Strauss-Kahn Opfer einer Intrige?


Ein Artikel, der eine Reihe von Ungereimtheiten im Fall DSK aufdeckt, heftige Dementis der französischen Regierung und die Ankündigung des amerikanischen Investigativ-Journalisten Edward Jay Epstein, vielleicht schon am Dienstag ein Beweis-Video zu veröffentlichen, haben die Gerüchte um eine politische Verschwörung gegen den Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn neu aufflammen lassen.

Offenbar so intensiv, dass sich die französische Regierung zu öffentlichen Stellungnahmen gezwungen sah. Innenminister Claude Guéant nannte die Vorwürfe am Sonntag im Fernsehen als  „pure Fantasie“ ab; Jean-François Copé, der Chef der UMP-Partei von Präsident Nicolas Sarkozy, bezeichnete sie als „lächerlich“. Anhänger von Strauss-Kahn haben die französischen Behörden dagegen zur Untersuchung neuer Vorwürfe gegen die Regierungspartei UMP aufgefordert.

Anlass ist ein Artikel im „New York Review of Books“ vom Wochenende, in dem der US-Journalist Edward Epstein Details zur Zimmermädchen-Affäre veröffentlicht hatte. Die Affäre hatte Strauss-Kahn zum Rücktritt als IWF-Chef gezwungen und das Ende seiner Präsidentschaftsambitionen in Frankreich bedeutet.

Nafissatou Diallo, a maid, had entered the presidential suite (room 2806) between 12:06 and 12:07 PM (such records are only accurate to the nearest minute).Ordinarily, cleaning personnel do not enter a room to clean when a guest is still in it. According to DSK’s account, his bags were visible in the foyer when he emerged naked from the bathroom into the interior corridor. At this point, according to his account, he encountered the maid in the corridor by the bathroom. (The maid, for her part, says she encountered him coming out of the bedroom.) Phone records show that by 12:13 PM he was speaking to his daughter Camille on his BlackBerry. The call lasted for forty seconds.

In seinem Artikel im „New York Review of Books” berichtet Epstein, eine Freundin Strauss-Kahns, die kurzzeitig bei Sarkozys UMP gearbeitet habe, habe den damaligen IWF-Chef noch am Morgen seiner Festnahme davor gewarnt, dass sein Handy gehackt worden sein könnte, da eine seiner privaten SMS bei der UMP aufgetaucht sei. Laut Epstein ist Strauss-Kahns BlackBerry bis heute nicht wieder aufgetaucht.

Quelle: http://media.nybooks.com/strauss.html

Quelle: http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/wurde-strauss-kahn-opfer-einer-intrige/5894952.html

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