“Steigbügelhalter für unseriöse Internetunternehmen”
Die berüchtigte Abmahnanwältin Katja Günther ist zu Schadensersatz wegen Beihilfe zum Betrug verurteilt worden. Die Inkassogehilfin für Internetabzocker muss die Anwaltskosten eines ihrer Opfer zahlen.
Die Münchener Abmahnrechtsanwältin Katja Günther, die seit Jahren das Inkassogeschäft für Internetabzocker betreibt, ist zu Schadensersatz wegen Beihilfe zum Betrug verurteilt worden.
Das gab die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein bekannt.
“Es bleibt zu hoffen, dass dieses Urteil auch andere Rechtsanwälte abschrecken wird, die Steigbügelhalter für unseriöse Internetunternehmen zu spielen”,
so Boris Wita von der Verbraucherzentrale.
“Die Abschreckung wird dabei wohl aber nur über den Geldbeutel funktionieren”.
Günther verschickt massenweise Mahnschreiben, in denen teilweise zu Unrecht erhobene Entgelte von unseriösen Internetfirmen eingetrieben werden sollten.
“Zahlte der Adressat nicht, wurde mit gerichtlichen Schritten gedroht. Vereinzelt wurden sogar Mahnbescheide erlassen”,
so die Verbraucherschützer. Dass die Abmahnanwältin jemals ein Gerichtsverfahren zur Durchsetzung eines Mahnbescheides in die Wege geleitet hätte, sei jedoch nicht bekannt.
Auf das Konto von Günther seien mit der Masche dennoch täglich bis zu 20.000 Euro gelangt. Viele ahnungslose Internetnutzer hätten sich einschüchtern lassen und die Mahnungen der Rechtsanwältin beglichen, um sich weiteren Ärger zu ersparen, so die Stadtsparkasse München, die sich im Mai 2009 erfolgreich dagegen wehrte, für Günther ein Konto zu führen.
Bei der aktuellen Verurteilung stand die Anwältin selbst vor Gericht. Sie wurde vom Amtsgericht Karlsruhe wegen Beihilfe zum Betrug verurteilt und muss die Anwaltskosten eines ihrer Opfer zahlen. Der Betroffene war mit einer Rechtsschutzversicherung im Rücken gegen die Forderungen eines Internetabzockers vorgegangen, den Günther vertreten hatte.
Ein Sprecher der Verbraucherzentrale sagte Golem.de, das Urteil mit dem Aktenzeichen 9C93/09 sei rechtskräftig.
“Die Richterin hat eine Berufung wegen der Dringlichkeit nicht zugelassen”,
sagte er.
Nachtrag vom 6. Oktober 2009, 15:50 Uhr:
Das Urteil, das erst jetzt veröffentlicht wurde, fällte das Gericht in einem zivilrechtlichen Prozess. Der Vorwurf der Beihilfe zum Betrug sei jedoch ein strafrechtlicher Vorwurf, so der Sprecher. “Das Gericht hat festgestellt, dass eine Beihilfe zum Betrug vorliegt”, sagte er Golem.de. (asa)
Ja als Fachanwältin für Strafrecht. Die kennt sich aus und hat meinen Mann gerettet. Ich finde sie toll und klug .
Wieso stehen hier noch solche olle Kamellen ?
Frau Günther hat schon wieder eine neue Sparkasse:
Sparkasse Freudenberg
Na und ?
Habe gerade von von der Staatsanwaltsschaft 1 aus München Post erhalten. Dort steht: “Das Ermittlungsverfahren wird gem. § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.” Und dann folgen 26 Seiten Text, die aus Frau Günther eine unbescholtene Person machen. Wer Interesse hat, sollte sich bei mir melden. Aber wichtiger wäre die Frage, warum man in München die Suchmaschine “Google” nicht kennt…
Das heisst sie hat alles richtig gemacht und damit hat es dann auch sein Bewenden.
Es ist enifach nur erschreckend auf welch ein niveau sich diese frau günther herabläßt.und so etwas nennt sich anwalt???
ich bin der meinung das man rechtsanwälte die solch kriminelle machenschaften unterstützen die lizenz entziehen sollte!!
Hallo,
die Abzockerseiten haben auf die Verurteilung von
Katja Günter reagiert und eine neue Inkassefirma
gegründet.
Alle die auf die Abzockerfallen der I Content wie
z. B. outlets.de des Herrn Franko hereinfallen werden
jetzt von der neuen Inkassofirma :
Deutsche Zentral Inkasso
belästigt. Ein Ersatz für Frau Günter wurde also bereits
gefunden. Das Schema ist das gleiche wie gehabt.
Die Briefe sind gleich mit einem Aktenzeichen ver-
sehen um den Anschein zu geben es wäre schon
eine gerichtliche Meldung erfolgt.
Wir sind nun schon von 96 Euro auf 153,45 gestiegen.
inkl. Mahngebühren/ Verzugfszinsen/Vorgerichtliche
Inkassogebühren/Vorgerichtliche Inkassoauslagen.
Zahlen tun wir nicht.
Falls wir uns mit outlets.de vor Gericht sehen. .. meine
Anwältin ist bissig und freut sich schon.
Blocken wir die Abzocker ab das wichtigste ist Information
damit weniger Leute auf Abofallen hereinfallen.
Google hat jedenfalls schon reagiert. Wer outlets.de auch noch
freiwillig sucht wird im Anhang von google vor den Kosten gewarnt.
Die Bankverbindung von outlets.de ist übrigend die Sparkasse Offenbach. Offenbar hält man es in Offenbach bis jetzt nicht
nötig sich von Herrn Franko zu trennen. Wer bei der Sparkasse
Offenbach selbst ein Konto hat und sich von Herrn Franko betrogen fühlt sollte zu einem anderen Geldinstitut gehen.
Grüße
Pit
Nachdem Katja Günther das Konto bei der Sparkasse München erfolgreich gekündigt wurde, hat sich leider wieder eine Bank gefunden, die ihr ein Konto eröffnete, die Sparkasse Landshut. Beschwerden darüber am besten gleich hier vortragen:
Rosa.Deyerling@sparkasse-landshut.de
Sieh mal da,
wieder ein Konto bei einer Sparkasse.
Herrn Franko`s outlets.de verschickt ja Rechnungen mit der
Offenbacher Sparkasse als Kontoinhaber. Offenbar lieben
die Sparkassen Konten auf denen jeden Tag tausende von
Euros eingehen. Da will man wohl nicht nein sagen. :=(
Eigentlich wären diese Abzocker ein ideales Betätigungsfeld für Hacker.Sie erhielte dafür von der Internetgemeinde sogar Beifall.Und deren PCs wären lahmgelegt
Diese Frau sollte ruhig einmal die Höchst Strafe für Beihlfe zum Betrug verurteilt werden und 5 Jahre hinter Gittern.
Denn wenn einer von den -KLEINEN-wie es im Volksmund heist das gleiche tut dieser muss dann sofort hinter Gittern,aber diese Fr.Zahlt und macht gleich weiter.
Auch ich bekahm vor einigen Jahren von dieser Fr.eine Mahnungund ich sollte bis zu € 130,00 bezahlen,habe aber nicht bezahlt und den Rechtsschutz nachgefragt,mir wurde geraten nicht zubezahlen .Habe ich auch nicht!
@ Günter
Keine Frage, Katja Günther wird weiter abmahnen… das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Damit begibt diese Frau sich nun auf den selben Weg, wie schon ihr Kollege Gravenreuth aus München, auch dieser konnte am Ende nur via Haftstrafe von seinem Tun abgehalten werden. Da die Strafen für betrügerische Machenschaften nicht wirklich abschrecken, wird sich am Abmahnunwesen in der nächsten Zeit auch nicht viel ändern… es werden neue Anwälte kommen die exakt die selbe Nummer vorführen werden und wieder wird es Otto-Normalverbraucher sein, der sich dagegen wehren muß.
Die einzig empfindliche Strafe für Günther und Co. ist die Sperrung/Kündigung von deren Konten… wenn sie die nicht mehr haben, haben sie auch kein Geld. Hier sollte m.M.n. weiter am Ball geblieben werden und zwar so lange, bis keine Bank oder Sparkasse mehr bereit ist, Konten für Betrüger und deren Handlanger zu führen.
Man kann/könnte z.B. eine Liste mit allen bekannten Abzock-Seiten bzw. deren Anwälten und Inkasso-Unternehmungen erstellen und diese -regelmäßig aktualisiert- den Banken und Sparkassen zukommen lassen, damit auch diese vorab informiert sind.
Das macht zwar viel Arbeit, lohnt sich allerdings mit Blick auf die Zukunft…
Solchen Quark habe ich noch nie gelesen. Diese Frau ist eine hammergute Anwältin und Strafverteidigerin und ich danke ihr.
Hallo ? Das Verfahren wurde eingestellt. Für Hobbyjuristen einfach mal nachlesen.
Nun hat sie einen neuen Job!
Siehe Abzocknews