Das Robert-Koch-Institut empfiehlt zur Eindämmung der Schweinegrippe allgemeine Hygieneregeln. Dazu zählen unter anderem:
* das Vermeiden von Händegeben, Anhusten, Anniesen,
* das Vermeiden von Berührungen der Augen, Nase oder Mund,
* die Nutzung und sichere Entsorgung von Einmaltaschentüchern,
* Empfehlungen zu einer intensiven Raumbelüftung,
* das gründliche Händewaschen nach Personenkontakten, der Benutzung von Sanitäreinrichtungen und vor der Nahrungsaufnahme sowie bei Kontakt mit Gegenständen oder Materialien, die mit respiratorischen Sekreten von Erkrankten kontaminiert sein können (zum Beispiel bei der Pflege von Angehörigen – Bett- oder Leibwäsche, Essgeschirr, Patientennahe Flächen),
* die getrennte Behandlung von an Influenza erkrankten Personen, insbesondere von Säuglingen, Kleinkindern und Personen mit chronischen Erkrankungen,
* die Empfehlung für fieberhaft Erkrankte, zu Hause zu bleiben, um weitere Ansteckungen zu verhindern,
* die Vermeidung von direkten Kontakten zu möglicherweise erkrankten Personen.
Eine Hygienemaske über Mund und Nase, wie man sie aus dem Krankenhaus kennt, verringert in erster Linie die Anzahl von Erregern, die vom Anwender in die Umgebung ausgeatmet werden. In begrenztem Maße schützen Hygienemasken auch vor dem Einatmen großer Tröpfchen oder Spritzer.
Zusatz: eigentlich ist es ja mehr als traurig wenn man heute immer noch Menschen einfachste Regeln der Reinlichkeit beibringen/nahelegen muß. Wenn dies dann noch von einem renomierten Institut gemacht werden muß, wirft das ein sehr schlechtes Licht auf die Gesellschaft… würde ich meinen.