Fünf Tage später

Osama bin Laden -der “Fürst der Hölle”- ist tot. Kopfschuß… sagt man uns. Der Tote ist grauenhaft entstellt… sagt man uns. Wir können die Bilder des toten Höllenfürsten deshalb nicht zeigen, sie sind zu brutal… sagt man uns. Der Tote wurde schnell auf See bestattet… unter anderem, weil man verhindern möchte, dass ein Grab möglicherweise zur Pilgerstätte für Hobby-Terroristen werden könnte.

Gut… mit Tatsachen kann ich leben und Tatsache ist, Osama bin Laden kommt nicht zurück, die Jagd auf Osama bin Laden hat damit ein Ende. Ich brauche in dieser Sache auch nicht unbedingt den Fotobeweis den andere jetzt einfordern, mir genügen die Bilder der toten Leibwächter.

In mir kommt auch keine Schadenfreude auf, so wie bei Westerwelle und Merkel. Ich bin zufrieden damit, dass einem Massenmörder -und nichts anderes war bin Laden- ein sehr schneller und kurzer Prozess gemacht wurde…

Die SEALs haben ihren Job gut gemacht.

Jetzt kommt der ultraböse “Zäpfchenbomber”

Die bösen Terroristen haben eine neue Waffe entwickelt… hinterhältig, tödlich und dabei völlig unsichtbar… den “ultrabösen Zäpfchenbomber”.!

Das es den ultimativen Kämpfer den “ultrabösen Zäpfchenbomber” gibt, glaubt -wenn schon sonst niemand- zumindest der französische Geheimdienst.!   Keine Ahnung wo dieser die Info über den Z-Bomber her hat aber egal… wenn ein Geheimdienst dies glaubt, muß es wahr sein ergo, glauben es auch die Medien und verbreiten dann auch [siehe hier] flux diese Meldung/Ente.

zaepfchen

Aha… die stopfen sich also ein Zäpfchen in den Ar… und los geht die Show…

zaepfchen2

Ach so, ein Handy sollte man also dann doch dabei haben, klar doch… das sieht ja auch schön blöd aus wenn man seinem Opfer mit brennender Lunte im Ar… gegenüber tritt.

So weit der aktuell in den Medien geisternde Schmarren vom Zäpfchenbomber den es so natürlich gar nicht gibt.  Es gibt allerdings eine Meldung aus Saudi-Arabien, die stammt vom August 2009 und in dieser wird folgendes berichtet:

In der Villa des Vize-Innenminister von Saudi-Arabien, Prinz Mohammed bin Naif, hat sich in der Nacht zum Freitag ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Der Prinz wurde an einer Hand leicht verletzt.

HB RIAD/DSCHIDDA. Der Attentäter sei tot, sagte Prinz Mohammed. Der Vize-Innenminister leitet in dem islamischen Königreich seit einigen Jahren mit relativ großem Erfolg den Kampf gegen die El-Kaida-Terrorzellen, deren Anschläge sich seit 2003 vor allem gegen Ausländer und die Sicherheitskräfte richten.

Der König besuchte Prinz Mohammed nach dem Sprengstoffanschlag im Krankenhaus. Das Gespräch zwischen den beiden Männern wurde im Fernsehen ausgestrahlt. Prinz Mohammed sagte, der Attentäter sei ein Terrorverdächtiger gewesen, der zuvor den Willen bekundet haben soll, dem Terror abzuschwören. Er betrat das Haus des Prinzen in der Hafenstadt Dschidda gemeinsam mit anderen Besuchern, die gekommen waren, um Prinz Mohammed anlässlich des islamischen Fastenmonats Ramadan zu gratulieren.

König Abdullah warf dem Prinzen vor, er sei unvorsichtig gewesen. Die Besucher hätten am Eingang alle gründlich durchsucht werden müssen. Nach Angaben arabischer Medien wurde der Sprengsatz, der am Körper des Mannes befestigt war, möglicherweise per Handy von einem Komplizen gezündet. Prinz Mohammeds Vater, Innenminister Prinz Naif, ist ein Halbbruder von König Abdullah.

Der Vize-Innenminister hatten im vergangenen Mai Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble getroffen, als dieser in Saudi- Arabien ein Abkommen über die Zusammenarbeit beider Staaten bei der Terrorbekämpfung unterzeichnet hatte. Unter der Ägide von Prinz Mohammed haben die saudischen Behörden ein Rehabilitierungsprogramm für reuige El-Kaida-Terroristen aufgelegt. In den meisten Fällen war die Wiedereingliederung in die Gesellschaft erfolgreich. Einige Häftlinge schlossen sich jedoch später wieder den Terrorzellen an, die der Ideologie von El-Kaida-Anführer Osama bin Laden anhängen.

Reblog this post [with Zemanta]