Weihnachtsmann beklaut

Diebe haben in Rom einen Sack mit Geschenken zurückgegeben, den sie einem Weihnachtsmann auf der Piazza Navona geraubt hatten.

Den noch verpackten Geschenken im Wert von rund tausend Euro lag eine Nachricht bei, in der sich die Langfinger für den Frevel entschuldigten, berichtete die Zeitung “Il Messaggero“.

“Es tut uns leid. Wir haben einen Fehler gemacht. Schöne Weihnachten und ein frohes neues Jahr!”,

stand in der Nachricht. Die Diebe hatten die Geschenke an Heiligabend einem Geschäftsmann gestohlen, der seit Jahren als Weihnachtsmann verkleidet auf dem Weihnachtsmarkt des Navona-Platzes auftritt.

Sie reagierten nun auf einen leidenschaftlichen Appell ihres Opfers. Der Geschäftsmann freute sich über die unverhoffte Rückgabe. “Selbst Diebe haben ein Herz”, sagte er.

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Meisterleistung

Obwohl er regelmäßig in Fernsehfilmen zu sehen war, hat die chinesische Polizei zur Ergreifung eines gesuchten Kriminellen rund 13 Jahre gebraucht.

Wie Xinhuanet berichtete, nahmen Beamte vor einigen Tagen einen Mann fest, der wegen eines Angriffs auf einen Polizisten seit dem Jahr 1998 polizeilich gesucht worden war. Nach Angaben der Polizei, hat Ji Siguang am 6. Dezember 1998 zusammen mit drei Komplizen, den Polizisten Yang Lin und dessen Frau  ausgeraubt. Dabei wurde der Polizist verletzt.

Yang’s handgun, cell phone and some cash were stolen, and Yang was seriously injured after being stabbed in the chest and back.
The three other suspects were caught, but Ji escaped.

Seither trat Ji Siguang demnach unter dem Decknamen Zhang Guofeng in mehr als 30 Fernsehsendungen auf. Unter anderem habe er darin einen Detektiv gespielt.
Zu seiner Ergreifung am 8. Dezember im Osten Chinas habe ein anonymer Hinweis geführt, schrieb die Zeitung. Inzwischen gab Ji den Angaben zufolge sein Versteckspiel gegenüber den Ermittlern auf…

Quelle: xinhuanet.com

Ermittlungen eingeleitet

Wenn man nur lange genug gräbt, findet man jede “Leiche im Keller”. Beim Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) hat man lange gegraben… und nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Gegen den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) wird wegen Korruptionsverdachts ermittelt. Man gehe dem Anfangsverdacht der Vorteilsannahme nach, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft.

Im Kern geht es um Parteispenden für Sauerlands Wahlkampf. Möglicherweise habe es sich dabei um verbotene Spenden gehandelt.

„Wir haben den Ermittlern volle Kooperation zugesagt“, sagte Sauerlands Anwalt Wolf Schiller. „Ich werde zunächst Akteneinsicht nehmen. Soweit Verdachtsmomente bestehen sollten, werden wir versuchen, diese so schnell wie möglich auszuräumen.“

Sauerland war am Mittwoch darüber informiert worden, dass er im Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen rund um das NRW-Landesarchiv als Beschuldigter gilt.

Quelle: dpa

 

Ermittlungen wieder aufgenommen

Madeleine McCann

Polizisten von Scotland Yard  haben im Zusammenhang mit dem Fall der seit viereinhalb Jahren vermissten Madeleine McCann Barcelona besucht.

Die Beamten reisten Ende November im Zuge einer Wiederaufnahme der Ermittlungen in die nordostspanische Stadt.

Ob die Reise im Zusammenhang mit den 2009 in der britischen Presse aufgetauchten Behauptungen stehe, wonach Madeleine nach ihrem Verschwinden nach Barcelona verschleppt wurde, ist nicht bekannt.

Madeleine war am 3. Mai 2007 kurz vor ihrem vierten Geburtstag in der Ferienanlage Praia da Luz an der Algarve in Portugal spurlos verschwunden. Seitdem suchen ihre Eltern Gerry und Kate McCann unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit nach dem Mädchen.

Die portugiesische Polizei hatte die Suche Mitte Juli 2008 eingestellt. Der britische Premierminister David Cameron sicherte den McCanns allerdings zu, dass die Londoner Polizei das Beweismaterial noch einmal überprüfen werde.

Verurteilt zu vier Jahren Haft

Der frühere Leibarzt des verstorbenen Sängers Michael Jackson ist zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Der Vorsitzende Richter warf Conrad Murray in seinem Urteil einen «schweren Vertrauensmissbrauch» bei der Behandlung seines Patienten vor.

Der Mediziner war Anfang des Monats der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen in Los Angeles sahen es als erwiesen an, dass Murray seinem Patienten Jackson versehentlich eine tödliche Dosis des Betäubungsmittels Propofol verabreicht habe.

Quelle: tagesanzeiger