Generation Zahnspange

Nachdem Google+ in den ersten Monaten erwachsenen Nutzern vorbehalten war, öffnet Google sein soziales Netzwerk jetzt auch für Jugendliche ab 13 Jahren.

Zu ihrem Schutz gelten aber für Minderjährige leicht verschärfte Regeln. Erwachsene dürfen grundsätzlich nur mitreden, wenn sie in den Kreisen der Teenie-Nutzer sind.

Seit das soziale Netzwerk Google+ im vergangenen Sommer online ging, nahm es im Prinzip nur volljährige Nutzer auf, Teenager konnten sich eine Mitgliedschaft nur erschwindeln.

Doch jetzt lockert Google seine Zugangsbeschränkungen und lässt Jugendliche in Deutschland und anderen Ländern ab 13 Jahren in seinem Netzwerk ihre Kreise ziehen. In Spanien und Südkorea dürfen sie sich ab 14, in den Niederlanden erst mit 16 Jahren anmelden.

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Twitter zensiert Kurzmeldungen

Twitter wird künftig  in bestimmten Ländern gesetzeswidrige Nachrichten zensieren.

Die Kurznachrichten würden in den Staaten, wo die Inhalte gegen Gesetze verstießen, nicht mehr veröffentlicht, kündigte das US-Unternehmen am Donnerstag auf seinem eigenen Blog an.

In Ländern, wo die Inhalte legal seien, würden die Tweets online gehen. Als Beispiel nennt das Unternehmen Deutschland und Frankreich, in denen die Holocaust-Leugnung unter Strafe steht. Leugnet ein US-Amerikaner den Holocaust in einem Tweet, wird dieser künftig für Nutzer in Frankreich und Deutschland ausgeblendet, anderswo aber noch zu sehen sein. Die Nutzer würden über die Filterung informiert. Mit der Zensurmaßnahme will der Konzern verhindern, in bestimmten Ländern abgeschaltet zu werden.

„Mit der Fortsetzung unseres internationalen Wachstums werden wir in Länder eintreten, die unterschiedliche Vorstellungen von der Meinungsfreiheit haben“,

schrieb Twitter in dem Blog. Eine Unternehmenssprecherin wollte die Angaben nicht weiter ausführen. Mit dem Schritt leitet Twitter nun eine Trendwende ein. 

Auf Twitter kritisieren derweil die Nutzer den Schritt heftig, das Hashtag #TwitterCensored tauchte zeitweise in der Liste mit den beliebtesten Themen auf. Viele drohen, dem Kurznachrichtendienst den Rücken zu kehren, wie Abdul Rahman: „Okay Twitter. Ihr fangt an, uns zu zensieren, und wir gehen einfach zu einem anderen Dienst. So einfach ist das.“

„Das ist Zensur, da gibt es keine Ausrede“, schreibt auch Jillian C. York von der Internet-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation in einem Blogeintrag, schränkt aber ein: „Twitter steht eben nicht über dem Gesetz.“

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Alles gesagt…

Der Streik war ein Mittel des Arbeitskampfs in der Old Economy.

Zum Jahresauftakt ist der Ausstand auch im Internetzeitalter angekommen. In der vergangenen Woche streikte der englischsprachige Dienst des Online-Lexikons Wikipedia und zeigte nur eine schwarze Seite – wegen zweier US-Gesetzentwürfe (SOPA und PIPA) zum Schutz des Urheberrechts.

Internetdienste wie Google und Twitter oder das soziale Netzwerk Facebook schlossen sich dem Protest an.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass sich schlecht durchdachte Gesetze der Entwicklung des Internets in den Weg stellen“,

schrieb Facebook-Gründer Mark Zuckerberg… und damit ist auch alles gesagt, wir dürfen nicht zulassen, dass uns Konzerne/Unternehmen Gesetze diktieren bzw. wir dürfen nicht zulassen, dass Konzerne/Unternehmen Gesetze unterlaufen/aushebeln bzw. nach eigenem Gusto auslegen.

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Jörg Kachelmann ist zurück…

Gratulation und viel Glück für die Zukunft. Nach knapp zweijähriger Pause kehrt Jörg Kachelmann wieder als Wettermoderator auf die Fernsehbildschirme in Deutschland zurück.

Ab Freitag (27. Januar) soll der 53-Jährige für den TV-Sender main.tv das Wochenendwetter präsentieren. Kachelmann produzier laut dem regionalen Sender jeden Freitag einen Einspieler, der im Nachrichtenjournal ausgestrahlt werde.

Schon seit März 2011 stellt Kachelmann das Wochenendwetter bei Radio Primavera vor, das ebenfalls im Funkhaus Aschaffenburg produziert wird. Im Zuge der Verhandlungen über eine Verlängerung des Ein-Jahres-Vertrages fragten ihn die Aschaffenburger Medienmacher, ob er das Wetter auch den Fernsehzuschauern erklären würde.

„Als er gesagt hat, das macht er, waren auch wir ein Stück weit überrascht“,

so der Chefredakteur von main.tv und Radio Primavera, Marco Maier. Die Entscheidung, Kachelmann zu verpflichten sei „absolut richtig“ gewesen – ein „Glücksgriff“. Die Qualität seines Wetterberichts im Radio, habe die Hörer überzeugt und solle nun auch den TV-Zuschauern geboten werden. Der Vertrag mit main.tv, dessen Sendegebiet das westliche Unterfranken und das östliche Rhein-Main-Gebiet umfasse, laufe vorerst ein Jahr.

Nach Aschaffenburg reisen muss Kachelmann deswegen freilich nicht. Der 53-Jährige wird seine Einspieler zuhause in der Schweiz produzieren und auf den Server von main.tv stellen. Der Wetterbericht soll dann zum einen auf der Internetseite des Senders abrufbar sein, zum anderen in den Nachrichtensendungen am Abend gezeigt werden.

Von Kachelmanns Auftritten im Ersten wird sich der main.tv-Wetterbericht stark unterscheiden: weniger Hightech, mehr Handarbeit. main.tv schickte dem Moderator Karten des Sendegebiets, auf denen Kachelmann Temperaturen, Winde oder andere Vorhersagen einzeichnen könne. Die Präsentation werde „sehr einfach, sehr authentisch“, schwärmt der Chefredakteur.

Die Erfahrung lehrt, dass das Interesse an Kachelmanns Aschaffenburger TV-Premiere am Freitag groß sein dürfte: Als sein erstes Wochenendwetter für Radio Primavera gesendet wurde, war die Internetseite des Senders vorübergehend überlastet.

Quelle: dapd

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