Eine ganz glorreiche Idee hat man jetzt bei Pro7 / Sat1… der “Konzern” -genauer , der Vorstand- hat sich jetzt nämlich überlegt, ob und wie man für das hauseigene “Qualitaetsprogramm” Geld vom Fernsehgucker kassieren kann.
Im ersten Moment dachte ich ja, das ist ein Witz… aber nein, die meinen das völlig ernst.
Pro7 / Sat 1 will tatsächlich in Zukunft verschlüsselt übertragen, solch qualitativ hochwertigen Sendungen wie “TV Total” oder “Zwei bei Kallwass” -um mal nur zwei Beispiele zu nennen- soll man dann nur noch gegen Cash zu sehen bekommen.
„Die Richtung ist für uns klar: Wir müssen vom Werbemarkt unabhängiger werden“
wird der Vorstandsvorsitzende Thomas Ebeling im “Handelsblatt” zitiert.
Und weiter heißt es dort:
“Allerdings brauche der Wandel Zeit und sei nur in vielen kleinen Schritten zu schaffen.”
Aha, man will also von der Haupteinnahmequelle (Werbung) weg und stattdessen dem Bürger an den Kragen, besser… an den Geldbeutel. Die Erklärung, warum das so sein soll, die liefert der Herr Ebeling gleich mit:
„Für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns ist es enorm wichtig, dass wir Beziehungen zu den Endkunden aufbauen, etwa über Pay-TV, Video-on-Demand oder andere Geschäftsmodelle“,
Eine Klasse Idee und auch so völlig neu, so innovativ eben… das hat so noch niemand in Deutschland probiert. Pech nur, dass der Fernsehzuschauer -der in Neusprech nur noch als Endkunde bezeichnet wird- dieses Spiel unter Garantie nicht mitspielen wird.
Der Fernsehzuschauer will nämlich gar keine Beziehung irgendwelcher Art… der Fernsehzuschauer will Qualitaet und die, die findet er bei Pro7 / Sat 1 auch in Zukunft mit Sicherheit nicht.
Quelle der Übelkeit:




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