GoDaddy Panne

 

Der Ausfall beim Internet-Anbieter GoDaddy, der mehrere Stunden Millionen von Webseiten lahmlegte, geht auf eine technische Panne zurück.

Der Ausfall wurde nicht durch äußeren Einflüsse ausgelöst, die Probleme hätten am Montag mehrere Stunden lang angedauert, sind nun aber behoben. Zu keiner Zeit seien Nutzerdaten in Gefahr gewesen. Eine Reihe interner Netzwerk-Ereignisse habe das System für die Zuordnung der Internetadressen durcheinandergebracht. Die Panne ist weder auf einen Hacker-Angriff noch auf eine sogenannte Denial-of-Service-Attacke zurückzuführen, 

erklärte Scott Wagner.  Das Unternehmen entschuldige sich bei seinen Kunden. GoDaddy ist ein Webhost-Unternehmen und verwaltet nach eigenen Angaben mehr als 53 Millionen Internetadressen weltweit u.a. auch WordPress.

 

Antisec macht weiter

Nachdem bekannt wurde, dass Lulzsec-Chef “Sabu” seine Hacker-Freunde an das FBI verpfiffen hat, veröffentlicht “Antisec” einen offenen Brief an ihn.

“Ja, ja, wir wissen, dass Sabu uns verpfiffen hat”. Wir können verstehen, dass Du Angst davor hattest, deine Söhne zu verlieren. “Aber auch wir waren deine Familie (weißt du noch, was du zu sagen pflegtest?). Es ist traurig und wir können uns nicht vorstellen, wie du dich gefühlt hast, wenn du morgens in den Spiegel geschaut hast und den Typen gesehen hast, der seine Freunde an die Polizei verraten hat.”

WE KNOW…
SABU SNITCHED ON US
AS USUALLY HAPPENS FBI MENACED HIM TO TAKE HIS SONS AWAY
WE UNDERSTAND, BUT WE WERE YOUR FAMILY TOO (REMEMBER WHAT YOU LIKED TO SAY?)

IT’S SAD AND WE CANT IMAGINE HOW IT FEELS HAVING TO LOOK AT THE MIRROR EACH MORNING
AND SEE THERE THE GUY WHO SHOPPED THEIR FRIENDS TO POLICE.
ANYWAY…

LOVE TO LULZSEC / ANTISEC FALLEN FRIENDS
THOSE WHO TRULY BELIEVED WE COULD MAKE A DIFFERENCE
LOVE TO THOSE BUSTED ANONS, FRIENDS WHO ARE FIGHTING FOR THEIR OWN FREEDOM NOW
LOVE TO THOSE WHO FIGHTED FOR THEIR FREEDOM IN TUNISIA, EGYPT, LIBYA
SYRIA, BAHRAIN, YEMEN, IRAN, ETC AND ETC AND ETC
LOVE TO THOSE WHO FIGHTED FOR FREEDOM OF SPEECH, FOR A REAL DEMOCRACY,
FOR A GOVT FREE OF CORRUPTION,
FOR A FREE WORLD WHERE WE ARE ABLE TO SHARE OUR KNOWLEDGE FREELY

LOVE TO THOSE WHO FIGHT FOR SOMETHING THEY BELIEVE IN

WE ARE ANTISEC
WE LL FIGHT TILL THE END

TO FBI AND OTHER SHITS
COME AT US BROS
WE ARE WAITING FOR YOU

Quelle: pastebin.com

Schmitz lügt und lügt…

Haltet den Dieb, der hat mein Messer im Rücken. Megaupload-Gründer Kim Schmitz hat die Anschuldigungen der US-Justiz gegen ihn als “irreführend” und sogar “böswillig” zurückgewiesen.

Kim Schmitz

Bild: n-tv

Einen Prozess gegen ihn werde die US-Justiz niemals gewinnen können, sagte Schmitz in einem Interview der Zeitung “New Zealand Herald“. Die US-Behörden werfen Schmitz Verletzung des Urheberschutzes und Betrug vor und fordern seine Auslieferung.

Megaupload bot seinen Nutzern seit 2005 an, Daten im Internet zu speichern und dort auch anderen zur Verfügung zu stellen. Dies allein ist nicht illegal. Allerdings wurde die Plattform auch dazu genutzt, Raubkopien etwa von Musik, Filmen und Software zu verbreiten. Rechteinhabern soll so ein Schaden von 500 Millionen Dollar entstanden sein.

Schmitz sagte dem Blatt, in der Anklageschrift fehlen “Beweise” dafür, dass er “persönlich” versucht habe, Raubkopierer daran zu hindern, ihr Material über Megaupload zur Verfügung zu stellen. Bei Megaupload s0llen 20 Leute damit beschäftigt gewesen sein, mögliche Raubkopien zu löschen.

“Für jede E-Mail in deren Anklageschrift habe ich hundert andere, die das Gegenteil beweisen”, sagte Schmitz. “Ich saß in meiner Zelle und dachte: Wie können die sich auf eine so irreführende und böswillige Art einfach Vorwürfe herauspicken? Die können nicht gewinnen.”

Es könne allerdings “Jahre dauern”, seine Unschuld zu beweisen, sagte Schmitz weiter. Sein Kampf, gegen Kaution auf freiem Fuß bleiben zu können, sei nur der Anfang. Die “Schlacht” werde im August beginnen, wenn die erste Anhörung im Prozess um seine mögliche Auslieferung an die USA geplant ist. In den USA drohen dem 38-Jährigen bis zu 20 Jahre Haft.

 

Internet im All

RIA NovostiAb 2012 Breitband-Internet für Kosmonauten auf ISSAb 2012 Breitband-Internet für Kosmonauten auf ISS

17:58 31/10/2010 Russische Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) werden ab 2012 Breitbandinternet und mit ihm die Möglichkeit bekommen, ständig auf Draht mit der Erde zu bleiben.>>

Deutschland am Mittwoch zeitweise aus dem Internet verschwunden

Nach und nach fiel am Mittwochnachmittag die Top-Level-Domain .de aus. Offenbar lag dies daran, dass die zuständigen Server bei der .de-Registry DeNIC zum Teil gar nicht und zum Teil falsch auf DNS-Anfragen antworteten; die Zone-Files schienen keine oder unverständliche Informationen zu liefern. Dass überhaupt für manche Nutzer noch einige de-Server unter ihrem DNS-Namen erreichbar waren, liegt an den Caches der DNS-Server bei den Internet-Providern.   Wenn der Name http://www.meinewebseite.de aufgelöst werden soll, wird zunächst bei einem der DNS-Root-Server nachgefragt, wer für die Domain “de” zuständig ist. Dann wird dort nach dem Zuständigen für meinewebseite.de gefragt, schließlich dieser Server nach http://www.meinewebseite.de. Da beim zweiten Schritt derzeit keine brauchbare Antwort kommt, schlägt die ganze Auflösung fehl.

Das DeNIC ließ verlauten, es “komme zu einem Fehlverhalten bei einigen .de-Nameservern”. Man untersuche das Problem und werde weitere Status-Informationen weitergeben, sobald sie verfügbar seien.

Partielle Nicht-Erreichbarkeit von .de-Domains
vom 12.05.2010

Heute gegen 13:30 Uhr hat DENIC festgestellt, dass der DNS-Service für .de für einen Teil des Domainbestandes fälschlicherweise mit “Domain existiert nicht” antwortet, obwohl diese Domains existieren. Damit waren diese Domains nicht erreichbar.

DENIC hat daraufhin unmittelbar ein Notfallteam eingesetzt, das den Fehler lokalisiert und ab ca. 15:00 Uhr sukzessive behoben hat. Ab 15:45 Uhr war wieder ein korrekter Service gewährleistet.

Eventuell kann es dazu kommen, dass das Phänomen auch nach 15:45 Uhr noch bei den Internet-Benutzern auffällt, da die Internet Service Provider Daten zwischenspeichern (DNS Caching). Wir gehen von einem Zeitraum um zwei Stunden aus.

Wir bedauern diesen Vorfall. Der Fehler ist identifiziert und das Problem behoben. Weitere Details folgen nach einer eingehenden Analyse.

Zwischenzeitlich gibt es verschiedene Theorien zu diesem Vorfall, die vernünftigste fand ich bei Fefes Blog… Fefe ist sich scheinbar auch nicht sicher aber was solls:

Entweder hat da jemand ein Stoppschild einbauen wollen, oder (mein privater Favorit) es hat was mit DNSSEC zu tun…

Kleiner Hinweis an Fefe in Richtung Valve… man kann an einem Mac auch eine Maus mit rechter und linker Maustaste betreiben… das klappt hervorragend.