutzstelle der baden-württembergischen Universitäten (ZENDAS) für Abonnenten zum Abruf bereit.

Quelle:

Deutlicher kann man die Verlogenheit nicht aufzeigen. Das Internet als Sprachrohr der Demokratie wird überall gross lamentiert – von Merkel und unseren “Volksvertretern” – und in Deutschland wird für uns gleichzeitig eine Infrastruktur für die Zensur geschaffen – und Artikel 20 GG nun endültig abgeschafft! Ein herausragender Kommentar dazu von Thomas Knüwer im Handelsblatt:

Dammbruch im Internet

Für jene, die sich nicht mit dem Thema beschäftigt haben, ist es schwer zu glauben: Morgen wird der Bundestag mit den Stimmen von CDU und SPD ein Gesetz verabschieden, das die Gewaltenteilung zwischen Judikative, Exekutive und Legislative aufhebt. Jene Gewaltenteilung, die in Art. 20 des Grundgesetzes festgeschrieben ist.

Im scheinbaren Kampf gegen Kinderpornografie werden künftig die Ermittler der Landeskriminalämter entscheiden, was ungesetzlich ist und was nicht – ganz ohne Richterspruch. Sie werden eine Liste von Internetseiten erstellen, die gesperrt werden. Diese Liste wird nicht öffentlich zugänglich sein, die Betreiber der betroffenen Seiten werden nicht informiert. Wer diese Seiten besucht, gleichgültig ob absichtlich oder zufällig, dessen Daten werden protokolliert – ohne sein Wissen.

Es ist ein Dammbruch für die Demokratie und ein zynischer Missbrauch des Leides vergewaltigter Kinder. Wer Kinderpornos bekämpfen will, hat dafür ausreichende rechtliche Mittel – auch im Internet. Was fehlt, sind Kapazitäten für die Ermittler. Wer aber glaubt, dass jene Sperren, die sich in Sekunden von jedermann umgehen lassen, Kinderschänder vor Gericht bringen, darf als naiv bezeichnet werden. Dies haben zahlreiche Experten erläutert, doch weder Familienministerin Ursula von der Leyen noch Innenminister Wolfgang Schäuble mochten zuhören. Die Antworten auf eine Bundestagsanfrage der FDP zeigten: Die Bundesregierung hat sich weder mit den Sperrlisten anderer Länder befasst, noch hat sie Wissen über den Kinderporno-Markt. Das aber hatte sie zuvor behauptet.

Tatsächlich funktioniert der Tausch von Kinderpornografie anders als ein ihr Unrecht und agieren entsprechend. Mit den Filtern der Regierung ist ihnen nicht beizukommen. Deshalb ist auch naiv, wer glaubt, dass es hier nur um Kinderpornografie geht. Die Sperrung dieser Inhalte ist lediglich der Anfang. Die Regierung will das Internet kontrollieren – was ebenfalls eine naive Vorstellung ist.

Über 130 000 Bürger protestieren in einer Online-Petition gegen die Internetsperre, es ist die erfolgreichste Petition in der Geschichte des Landes. Der Regierung ist das Aufbegehren offenbar egal – so wie anscheinend auch das Grundgesetz.

Artikel vollständig hier abrufbar:

Die etablierten Parteien -hauptsächlich Union und SPD- haben Angst, sie haben die Hosen gestrichen voll… sie fürchten sich vor der nächsten Bundestagswahl, sie fürchten sich vor dem Wähler. Und sie haben allen Grund sich vor dem Wähler zu fürchten.
Die desaströse Politik dieser Parteien in den letzten 8 Jahren, der permanente und ganz offen geführte Krieg gegen den Bürger, die hochgradige Ignoranz gegenüber den tatsächlichen Problemen in diesem Land… und schlussendlich der daraus resultierende wachsende Widerstand -als Folge eben dieser katastrophalen Politik- innerhalb der Bevölkerung, dies alles treibt den Damen und Herren in Berlin den Angstschweiß auf die Stirn, lässt sie nicht mehr zur Ruhe kommen.
Der Hauptfeind dieser Politiker, ist bekanntlich das Internet und die damit verbundenen schier unendlichen Möglichkeiten der unkontrollierbaren Kommunikation zwischen den Menschen… dieses Internet -das deutsche Politiker selbst in 100 Jahren nicht verstehen werden- hat dem Bürger in diesem Land erstmalig ermöglicht, seine Meinung öffentlich kund zu tun und zwar völlig unabhängig von parteiinternen Vorgaben, völlig unabhängig von irgendwelchen kommentierenden und gleichgeschalteten Printmedien und genau dies -die freie Meinungsäußerung- macht dem Politiker in diesem Land Angst.
Der Spiegel beschreibt dann in einem Artikel auch sehr schön am Beispiel der Aussagen von zwei Politikern den derzeitigen Zustand innerhalb der Parteien, die regelrechte Panik die derzeit unter Politikern herrscht.

Zitat spiegel.de
Der Bundeswahlleiter und Abgordnete von Union und SPD befürchten, die Bundestagswahl könnte durch Kurznachrichten im Online-Dienst Twitter unzulässig beeinflusst werden. Ihre Furcht: Bisher vertrauliche Exit Polls könnten vorzeitig öffentlich werden.

Fakt ist, Twitter ist als Dienst weltweit unverzichtbar geworden wenn es darum geht, einer breiten Masse von Menschen sehr schnell Informationen zukommen zu lassen.
Informationen, die Politiker gerne unter der Decke gehalten hätten, wie z.B. die Wahlergebnisse zur EU-Wahl… einer Wahl die von der CDU/CSU kurz nach der Wahl als “ganz klarer Sieg” gefeiert wurde.
Bis, ja bis dann auf Twitter die ersten Zahlen bzw. ein Endergebnis veröffentlicht wurde, welches bei mageren 38% (CDU/CSU) lag. Im Sport nennt man eine solche Klatsche “stehend K.O. gehen”…

Zitat spiegel.de
Die sogenannten Exit-Polls mit Zahlen und Trends zum Wahlausgang werden den Parteien nachmittags mitgeteilt. “Es wäre der GAU, wenn die Wählerbefragungen vor Schließung der Wahllokale öffentlich bekannt würden”, sagt Bundeswahlleiter Roderich Egeler. Via Internet könnten dann Unentschlossene mobilisiert werden.

Aha… via Internet könnten also Unentschlossene mobilisiert werden, genau die Klientel… die bislang -mangels Alternativen der Wahl fernblieben- als Nichtwähler in keiner öffentlichen Statistik nach einer Wahl auftauchten, deren Prozentsatz aber so erheblich sein muß… dass man ihn lieber verschweigt, verschweigen muß, um das eigene Wahlergebnis in einem besseren Licht dastehen zu lassen bzw. um nicht eigenes Versagen öffentlich eingestehen zu müßen.
Um nun vom eigenen Versagen abzulenken, spricht man -folgerichtig- im Vorfeld der nächsten Wahlen jetzt auch von Manipulation, man unterstellt dem Bürger also Wahlbetrug… und man wird die nächste Wahl wiederholen wenn das Ergebnis den Parteien nicht passt.

Zitat spiegel.de
Nach einer Anfechtung des Ergebnisses müsste die Wahl womöglich wiederholt werden. Der SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz hält es für angebracht, über “ein Verbot der Wählerbefragungen nachzudenken”. Dorothee Bär, stellvertretende CSU-Generalsekretärin und medienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, fordert, alle Eingeweihten auf einen “Kodex des Stillschweigens zu verpflichten”. Im Mai hatten Abgeordnete das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl vorzeitig im Twitter-Dienst gemeldet.

Diese Aussagen sind nicht nur ein Armutszeugnis für die Politik, sie werfen auch ein denkbar schlechtes Licht auf dieses Land denn solche Aussagen ist man bislang nur von Diktaturen gewohnt.
Möglicherweise ist Diktatur aber genau dass, was uns nach der Bundestagswahl im Herbst erwartet… die Weichen dafür sind schon längst gestellt.

Bereits im Jahr 2010 wird die normale Nutzungsdauer des Internet diejenige des Fernsehens deutlich übersteigen. Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, ist laut dem Magazin “Internet World Business” davon überzeugt, dass die Internetnutzung bereits Ende 2009 die Nutzung des Fernsehen übersteigen könnte. Auch glaubt er, dass soziale Medien, die der Anwender selbst mitgestalten kann, ihren Siegeszug im Internet fortsetzen werden. Auf dem Internet World Kongress (23. und 24. Juni 2009) in München erklärte Berg, dass sich 84 Prozent der Menschen bis 29 Jahre ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen könnten. Das Internet ist “die größte Maschine, die die Menschheit geschaffen hat”.


Der King Of Pop ist tot.
Der amerikanische Popsänger Michael Jackson ist am Donnerstag im Alter von 50 Jahren in einem Krankenhaus von Los Angeles verstorben.

Nach Angaben seiner Familie wurde er um 14.26 Uhr (Ortszeit/23.26 MESZ) von den Ärzten des UCLA Medical Center in Los Angeles für tot erklärt.

Jacksons Bruder Jermaine teilte wenige Stunden nach dem plötzlichen Tod erste Einzelheiten mit. Demnach war Jacksons Privatarzt in der Villa des Sängers, als der 50-Jährige vermutlich einen Herzstillstand erlitt. Erste Wiederbelebungsversuche waren ohne Erfolg.

Über eine Stunde reanimiert

Jackson wurde dann in das nahe gelegene UCLA Medical Center gebracht. Dort hätten die Ärzte über eine Stunde lang vergeblich versucht, das Herz des Sängers wieder zum Schlagen zu bringen, erklärte der Bruder vor Reportern in dem Krankenhaus.

Vor dem Hospital versammelten sich spontan Hunderte von bestürzten Fans des Popstars. Jackson, ein begnadeter Sänger und Tänzer von Kindesbeinen an, verkaufte schätzungsweise 750 Millionen Platten und erhielt 13 Grammys, die höchste Auszeichnung, die die Musikbranche zu vergeben hat.

Autopsie am Freitag

Die Leiche des Sängers wurde wenige Stunden später per Hubschrauber vom UCLA Medical Center zum Amt für Gerichtsmedizin des Bezirks Los Angeles geflogen. Dort sollte am Freitag eine Autopsie vorgenommen werden.

Ergebnisse seien erst in einigen Tagen zu erwarten, sagte ein Experte dem Sender FoxNews. Das letzte Foto des Stars, das im Internet verbreitet wurde, zeigt Jackson mit einer Sauerstoffmaske auf einer Trage auf dem Weg in die Notaufnahme.

Kinder bleiben bei Großmutter

Die drei Kinder von Popstar Michael Jackson sollen nach dem plötzlichen Tod ihres Vater vorerst bei ihrer Großmutter bleiben. Dies teilte Brian Oxman, langjähriger Anwalt der Jackson-Familie, mit.

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Ubuntu Privacy Remix 9.04 als sichere Arbeitsumgebung Linux-Live-CD gegen Bespitzelungssoftware
Das Team hinter der Linux-Live-CD hat auf dem LinuxTag in Berlin die neue stabile Version 9.04 “Jailed Jackalope” vorgestellt.

Das System basiert auf Ubuntu und ist auf den Schutz vertraulicher Daten ausgelegt.

Zum LinuxTag 2009 in Berlin wurde der Ubuntu Privacy Remix 9.04 (UPR) vorgestellt. Die Live-CD basiert auf der aktuellen Linux-Distribution Ubuntu 9.04. Da es sich um eine Live-CD handelt, kann das System also direkt von der CD gestartet werden und muss nicht auf der Festplatte installiert werden.

UPR soll auch technisch nicht versierten Anwendern die Möglichkeit geben, in einer sicheren Umgebung zu arbeiten und sich so beispielsweise gegen staatliche Überwachung zu schützen.

Das Projekt sieht dies als internationales Problem an und bietet daher eine DVD an, auf der sich weitere Sprachen wie Spanisch und Chinesisch finden.

Eine sichere Arbeitsumgebung ist nach Meinung des Projektes nötig, da moderne Angriffsmethoden darauf abzielten, verschlüsselte Daten dann abzugreifen, wenn sie unverschlüsselt im Speicher liegen. Daher ist UPR strikt abgeschirmt. Die Entwickler haben den verwendeten Linux-Kernel 2.6.28.9 so konfiguriert, dass er keine Netzwerkverbindungen unterstützt und auch lokale Festplatten vollständig ignoriert. So soll auf den Festplatten eventuell vorhandene Schadsoftware daran gehindert werden, an Daten aus UPR zu gelangen.

Datenträger und Truecrypt-Volumes werden standardmäßig mit der Option “noexec” eingebunden, um zu verhindern, dass auf diesem Wege Schadsoftware eingeschleppt wird. Auch die Root-Rechte sind eingeschränkt. Programmkonfigurationen können in einem verschlüsselten Container gespeichert werden, um diese dauerhaft nutzen zu können.

Neu in UPR 9.04 ist der Figaro’s Password Manager 2. Die Entwickler haben den Quelltext der Verschlüsselungssoftware Truecrypt überprüft und die Software neu aus dem Quellcode übersetzt. Neu ist außerdem die Möglichkeit, die CD beim Starten komplett in den Arbeitsspeicher zu kopieren.

UPR 9.04 steht ab sofort zum Download bereit. Die Multilanguage-DVD soll kommende Woche veröffentlicht werden.

Ermittlungen gegen Internet-Abzocker
Wegen des massenhaften Betruges von Computerbenutzern mit vermeintlich kostenloser Software im Internet ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover. Es laufe ein Verfahren gegen Verantwortliche des Webangebots mega-downloads.net, teilte die Staatsanwaltschaft Hannover am heutigen Donnerstag mit und bestätigte Angaben des Internetportals Netzwelt.de. Demnach handelt es sich um Software, die über mega-downloads.net angeboten wurde. Rechnungen seien nicht nur an Nutzer gegangen, die Software heruntergeladen hätten, sondern auch an Verbraucher, die gar nicht auf der Seite gewesen wären. Die Staatsanwaltschaft habe die Konten der in Hannover ansässigen Firma mit fast einer Million Euro eingefroren, meldete Netzwelt.de. Zu diesen Details wollte sich die Ermittlungsbehörde allerdings nicht äußern.
Viele der tausende Geschädigten seien nicht über die Internetseite www.mega-downloads.net, sondern über Gewinnspiele, Werbung und Suchmaschinen im Internet zum Opfer geworden. Etliche luden sich Software von der Seite herunter, die dort vermeintlich kostenlos angeboten wurde, gingen damit aber unbemerkt einen Abo-Vertrag ein. Die ins Visier der Ermittler geratene Inkassofirma L & H GmbH in Hannover verfügt lediglich über eine Postanschrift und war für eine telefonische Stellungnahme nicht erreichbar.

heise.de

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