Die Ermittler haben allen Grund für die Annahme, dass hinter dem Sprengstoffanschlag vor dem Stabsgebäude der russischen Friedenstruppen in Zchinwali georgische Geheimdienste stehen. Das teilte Wladimir Markin, der offizielle Sprecher des Ermittlungskomitees bei der Staatsanwaltschaft Russlands, am Sonnabend in einem RIA-Novosti-Gespräch mit.
Damit sei das Ziel verfolgt worden, „die Lage in der unabhängigen Republik Südossetien zu destabilisieren“,
fügte er hinzu.
Bei der Explosion eines Pkw des Typs UAZ, der unmittelbar vor dem Stabsgebäude der Friedenskräfte in Südossetien geparkt war, sind am Freitag sieben Personen ums Leben gekommen, unter ihnen Oberst Iwan Petrik, Stabschef der Friedenskräfte im Konfliktgebiet. Die Explosionsstärke wird auf 20 Kilogramm TNT geschätzt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Das Auto war zuvor im Dorf Dissewi in der Sicherheitszone beschlagnahmt worden. Der Fahrer soll die Fahrvorschriften verletzt und Waffen illegal transportiert haben. Dabei wurden insgesamt vier Personen ohne Papiere festgenommen.



