es ist so ermüdend zu sehen, wie informationsresistent die deutsche Politik ist und wie populistisch sie agiert.
Die Bundesregierung macht Ernst mit der Einrichtung von Sperren für kinderpornografische Angebote im Internet. Für den morgigen Dienstag hat das Bundesinnenministerium Vertreter großer deutscher Internet Service Provider in Deutschland nach Berlin geladen, um die Umsetzung von Access-Sperren zu erörtern.
In dem heise online vorliegenden Schreiben heißt es:
“Die Bundesregierung sieht sich in ihrer Auffassung bestätigt, dass Access-Blocking neben einer konsequenten Täterermittlung und Schließung von Quellen ein schnell einsetzbares und geeignetes Mittel ist, um effektiv gegen kinderpornografische Seiten vorzugehen und Schutzmechanismen aufzubauen.”
Wie diese Sperren umzusetzen wären, werde derzeit geprüft.
Die immer wieder vorgebrachten Bedenken gegen die technische Umsetzbarkeit und Wirksamkeit der Internetsperren will die Bundesregierung offenbar nicht akzeptieren. Als Vorbild werden die Länder Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, Italien, Großbritannien, die Schweiz, Neuseeland, Südkorea, Kanada und Taiwan genannt. “Ihre Partnerunternehmen sind zum Teil daran beteiligt”, heißt es im Schreiben an die Provider.
Die Initiative zur Einführung von Internet-Blockaden geht auf Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zurück.




Eigentlich finde ich das gut. Kinderpornos sind nicht ok.
Vielmehr habe ich bedenken das, dies nur der anfang einer Zensur ist.
Auch als Arcor damals Youporn sperrte war ich leicht entsetzt. Klar ist es nicht schön wenn 12jährige sich Gangbang Videos anschauen und denken, Sex ohne Gefühle ist normal, als bums ich mich durchs Leben. (Nicht das ich Prüde wäre, Partnertasuch macht spass;) Aber gut für Kinder sind diese Videos nicht.
Das Problem aber ist, alles kann umgangen werden.
Wenn diese sperren einmal von der Regierung gefordert und auch im Gesetzt umgesetzt werden, fängt es an bedrohlich zu werden. Siehe China.
Nur, was will man sonst machen? Ich höre igrendwie immer nur das die Umsetzungen schlecht sind usw. Was könnte man als vernünftige Lösung wählen?
Weil eins müßen wir uns mal vor Augen halten. Im Internet ist nicht nur alles schön und gut!