Schuß vor den Bug ?

Familienpolitik und Sexismus-Debatte haben deutschen Medien mehr geschadet als gedacht. Wer  Facebook,Twitter und Co. beobachtet hat dem war schon seit Wochen klar das die Menschen im Lande langsam genug haben von den immer gleichen und teilweise recht üblen Parolen. Nun merken es auch die Verlage…

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Der Leser lässt sich eben nicht länger verschaukeln und er reagiert prompt…

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Still und leise…

Facebook stellt auf einheitliche E-Mail-Adresse um. Sie endet nun auf @facebook.com.

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Image via CrunchBase

 

 

 

 

Diese Adresse kann in den Kontaktinformationen allerdings wieder geändert werden. Und wie immer…sind die Facebook-Nutzer mit der Änderung nicht einverstanden.

Blogger hatten bereits am Wochenende auf die Änderung aufmerksam gemacht und damit eine Flut von Beschwerden ausgelöst.

 

Facebook…Aktie fällt weiter…

Kurzes Update zur Facebook-Aktie…

Es ist der bisherige Tiefpunkt eines Verfalls, der bereits kurz nach dem Börsengang eingesetzt hatte. Am Dienstag war die Aktie bis zum Börsenschluss in New York um fast 10 Prozent auf 28,84 Dollar gefallen. Am Mittwoch ging es vorbörslich weiter runter. Ein Anleger, der das Papier beim Börsengang zum Ausgabepreis von 38 Dollar gekauft hatte, hat mittlerweile rund ein Viertel seines Geldes verloren.

Quelle: handelsblatt.com

Facebook…die Aktie fällt

Die Vorhersage war ja… die Facebook – Aktie wird fallen… und nun tut sie genau das.

NASDAQ

NASDAQ (Photo credit: Wikipedia)

Facebook-Aktien verlieren auch an ihrem dritten Handelstag an Wert. An der Tech-Börse Nasdaq in New York lagen die Papiere in den ersten Handelsstunden mit 2,4 Prozent im Minus bei 33,20 Dollar. Der Ausgabekurs hatte bei 38 Dollar gelegen, war aber am Freitag sofort abgestürzt. In Frankfurt rutschten die Aktien am Dienstag zum Handelsauftakt um weitere knapp fünf Prozent auf 26,15 Euro ab und lagen am Mittag noch 2,5 Prozent im Minus.

Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-05/facebook-aktie-verlust-schuldzuweisung

Privat ist privat…

Das soziale Netzwerk Facebook und US-Abgeordnete haben die Arbeitgeber aufgefordert, bei der Auswahl neuer Mitarbeiter nicht auf private Internet-Konten zurückzugreifen.

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Image via CrunchBase

Sollten die Unternehmen davon keinen Abstand nehmen, prüfe Facebook ein juristisches Vorgehen, erklärte der für die Privatsphäre der Kunden verantwortliche Manager Eric Egan.

Abgeordnete aus mehreren Bundesstaaten drohten den Arbeitgebern mit einem gesetzlichen Verbot, von Bewerbern Zugang zu deren Netzwerk-Konten zu fordern.

In Kalifornien hat Senator Leland Yee bereits einen entsprechenden Entwurf ins Parlament eingebracht. “Arbeitgeber haben berechtigte Fragen zur beruflichen Leistung eines Bewerbers”, sagte Yee Reuters am Freitag. “Aber sie können diese Informationen auf die übliche Weise finden, ohne das Verfahren abzukürzen oder die Privatsphäre der Menschen zu verletzen.” Facebook stellt nach Egans Worten eine “besorgniserregende Zunahme an Berichten fest, dass Arbeitgeber oder andere Interessierte Zugang zu Kundenprofilen erlangen wollen, der ihnen nicht zusteht”.

Auslöser der Debatte war ein Bericht der Agentur AP, wonach eine wachsende Zahl von Arbeitgebern von Bewerbern eine Offenlegung ihrer Konten in sozialen Medien verlangt.

Quelle: Thomson Reuters 2012

Vergessen

Das ist für den heutigen Tag mein Lesebefehl an die Netzgemeinde.

Doch jetzt schwingt sich ein Retter auf gegen das große Vergessen: Facebook. Penibel und chronologisch listet Mark Zuckerbergs Netzwerk passend zum geplanten Börsengang auf, was wir ihm über uns verraten haben – ob es sich um alte Bilder handelt oder Nachrichten an Freunde. Oder Reaktionen auf die Frage: „Was machst du gerade?“ Die Antworten ermöglicht wie: „Ich sitze vor dem Bildschirm.“ Oder: „Ich langweile mich im Büro zu Tode, aber verratet das nicht meinem Chef.“ Vielleicht auch: „Ich flirte mit meiner Kollegin, aber sie nicht mit mir.“

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Image via CrunchBase

Alles, alles, was wir sinnreich gepostet, geteilt oder geliked haben, bleibt im Gedächtnis des weltweiten Netzes erhalten – zum Nutzen der Werbeindustrie. Und das, was andere eingetragen haben: So können wir auch in zehn Jahren noch feststellen, wer uns 2012 zum Geburtstag gratuliert hat. Oder uns an der „Freundin“ erfreuen, die per Facebook jede Weihnachten allen anderen schöne Weihnachten wünscht, worauf alle anderen schöne Weihnachten zurückwünschen.

Quelle und weiterlesen bei: handelsblatt.com