John Lennons Mörder kommt nicht auf freien Fuß


Der zu lebenslanger Haft verurteilte Mörder von John Lennon wird nicht aus dem Gefängnis kommen. Der zuständige Haftprüfungsausschuss in New York lehnte bereits zum sechsten Mal die Freilassung von Marc Chapman auf Bewährung ab.

Chapman habe am Morgen vor dem Gremium vorgesprochen, das seinen Antrag aber zurückgewiesen habe, sagte ein Justizsprecher in New York.

Chapman hatte den früheren Beatles-Sänger am 8. Dezember 1980 vor dessen Wohnhaus in New York von hinten erschossen. Er wurde im August 1981 zu lebenslanger Haft verurteilt und verbüßt seine Strafe im Hochsicherheitsgefängnis von Attica im Norden des US-Bundesstaates New York.

Chapman hatte 1990 Reue für den Mord an Lennon gezeigt, seine Anträge auf Haftentlassung wurden bislang aber immer zurückgewiesen. Beim ersten Antrag im Jahr 2000 urteilte der Ausschuss, der Häftling werde bis heute von dem Drang nach “Ruhm und Bekanntheit” getrieben, der ihn zum Mörder gemacht hatte. Auch 2002, 2004, 2006 und 2008 lehnte das Gremium eine Bewährung für Chapman ab.

Lennons Witwe Yoko Ono hat sich wiederholt gegen eine Haftentlassung ausgesprochen. Sie forderte, Chapman müsse bis zum Ende seines Lebens hinter Gittern bleiben.

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