Eine der spannendsten, aber auch eine der verwirrendsten Folgen von Werkzeugen wie Foren, Facebook oder Twitter ist es, dass dank ihnen das Denken öffentlich wird. Was sich bisher nur im Kopf abspielte, wird durch sie allen offenbar. Wir können sehen, was andere Menschen glauben und meinen.
Der mutmaßliche Regisseur des Mohammed-Videos “Innocence of Muslims” muss in den USA nun doch wieder in Haft… aber nicht wegen dem Video.
Der 55-Jährige hat durch die Produktion des Films möglicherweise seine Bewährungsauflagen verletzt, teilte ein Gericht in Los Angeles am Donnerstag mit.
Da bei dem Mann Fluchtgefahr besteht, werde er bis auf weiteres inhaftiert.
Der Mann war nach einer Verurteilung wegen Bankbetrugs 2011 unter Auflagen aus dem Gefängnis freigekommen. Zu den Auflagen habe gehört, dass er ohne Zustimmung eines Bewährungshelfers keinen Zugang zum Internet haben und auch keine Alias-Namen führen darf.
Ja die Trolle… die sind so alt wie das Internet selbst und wer sie einmal hat, der wird sie nie los.
In einer Studie wurden acht Administratoren der hebräischen Wikipedia nach ihnen bekannten Trollen befragt und die Beiträge der vier meistgenannten Benutzer danach inhaltlich analysiert. Als Ergebnis wurden vier Verhaltensmuster festgehalten: Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich (intentional, repetitive and harmful).
Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community.
Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren.
Trolle sind innerhalb der Community isoliert und versuchen ihre virtuelle Identität zu verbergen, etwa durch die Nutzung von Sockenpuppen.
Aus den Fallanalysen ergaben sich verschiedene Motivationen der Trolle:
Langeweile, Suche nach Aufmerksamkeit, Rache
Spaß und Unterhaltung
Wunsch, der Community möglichst großen Schaden zuzufügen.
Trollbeiträge können Schaden verursachen, indem sie Diskussionen ausbremsen oder sogar das Vertrauen innerhalb einer Community zerstören…
Der Ausfall beim Internet-Anbieter GoDaddy, der mehrere Stunden Millionen von Webseiten lahmlegte, geht auf eine technische Panne zurück.
Der Ausfall wurde nicht durch äußeren Einflüsse ausgelöst, die Probleme hätten am Montag mehrere Stunden lang angedauert, sind nun aber behoben. Zu keiner Zeit seien Nutzerdaten in Gefahr gewesen. Eine Reihe interner Netzwerk-Ereignisse habe das System für die Zuordnung der Internetadressen durcheinandergebracht. Die Panne ist weder auf einen Hacker-Angriff noch auf eine sogenannte Denial-of-Service-Attacke zurückzuführen,
erklärte Scott Wagner. Das Unternehmen entschuldige sich bei seinen Kunden. GoDaddy ist ein Webhost-Unternehmen und verwaltet nach eigenen Angaben mehr als 53 Millionen Internetadressen weltweit u.a. auch WordPress.