Luther-Botschafterin Margot Käßmann


Die Theologin Margot Käßmann will mit “Herzen, Mund und Händen” als Luther-Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) das Reformationsjubiläum 2017 zum Erfolg machen.

Bei ihrer Vorstellung erklärte die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende, sie freue sich darauf, ab Frühjahr nächsten Jahres in neuer Funktion wieder für die EKD tätig zu sein.

“Ich bin eine Frau der Kirche, hier bin ich verwurzelt”, erklärte die derzeit in Bochum als Gastprofessorin lehrende Käßmann.

Der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider, zeigte sich erfreut, dass Käßmann wieder ein offizielles Amt in der evangelischen Kirche bekleiden werde. Er hoffe, dass sie den Vorbereitungen auf das Jubiläum “weitere Kraft und weiteren Schwung” verleihen möge. Käßmann solle das Ereignis in viele Richtungen und Milieus der Gesellschaft vermitteln, tatkräftige Impulse geben und eine gute Vernetzungsarbeit leisten, beschrieb Schneider die Aufgabenstellung des neu geschaffenen Amts. Die ehemalige Landesbischöfin von Hannover habe eine große Fähigkeit, die Sprache und den Geist Martin Luthers “fromm, fröhlich, frisch und frei” in den Alltag zu übersetzen.

Der Präsident des Kirchenamtes der EKD, Hans Ulrich Anke, erklärte, Käßmann sei in der “weiten Welt der Ökumene” gut bekannt und habe eine hohe Reputation. Sie solle mit dem wirken, was sie besonders gut könne und besonders gerne mache, nämlich durch Vorträge und Gottesdienste, durch Diskussionen und andere Veranstaltungen viele Herzen und Köpfe erreichen und begeistern. Außerdem erhofft sich die EKD von Käßmann, dass sie Kulturschaffende, Sponsoren, Mäzene und Förderer für das Jubiläum gewinnen kann.

Bereits seit dem Jahr 2008 läuft die Lutherdekade, Schluss- und Höhepunkt ist der 500. Jahrestag des so genannten Thesenanschlags. Der Überlieferung zufolge soll Luther 1517 an eine Tür der Schlosskirche Wittenberg eigenhändig seine 95 Thesen angeschlagen haben, mit denen er Missstände in der katholischen Kirche anprangerte.

Quelle: EKD

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