Roland Koch (CDU) hat nach seinen Äußerungen über arbeitsunwillige Hartz-IV-Empfänger eine Bombendrohung erhalten. Regierungssprecher Dirk Metz bestätigte am Freitag, dass eine Bombenattrappe an die Staatskanzlei in Wiesbaden geschickt worden sei. Das zugehörige Bekennerschreiben einer Gruppe “Morgenlicht” ging bei mehreren Medien ein.
Die Rohrbombenattrappe sei ein Protest gegen Kochs Forderung nach einer stärkeren Arbeitspflicht von Hartz-IV-Empfängern, heißt es in dem Brief. Die Absender warnten Koch, sollte er seine Äußerungen wiederholen, oder seine
“arbeitnehmerfeindliche Politik” weiter verfolgen werde eine scharfe Bombe “im Umfeld Ihrer Besitztümer” gezündet.
Zusatz: Persönlich halte ich absolut nichts davon, den politischen Gegner mit solchen Aktionen unter Druck setzen zu wollen. Koch wird damit nur “geadelt”… seine Äußerungen werden durch solche Aktionen nur noch populärer, den Arbeitslosen -also dem Ziel der Koch-Hetze- ist damit überhaupt nicht geholfen.
Koch betreibt hier -in voller Absicht und in Kenntnis der tatsächlichen Situation- übelste Hetze gegen einen großen Bevölkerungsteil Deutschlands… er verstößt damit gegen § 130 Strafgesetzbuch… massenhafte Anzeigen bei den jeweiligen Staatsanwaltschaften sollten in diesem Fall also die bessere Wahl sein.




