Während die Justizminister der Bundesländer den Datenschutz weiter pervertieren und jetzt z.B.auch Geodaten als schutzwürdig erachtet werden, darf die Deutsche Post demnächst im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit, die Briefe von Erwerbslosen an das Arbeitsamt öffnen, digitalisieren, die Daten speichern… um sie dann in digitaler Form an das Arbeitsamt weiterzuleiten.
Neue Postleitzahlen – Fünf Richtige für Ihren Brief!
Für die Agenturen für Arbeit und die Familienkassen gelten ab sofort bundesweit neue Postanschriften. Grund ist die Einführung der elektronischen Akte (eAkte), welche ab Mitte September 2010 in den Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt und Thüringen erprobt wird.
Die geänderten Postanschriften finden Sie über die Suche unter “Partner vor Ort ” auf der Internetseite Ihrer jeweiligen Agentur für Arbeit.
Welche Vorteile bringt Ihnen die eAkte?
· zielgerichtete und schnellere Bereitstellung Ihrer Unterlagen für die Bearbeitung
· zügige Beantwortung Ihrer Anfragen
Was ändert sich mit dem neuen Verfahren?
· Eingehende Briefe werden von der Deutschen Post AG digitalisiert und in kurzer Zeit an die jeweilige Agentur für Arbeit zur Bearbeitung weitergeleitet.
Ist die Sicherheit gewährleistet?
· Die Sicherheit ist der Bundesagentur für Arbeit hierbei besonders wichtig. Datenschutz und Verfahrenssicherheit werden von Anfang an berücksichtigt. Alle Dokumente werden gerichtsverwertbar, revisionssicher und verkehrsfähig gespeichert.
Bundesagentur für Arbeit Stand 22.06.2010
http://www.arbeitsagentur.de/nn_27908/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A016-Infomanagement/Allgemein/5-Richtige-Neue-Plz.html
Es ist allgemein bekannt das Erwerbslose in Deutschland Menschen zweiter Klasse sind, Hartz IV Empfänger rangieren vermutlich noch darunter. Das gibt aber niemanden das Recht, die Daten von Erwerbslosen -die wie andere Daten auch dem Datenschutz unterliegen- mal eben an andere Organisationen zur weiteren Verarbeitung zu geben, dies vermutlich auch noch gegen den Willen der meisten Betroffenen. Soweit bekannt, hat die BA bis heute keinen Erwerbslosen über die Weitergabe seiner Daten an die Deutsche Post informiert. Warum denn auch.? Ein Widerspruch ist ebenfalls nicht möglich.
Nach all den Querelen, die in den letzten Monaten z.B. um Google gemacht wurden, nach all dem hirnlosen Geplapper einer Frau Aigner oder eines Hamburger Datenschutzbeauftragten dazu, ist die Weitergabe der Daten von Erwerbslosen der tatsächlich Skandal.
Und wie immer, wird sich zu diesem Skandal niemand äußern… nicht Frau Aigner und schon gar nicht die Datenschützer dieser Bananenrepublik.




Hallo!
Ich hab doch schon immer gesagt,die meisten Verbrecher sitzen oben und freuen sich. Wenn die Deutschen nicht so dumm wären und besser zusammenhalten würden. Es wäre dann ganz anders, aber das wollen ja nur die Verbrecher,die Uneinigkeit und das klappt ja in diesen Staat. Ich bin ja auch Leibeigener und bekomme Sterbehilfe. Aber nicht weil ich faul bin und lüge wie die Politiker,sondern durch meine Krankheiten.
Scholz L.