Debile “Musikindustrie” will komplette Zensur des Internet
Dezember 27, 2007 von dobermann projekt
In einem zweiseitigen Brief hat die Musikindustrie EU-Parlamentariern ihren Wunschzettel fürs nächste Jahr zusammengestellt. Der Titel klingt harmlos: “Technische Ansätze gegen Online-Copyright-Verletzungen”. Im Klartext beschweren sich die Lobbyisten des internationalen Verbands der Musikindustrie IFPI über Internet-Provider, nennen deren Kooperation beim Kampf gegen Online-Raubkopien “nicht zuvorkommend genug”.
Provider würden kaum gegen die Copyright-Brüche ihrer Kunden vorgehen, bemängelt die IFPI in dem Schreiben. Dabei hätten Provider doch die “totale technische und kommerzielle Kontrolle über den Internet-Verkehr” ihrer Kunden. IFPI fordert nun: Provider sollen diese Macht nutzen, um gegen die “massive Musikpiraterie in P2P-Tauschbörsen” vorzugehen. Denn mit etwa 20 Milliarden illegalen Musik-Downloads im Jahr übertreffe die Piraterie den “sich entwickelnden legalen Digitalmarkt”.
Die Musikindustrie-Lobby beschreibt in dem Brief drei konkrete Ansätze zur Internet-Kontrolle, die “machbar”, “nicht allzu teuer und aufwendig” und für den regulären Webnutzer “unproblematisch” sein sollen:
* Internet-Filter: Provider sollen den gesamten Datenverkehr ihrer Kunden filtern, Musikdateien identifizieren und automatisch mit einer Datenbank geschützter Aufnahmen abgleichen. Macht der Filter eine urheberrechtlich geschützte Musikdatei aus, wird die Datenübertragung gestoppt.
* Protokoll-Sperren: Anhand des verwendeten Internet-Protokolls sollen Provider Tauschbörsen-Datenverkehr ihrer Kunden ausmachen. Die Forderung der Musikindustrie: Provider sollen alle Dienste blockieren, die “bekanntermaßen vor allem Urheberrechte verletzen” oder “Maßnahmen abgelehnt haben, um solche Verstöße zu verhindern”.
* Web-Zensur: Internet-Provider sollen den Aufruf von Web-Seiten sperren, die “Urheberrechte verletzen” und sich weigern, “mit den Rechteinhabern zusammenzuarbeiten”. Als Beispiel nennen die IFPI-Lobbyisten hier die schwedische Suchmaschine für Tauschbörsen-Downloads “Pirate Bay”.
Der Brief: ifpi-filtering-memo.pdf





Wunschzettel der Musik Industrie
Wie Spiegel online heute berichtet, möchte die IFPI Provider stärker in die Pflicht nehmen Copyrightverstöße zu unterbinden. Dazu soll der Datenverkehr zwischen Kunde und Provider auf IP, Protokoll und Daten Ebene überwacht gefiltert werden. Ich k…
Es geht ja gar nicht mal um die IFPI, es geht hier einzig und allein um den verhungerten deutschen Teil des IFPI.
Deren Sprecher sind es doch, die eine Merkel für ihre Ziele einspannen und Merkel war es, die dem kleinen Franzosen diesen Floh in’s Ohr gesetzt hat.
Was dieser jetzt in Frankreich plant und durchsetzen will, grenzt fast schon an Dummheit…
[...] verbreiteten Programme und Filme, einschließlich Cartoons, müssen vorher von zuständigen Behörden genehmigt oder [...]