Einer der ganz Großen dieser Welt hat sich wieder zu Wort gemeldet. Einer, dessen Bücher nicht nur in meinem Bücherregal stehen. Einer, dessen Worte bei Wissenschaftlern -weltweit- auf offene Ohren stossen. Dieses mal beschäftigte sich Stephen W.Hawking mit der Existenz von Außerirdischen und seine Ausführungen dazu machen eines deutlich… den guten Außerirdischen gibt es nicht.
Der britische Astrophysiker Stephen W.Hawking -auch bekannt wegen seiner quantenmechanischen Interpretation der Schwarzen Löcher- hat keinen Zweifel an der Existenz von Außerirdischen und warnte eindringlich vor einer Kontaktaufnahme.
“In meinem mathematischen Hirn machen die Zahlen allein das Denken über Außerirdische völlig rational”,
sagte der 68-Jährige in der Dokumentationsreihe “Into The Universe with Stephen Hawking” im Fernsehsender Discovery Channel.
“Die wahre Herausforderung ist, herauszufinden, was Außerirdische wirklich sind.”
Das Universum habe 100 Milliarden Galaxien mit Hunderten Millionen Sternen, rechnete Hawking den Zuschauern vor. In solch einem Raum ist es unwahrscheinlich, dass die Erde der einzige Planet ist, auf dem es Leben gibt. Das meiste außerirdische Leben entspreche womöglich Kleinlebewesen und einfachen Tieren. Sie würden -kämen sie auf die Erde- vermutlich über die Ressourcen der Erde herfallen und weiterziehen, meinte der Wissenschafter.
Eine Kontaktaufnahme mit einer solchen Spezies sei “ein wenig zu riskant“, sagte der Astrophysiker.
“Wenn uns Außerirdische jemals besuchen, wird der Ausgang, so denke ich, genauso sein wie die Landung von Christopher Columbus in Amerika, was für die Eingeborenen nicht sehr gut ausging.”
Hawking, der an der Muskelschwäche ALS leidet und im Rollstuhl sitzt, gehört zu den weltweit bekanntesten Kosmologen.
Bereits 1981 nahm Hawking an einer Kosmologietagung im Vatikan teil, wo er sein Konzept vorstellte, laut dem das Universum keine Grenzen haben soll. In diesem Vortrag stellte er das All zugleich als ein Phänomen dar, das einfach vorhanden ist und dementsprechend keines Schöpfergottes bedarf.
Wenn das Universum einen Anfang hatte, können wir von der Annahme ausgehen, dass es durch einen Schöpfer geschaffen worden sei. Doch wenn das Universum wirklich völlig in sich selbst abgeschlossen ist, wenn es wirklich keine Grenze und keinen Rand hat, dann hätte es auch weder einen Anfang noch ein Ende; es würde einfach sein. Wo wäre dann noch Raum für einen Schöpfer?
1988 erschien mit Eine kurze Geschichte der Zeit das erste populärwissenschaftliche Buch Hawkings, in dem er die Theorien zur Entstehung des Universums, zur Quantenmechanik und zu Schwarzen Löchern darstellt.
Das Buch wurde weltweit ein Bestseller und verkaufte sich in Millionenauflage. Als wissenschaftlicher Autor schrieb Hawking zudem weitere erfolgreiche populärwissenschaftliche Werke.
Im Oktober 2008 empfing Papst Benedikt XVI. den Physiker und Kosmologen im Vatikan.



