Reaktoren nicht beschädigt

Die Schutzhüllen der Reaktoren des japanischen Kernkraftwerks Fukushima 1 sind nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nicht beschädigt. Es lägen ausreichend Informationen vor, um sagen zu können, dass es in den Sicherheitsbehältern der Reaktoren keine Löcher gebe, sagte der IAEA-Verantwortliche für Reaktorsicherheit, James Lyons, in Wien. Auch trete aus den Sicherheitsbehältern keine große Menge Radioaktivität aus.

“Es entweicht immer noch Radioaktivität aus der Anlage”, sagte Lyons. “Die Frage ist, wo sie herkommt: Aus dem ersten Sicherheitsbehälter (um den jeweiligen Reaktor) oder aus den Becken, in denen die benutzen Brennstäbe zum Abkühlen zwischengelagert werden.” Die Frage sei schwierig zu beantworten, weil ein direkter Zugang nicht möglich sei.

Der IAEA-Berater Graham Andrew sagte in Wien, die größte Sorge bereiteten derzeit die Abklingbecken für gebrauchte Brennstäbe, insbesondere die des Reaktors 4. Besorgniserregend sei auch der Zustand der Schutzhülle um Reaktor 1 – darüber gebe es seit geraumer Zeit keine verlässlichen Informationen.

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