So schnell kann es gehen… Thomas Jurk -Sachsens SPD-Spitzenkandidat-, tritt angesichts der für die Sachsen SPD desaströsen Wahlschlappe zurück.
Ich werde dem Präsidium der Partei mitteilen, mit sofortiger Wirkung zurückzutreten und übernehme damit die Verantwortung für das schwache Wahlergebnis von 10,4 Prozent
sagte Jurk gegenüber der Sächsischen Zeitung.
Jurk kündigte an, seinen bisherigen Vize Rolf Schwanitz darum zu bitten, den Landesverband kommissarisch zu führen. Als Nachfolger emfpiehlt er Martin Dulig, den bisherigen Landtagsfraktionschef.
Die Erklärung von Sachsens SPD-Chef Thomas Jurk zu seinem Rücktritt hat folgenden Wortlaut:
“Wir Sozialdemokraten haben in den vergangenen 5 Jahren Beachtliches für den Freistaat geleistet. Sachsen ist sozialer und gerechter geworden. Die Wähler haben diese Arbeit nicht in dem Umfang honoriert, wie wir das erwartet haben. Der Wahlkampf war auf mich zugeschnitten, ich übernehme daher auch die Verantwortung für das Wahlergebnis. Ich erkläre heute dem Präsidium der Sachsen SPD, dass ich mit sofortiger Wirkung als Landesvorsitzender zurücktrete. Ich werde Rolf Schwanitz bitten, kommissarisch den Landesverband zu führen. Ich werde weiter vorschlagen, dass ein Sonderparteitag im Oktober einen neuen Landesvorsitzenden wählt. Ich empfehle meiner Partei mit Martin Dulig als neuem Vorsitzenden die Zeichen für die Zukunft zu stellen.”



