30.09.2011 / Facebook-Party in Hamburg

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So ist es richtig, anstatt mit Verboten zu agieren, organisiert man den Partyabend.

Nach Party-Aufrufen über das soziale Netzwerk Facebook, bereitet sich die Hamburger U-Bahn vorsichtshalber auf einen möglichen Ansturm von tausenden Feierwütigen am 30. September vor. Wie ein Sprecher der Hamburger Hochbahn in der Hansestadt sagte, befindet sich das Unternehmen derzeit “in Abstimmung” mit den zuständigen Behörden und beobachtet die Lage. Es sei aber noch zu früh, um eine genauere Einschätzung abzugeben.

Auf Facebook hatten Nutzer aus Protest gegen ein ab dem 1. Oktober geltendes generelles Alkoholverbot in den Hamburger U- und S-Bahnen für den Abend davor zu einem kollektiven “Abschiedstrinken” in den Zügen auf einer U-Bahnlinie aufgerufen. Ein hauptsächlich für die Verbreitung der Idee verantwortlicher Veranstaltungseintrag, bei dem sich laut einem Bericht der “Bild”-Zeitung mehr als 19.000 Nutzer angemeldet haben sollen, war am Donnerstag allerdings nicht mehr auffindbar und anscheinend aus dem Netzwerk entfernt worden. Es gab nur noch verschiedene kleinere Veranstaltungseinladungen von unterschiedlichen Nutzern. Auf den beiden mit Abstand größten hatten sich rund 1050 sowie etwa 840 Menschen als potenzielle Besucher angemeldet, bei den anderen nur wenige.

Das Phänomen der Facebook-Partys, bei denen sich zumeist junge Leute nach Aufrufen über das Netzwerk zu unorganisierten Massenveranstaltungen treffen, sorgt immer wieder mal für Schlagzeilen. In Hamburg kamen Anfang Juni z.B. 1500 Menschen zur Geburtstagsfeier einer 16-Jährigen, die den Termin versehentlich auf Facebook veröffentlicht hatte. Online hatten sich allerdings mehr als 16.000 angemeldet.

2 Kommentare

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2 Antworten zu 30.09.2011 / Facebook-Party in Hamburg

  1. Gast

    Tja, die lieben armen Feiernden könnten ja auch vielleicht mal ein bisschen Rücksicht auf die Leute nehmen, die grad nicht in Alkdunst baden wollen und sich nicht gerne anpöbeln lassen. Würde man sich mal ein wenig zusammenreissen, dann würde es dieses Verbot gar nicht geben. Aber wie immer sind natürlich die Anderen schuld. Und ich denke nicht, das es der Allgemeinheit zu Gute kommt, wenn man morgens schon das Feierabendbier geniesst.
    Es ist auch verboten, andere Menschen in der S- und U-Bahn zu belästigen (unter anderem durch zu laute Musik) und daran hält sich auch niemand, genauso wie mit dem Schwarzfahren. Wieviele Leute werden dabei erwischt? Es sollte wohl mal möglich sein, das Gesaufe für die Zeit einzustellen, die man in der Bahn verbringt. Rauchen darf man schließlich auch nicht in der Bahn.

  2. Lacuna

    Wenn der Alkohol in den U-/S-Bahnen verboten wird sind die feierenden Leute gezwungen sich vor der Bahn fahr zu bertrinken, noch können sie gemnütlich ihr bier in der bahn austrinken aber dies ist bald nicht mehr möglich so wird es nur noch mehr besoffenen kotzende randalierer in der bahn geben als zur zeit überlegt es euch!!!

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