Kämpfen, bis der letzte Vorhang fällt.
München: In München-Schwabing hat sich der Rechtsanwalt Günter Werner Freiherr von Gravenreuth mit einer Schusswaffe selbst getötet.
Der Anwalt, der auf umstrittene Abmahnungen im IT-Bereich spezialisiert war, hatte seinen Selbstmord zuvor telefonisch angekündigt.
Er erschoss sich, als die alarmierte Polizei in seine Wohnung eindrang.
Der 61-jährige Jurist war im September 2008 unter anderem vom Landgericht Berlin wegen Betrugs zu 14 Monaten Haft verurteilt worden. Das Berliner Kammergericht verwarf im Februar 2009 die Revision des Rechtsanwalts.

Auszüge aus der Abschiedsmail von Gravenreuth:
Finanzprobleme, die nicht ausgestandene Strafsache, der Verdacht auf Krebs – letztlich aber schwere Beziehungsprobleme und der Entzug seines sozialen Umfeldes,
sind laut seinen letzten Worten die Hintergründe.
Update 22.02.2010/22:55 Uhr
Günter Freiherr von Gravenreuth erschoss sich, als das Sondereinsatzkommando am Tatort eintraf. Der als Abmahnanwalt bekannt gewordene Gravenreuth hatte in Emails an Bekannte seinen Selbstmord angekündigt. Ein Empfänger alarmierte daraufhin gegen 1.20 Uhr die Polizei. Ein Sondereinsatzkommando machte sich auf die Suche nach dem 61-Jährigen. Nachdem die Polizisten ihn sowohl in seiner Privatwohnung, als auch in seiner Kanzlei nicht angetroffen hatten, machten sie sich aufgrund eines Hinweises auf den Weg zum Haus einer Studentenverbindung an der Luisenstraße. Gravenreuth war Mitglied dieser Verbindung. Als das Sondereinsatzkommando gegen 3.45 Uhr gerade das Verbindungshaus betreten wollte, hörten die Beamten einen Schuss.
Gravenreuth hatte sich erschossen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Ein mögliches Motiv für den Suizid könnte eine Haftstrafe sein, die Gravenreuth in wenigen Tagen hätte antreten müssen. Er war in Berlin wegen versuchten Betruges zu 14 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Der Antritt der Strafe war bis Ende Februar aufgeschoben worden. Ob die bevorstehende Haft tatsächlich der Grund für den Selbstmord war, bleibt vorerst unklar.
Neben den Emails mit der Suizidankündigung hinterließ Günter von Gravenreuth einen Abschiedsbrief, der bei der Leiche lag und jetzt ausgewertet wird.
Hier noch ein letzter Link zum Tod von Günter Freiherr von Gravenreuth:
http://www.abendzeitung.de/muenchen/167941
Zusatz BlackHole:
Ruhe in Frieden und mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen…




Soll er in der Hölle schmoren. Er hat den Abmahnwahn ins Leben gerufen und damit so viele Menschen ins Unglück und den Tod getrieben. Das schlimme ist, mit seinem Tod ist das ganze nicht vorbei. Die Anwälte der aktuellen Abmahnkanzleien sollten es ihm gleich tun. Wissen die denn immer noch nicht, das der größte Teil der Abmahnungen unberechtigt sind? Schluss mit dem Abmahnwahn. Schreibt an alle Provider und verbietet die Speicherung euerer dynamischen IP Adressen, die sowieso zum größten Teil falsch sind.
Mögen diesen (Einsichten) noch viele andere folgen…
Amen
Ich kann verstehen, wenn viele ihm nur noch ihren aufrichtigen Hass ins Grab hinterher-schicken können; er hat Zeit seines Lebens alles dafür getan, dennoch sollte nicht vergessen werden, daß er in “der Szene”, neben der Verachtung für seine Geschäfts-Praktiken, auch ein gehöriges Maß an Respekt für seinen technischen Sachverstand genossen hat; letzterer hat es ihm ja erst ermöglicht, mit seinem Bestreben so häufig siegreich vom Platz zu gehen…!
Wenn ich jetzt darüber nachdenke, ob ich diesen Typen als die Wurzel alles Bösen ansehen soll, so komme ich zu keiner klaren Antwort; schließlich ist es die deutsche Gesetzgebung, die Leuten wie ihm genau die Hintertürchen offen hält, die er dann auch genutzt hat ! Jetzt nur auf ihm allein herum zu hacken ist völlig sinnlos; seine Nachfolger im Geiste sind schon längst dabei, den von ihm eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten, siehe z.B. Olaf Tank und Katja Günther…!
Ich will diesem Kerl bestimmt nicht seine Absolution erteilen, jedoch ist es mir wichtig darauf hinzuweisen, daß GvG nur einer von Vielen ist und mit seinem Ableben das Problem der gesetzlich legitimierten Wege-Lagerei/Abzockerei keineswegs aus der Welt geschafft ist !
Ich habe diesen Beitrag trotz der “langen” Zeit, die nach seinem Tod vergangen ist, geschrieben, weil ich glaube, daß im Denken vieler Leute, die sich – frisch von den Eindrücken des Geschehenen beeinflusst – noch recht befriedigt ob des Suizids des Günter von Gravenreuth in den Foren geäußert haben, mittlerweile ein Um-, bzw. Weiterdenken Bahn gebrochen hat.
So makaber es mit Blick auf den Schuss, der ihn das Leben kostete, klingen mag; das Werk des Günter von Gravenreuth war erst der Startschuss zu dieser professionell betriebenen Abzockerei; er war der Erste, der geblickt hat, was mit welchen Mitteln aus dem deutschen Rechts-System herauszuholen wäre, dafür sollte man ihm eigentlich eher noch dankbar sein; wir wissen nun um die Schwachstellen, vor denen wir uns hüten sollten – auch wenn er sich selber wahrscheinlich niemals als unser Scout auf den verschlungenen Pfaden des Internets verstanden hätte…!
Grüße aus Dortmund an Alle,
RevierBorusse
@RevierBorusse
Mich hat er nicht erwischt…dafür aber sehr viele andere und die hat er später regelrecht in Grund und Boden geklagt. Dafür hasst ihn heute eine ganze Generation.
Man kann sich darüber streiten ob er zu recht gehasst wird und ob es gut ist “auf seinem Grab zu tanzen” oder ob es nun besser ist die ganze Geschichte endlich zu vergessen.
Für mich persönlich war dieser Mensch nur der erbärmliche Wicht seiner Zunft. Ein Mensch der sich mit seinem Weg erst selbst ins Abseits gestellt und schlussendlich auch selbst gerichtet hat.
Zitat: war erst der Startschuss zu dieser professionell betriebenen Abzockerei;
Erste Versuche, Geld mit der Abzockerei zu machen, gab es schon vor den Gravenreuth und den Tanja-Briefen… Gravenreuth hat die verschiedenen Methoden nur aufgegriffen und perfektioniert…bzw. dann umgesetzt.
Ich trink noch einen damit ich auch so richtig auf sein Grab pissen kann !
Ja ein Parasit weniger,
sein übeles Schaffen wird über seine Existenz hin strahlen.
Die Verachtung und Abscheu endet am Grab.
Dies ist die Vergebung wenn sich jemand selbst richtet.
Es wurde alles getan um selbst soeine erbärmliche Kreatur am Leben zu halten.
Sich feig aus dem Leben zu stehlen passt zu seiner gesamten VITA eines besessenes Irren.
Platz kann für ein Gebet sein, aber nicht für Mitleid mit
miesen Abzocker ,der ausser Geld keine Werte hatte, und
dafür jegliche menschliche Regung über Bord warf.
Aber tot ist lediglich ein Zonbie und kein menschliches Wesen.
Spühlen wir einfach seine Asche ins Klo.
(und bedauern die die es nötig haben)
Er hat das Leben eines Vampiers geführt und wurde selbst abgesaugt von jemand, oder von sich selbst.
In den Medien hat man ja immer so romantische Vorstellungen von Vampieren, aber so sehen die in der Realität aus.
Zu dem Auszug aus der Abschiedsmail:
>>…Finanzprobleme, die nicht ausgestandene Strafsache, …<<
Ich möchte nicht wissen, bei wievielen Menschen er mit seinen selbstlosen und nur dem Recht verpflichteten Aktionen genau dafür gesorgt hat!
Manchmal kommt einem dann doch leicht der Brechreiz,wenn man hier pubertäre Kleinkinder,selbstgefällige Idioten und den sonstigen geistigen Dünnschiss beobachtet.
JA,er hat viel falsch gemacht in seinem Leben.
JA,er war definitiv kein sympathischer Mensch.
Aber verdammt nochmal,jeder Tote ist einer zu viel – das hat nichts mit Pietät meinerseits zu tun sondern mit simplen Fakten.Aber ich stelle mich wieder auf die Seite eines verbrecherischen Systems,verzeiht … (letzter Punkt //Ironie)
Zu dir,beefeater,sei gesagt – du scheinst einen feuchten Dreck (Je m’excuse für die rüde Ausdrucksweise zu wissen) über die Szene zu wissen.Nur weil du einen Torrentracker kennst heisst das nichts.Denn die echte Szene hat der Herr nie belangt.Du tust mir fast schon leid mit deiner Ignoranz und Dummheit.
Requiestam in Pace.
Er hat das Leben von anderen Menschen zur Hölle gemacht und nun ist er in der Hölle.
Aber er hatte eine Wahl. So wie es aussieht hat er sich von Anfang an falsch entschieden.
Nun hat er Wirklichkeit mit Fiktion vertauscht.
der profineurotische abzocker und rechtssverdreher hatte zeit seines lebens keinen anstand und nun damit auch keinen von uns verdient
ich bin froh dass der verbrecher endlich seine gerechte strafe erhalten hat .. hoffentlich schmorrt er in der hölle und wird dort täglich mit brandeisen in form von copyright (c) logos gequaelt
dem heult in der szene keiner ne träne nach und wer den kerl nachträglich zum märtyrer machen will, dem kommen wir gesammelt die bude vollkotzen aber randvoll
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Den sind wir los – nur das geistige Erbe, das er hinterlässt, wird noch viele Nachahmer finden, leider.
Seine Familie mag um einen lieben Menschen trauern – ich werde es bestimmt nicht tum.
Sicherlich kein Verlust. Hätte er mal ruhig früher machen sollen… Menschen, die die Welt nicht braucht.
Ich denke, das manches von dem, was wir hier tun über den Tod hinaus eine Wirkung hat. Er hat seine Seele verkauft.
VerfGE 35, 202, 231f:
Wer den Rechtsfrieden bricht … muß grundsätzlich auch dulden, daß das von ihm selbst durch seine Tat erregte Informationsinteresse der Öffentlichkeit in einer nach dem Prinzip freier Kommunikation lebenden Gemeinschaft auf den dafür üblichen Wegen befriedigt wird.
Bei fastix geklaut.
Dieser *****sohn hat skrupellos Menschen in den Ruin und Selbstmord getrieben, um sich zu bereichern. Hat sich mit falscher Identität im Internet an minderjährige rangemacht um die Eltern zu verklagen, das Gesetz hat er mißbraucht wo es nur ging, war ein rechtmäsig mehrfach zu recht verurteilter Verbrecher. Jeder der Hier Trauert oder Beileid ausspricht, stellt sich auf die Seite des Größten Abschaums der Deutschen Justizgeschichte. Mit der Kugel hat sich das feige Sch*** vor der Verantwortung gedrückt seine Strafe im Knast abzusitzen,was noch mehr beweist, was er für ein armseeliges ********* war. Dies ist ein wirklich guter Tag, möge er in der Hölle schmoren. UNd hört endlich auf mit der Pietäts Scheise, habt ihr auch nur einen Gedanken verwendet an die Leute die er aus habgier in den Tod trieb.
Der ehrenwerte Rechtsanwalt Gravenreuth hat seine segensreichen juristischen Tätigkeiten zum Wohle seiner Mitmenschen aus freien Stücken beendet.
Das ist erfreulich, man muss den Hut ziehen.
Aber:
Sehr traurig ist, dass wohl keiner seiner Standeskolleginnen und -kollegen (Frau G., Herr T., Herr M. usw.) seinem Beispiel nacheifern werden!
Auch wenn der Kerl ein Lump war finde ich es traurig und in seinem Fall dumm, Selbstmord zu begehen.
Was wäre ihm schon passiert. Er hätte villeicht 3-4 Jahre bekommen und wäre nach 1-2 Jahren wieder raus gewesen.
Und mit seinem Wissen wäre ihm bestimmt ne neue Masche eingefallen. Vielleicht hätte er sogar ein neues und anständiges Leben beginnen können.
Aber sicher hat er sein Ende verdient.
Lasst Ihn in Ruhe jetzt, er hat freiwillig den Höchstpreis bezahlt.
Hastalavista Baby!
Hat jemand ein paar Links zur Abschiedsmail? Ist leider noch nicht so viel bekannt darüber.
Günter Freiherr von Gravenreuth begeht Selbstmord
Gruß
AMUNO
Es ist doch schön, dass auch der ärgste Bösewicht zu einer guten Tat fähig ist und so der Allgemeinheit weitere Kosten erspart hat.
Die deutsche Anwaltschaft sollte es jedoch nachdenklich stimmen, dass er sich immer zu einem derihren zählen konnte.
Ich werde auf Beileidsbekundungen verzichten, zuvielen Menschen hat er übel mitgespielt.
@Ralf
Gravenreuth war als Abmahnanwalt gefürchtet… das stimmt… die sog. Tanja Briefe waren seine “Erfindung” und schliesslich… der heutige Abmahnwahn geht unmittelbar auf ihn zurück.