Ein großes Polizeiaufgebot – und wütende Fans: Nach ihrem desaströsen Auftritt bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ist die Rückkehr der französischen Nationalmannschaft heute ebenso deprimierend verlaufen.
Dutzende enttäuschter und aufgebrachter Fans sollten durch die Polizei von möglichen Attacken auf die “Bleus” abgehalten werden. Vor Ort am Flughafen von Le Bourget bei Paris machte ein 32-Jähriger keinen Hehl aus seinem Ärger über die Fußballer:
“Ich würde ihnen sagen, dass sie Mist gebaut haben. Sie haben das französische Nationaltrikot besudelt.”
Nach verbalen Ausfällen eines Spielers, internen Streits, einem Trainingsstreik der Mannschaft und peinlichen Niederlagen war die französische Nationalmannschaft bereits in der Gruppenphase der Fußball-WM ausgeschieden. Schockiert und entsetzt verfolgte das gesamte Land den verheerenden Auftritt des eigenen Teams.
Staatspräsident Sarkozy machte in dieser Woche das Debakel zur Chefsache: Nach einem Treffen mit Regierungschef François Fillon und Sportministerin Roselyne Bachelot kündigte er für Oktober ein Spitzentreffen aller Verantwortlichen an, um Konsequenzen zu ziehen. Er bestand auch darauf, dass die Spieler nach dem “Desaster” keinerlei Prämie erhalten. Der Präsident wollte unmittelbar nach der Rückkehr der Mannschaft am Vormittag auch mit Stürmer Thierry Henry im Elyséepalast sprechen.





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