Weitere Akten beschlagnahmt

Einen Monat nach der Massenpanik bei der Loveparade mit 21 Toten hat die Staatsanwaltschaft Duisburg im Rathaus der Ruhrgebietsstadt weitere Akten beschlagnahmt.

DUISBURG, GERMANY - JULY 25: The place of accident is pictured on the day after a stampede at Germany's famous Love Parade festival killed at least 18 revellers, on July 25, 2010 in Duisburg, Germany. Hundreds more were injured as a mass panic spread amongst thousands of people who were stuck in a tunnel which acted as the only entrance into the festival grounds. (Photo by Christoph Reichwein/Getty Images)

Bei der Durchsicht der bereits unmittelbar nach dem Unglück beschlagnahmten Akten habe sich herausgestellt, dass noch Dokumente fehlen, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Rolf Haferkamp. Diese seien nun abgeholt worden.

Es bestehe aber in keiner Weise der Eindruck, dass bewusst Informationen zurückgehalten worden seien, fügte Haferkamp hinzu. Auch richte sich die Beschlagnahmung nicht gegen den in der Kritik stehenden Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU). Die Ermittlungen liefen weiter gegen Unbekannt, es hätten sich noch keine konkret Tatverdächtigen heraus kristallisiert.

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