…und lässt die Oberschicht und die Verursacher der Krise ungeschoren.
Erwartungsgemäß nimmt die griechische Regierung in einem ersten Schritt die Rentner und Beamten in die Pflicht. Sie müssen nun doch härtere Kürzungen ihrer Bezüge verkraften als erwartet.
Nachdem Standard & Poor’s dem Land Griechenland quasi den Status eines besseren Ramschladens verpasst hat, werden nun die Bürger Griechenlands zur Kasse gebeten. Die Beschäftigten des öffentlichen Sektors sollen demnach auf Zulagen im Volumen von zwei Monatsgehältern dauerhaft verzichten. Darüber hinaus sollen die Gehälter für mehrere Jahre eingefroren und die Mehrwertsteuer auf 25 Prozent erhöht werden. Bei Benzin, Zigaretten und Alkohol müssen sich die Griechen auf Preiserhöhungen von über 15 Prozent einstellen.
Die griechische Regierung hatte in den letzten Wochen bereits -gegen den Widerstand der Bevölkerung- Löhne und Gehälter drastisch gekürzt, Steuern angehoben sowie Rentenerhöhungen gestoppt. Weitere Sparmaßnahmen sollen folgen.
Experten weltweit zweifeln allerdings, ob die griechische Regierung weitere Einschnitte durchsetzen kann. Zudem ist eine große Mehrheit der Griechen gegen eine finanzielle Hilfe von außen, weil diese unweigerlich eine weitere Verschlechterung ihres Lebensstandards mit sich bringen wird.




