Bestätigt: Guttenberg hat gelogen

Nicht geschlampt, Karl-Theodor zu Guttenberg hat mit Absicht betrogen. Was die Kommission der Uni Bayreuth zur Doktorarbeit des Ex-Ministers erklärt, dürfte niemand mehr wundern. Die Belege für den vielfältigen und seitenweisen Schmu des Freiherrn sind erdrückend. Widersprüchlich geht die Uni-Kommission hingegen mit den Korrektoren der Arbeit ins Gericht. Massiv kritisiert sie die Topnote, spricht die Professoren dennoch von jeder Mitverantwortung frei. Da mag die Uni um ihren Ruf bangen, da will der eine Hochschullehrer dem anderen nicht am Zeug flicken. Glaubwürdig ist dieses Urteil nicht. Die Lehren aus dem Fall Guttenberg sind erst gezogen, wenn nicht nur die Uni Bayreuth, sondern alle Hochschulen Maßstäbe an Doktorarbeiten anlegen, die in ihren Prüfungsordnungen stehen: Sie müssen neue wissenschaftliche Erkenntnisse liefern und dürfen kein Zitatenschatz aus hunderten Büchern sein. Das hat mit Wissenschaft nichts gemein. Oder scheuen sich viele Professoren, klare Bedingungen zu stellen? Auch ihre Karriere wird an Publikationen gemessen, deren Qualität bei strenger Prüfung an dieser Vorgabe straucheln könnte. Der Grund: Der Ruf eines Hochschullehrers wie Uni-Rankings hängen vor allem von der Zahl der Veröffentlichungen ab, nicht von ihrem Gehalt. Guttenbergs Betrug entschuldigt dies mitnichten. Aber die Wissenschaft muss sich besinnen, was wichtig ist: Masse oder Klasse?

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/59110/2039735/suedwest_presse

Kein Unrechtsbewusstsein

Keinerlei Einsicht, keinerlei Unrechtsbewusstsein. Karl Theodor zu Guttenberg macht weiter wie bisher. NEIN… zu Guttenberg hat nicht wissentlich abgeschrieben, ALLES nur ein großes Mißverständniss… sagt zu Guttenberg.

Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat in seiner Stellungnahme zu den Plagiatsvorwürfen im Zusammenhang mit seiner Doktorarbeit von einem “Missverständnis” gesprochen.

Natürlich… alles nur ein Versehen und die nicht genannten Quellen wurden -in der Hektik- nur vergessen. Nicht absichtlich weggelassen… das ist ein Unterschied.

Und was den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages angeht, da hat Strahlemann natürlich auch eine Erklärung und die lautet:

Die Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags habe er nur für seine Abgeordnetentätigkeit verwendet…

Gut… man findet zwar an mehreren Stellen der “Doktorarbeit” wortgleiche Passagen aus den Arbeiten des Wissenschaftlichen Dienstes… aber mal ehrlich, die Plagiatsgeschichte ist jetzt so lange her… da kümmert sich doch eh keiner mehr darum.

Oder doch.?

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13311892/Guttenberg-spricht-von-einem-Missverstaendnis.html

“Alles nur geklaut”

Sie gilt ja schon lange als faulste EU-Abgeordnete… und nun wird Silvana Koch-Mehrin vermutlich ihren Doktortitel auch noch abgeben dürfen denn dieser ist -so sieht es derzeit aus- auch nur geklaut.

Einer Untersuchung der Internet-Plattform “VroniPlag Wiki” zufolge hat Koch-Mehrin in ihrer Doktorarbeit gezielt abgeschrieben. „Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden auf 56 von 201 Textseiten Plagiatstellen nachgewiesen. Dokumentiert sind Textübernahmen aus insgesamt 15 verschiedenen Quellen“.

Die Universität Heidelberg, bei der Koch-Mehrin promoviert hat, prüft die Vorwürfe derzeit noch. Spätestens Ende Mai soll das Ergebnis des Promotionsausschusses vorliegen.

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13238436/Koch-Mehrin-muss-Staatsanwalt-nicht-fuerchten.html

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zu Guttenberg: Alles nur geklaut…

Für die Masse der denkenden Menschen war es von Anfang an klar, Karl Theodor zu Guttenberg hat geklaut. Zu diesem Schluß -nur etwas freundlicher verpackt- kommt nun endlich auch  ein Gutachten der Universität Bayreuth.

Karl-Theodor zu Guttenberg muss mit Absicht abgeschrieben haben: Zu diesem Schluss kommt laut Recherchen der «Süddeutschen Zeitung» ein Gutachten der Universität Bayreuth. Die Universität, an der Guttenberg seine Dissertation eingereicht hat, hatte nach den Plagiatsvorwürfen im Februar eine entsprechende Untersuchung angekündigt.

«Ausmass und Art der Plagiate» liessen keinen anderen Schluss zu, als dass Guttenberg absichtlich gehandelt haben müsse, berichtet die «Süddeutsche» weiter mit Verweis auf das Gutachten. Die Experten könnten sich dabei auf einschlägige Urteile von Verwaltungsgerichten stützen, die schon in weniger schweren Fällen von vorsätzlichem Handeln ausgingen. Die Zeitung berichtet ausserdem, Guttenbergs Anwälte würden eine Veröffentlichung des Berichts zu verhindern versuchen.

Ein Sprecher der Hochschule wollte sich zum Inhalt des Gutachtens nicht äussern. Er bestätigte aber, dass die Anwälte Guttenbergs eine Veröffentlichung mit Verweis auf das Persönlichkeitsrecht verhindern wollen. Der Universität sei hingegen sehr an einer Veröffentlichung gelegen. Der Sprecher bestätigte ausserdem, dass Guttenberg die Möglichkeit, sich vor der Kommission zu den Vorwürfen zu äussern, nicht genutzt habe.

Fazit: Alles so wie immer… Guttenberg -dem ja angeblich so sehr an einer Aufklärung gelegen ist- schickt nun also seine Anwälte los, um genau diese Aufklärung zu verhindern. Auf eine Lüge mehr kommt es nun auch nicht mehr an… denkt der Freiherr…

Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Guttenberg-soll-vorsaetzlich-getaeuscht-haben/story/28604543

zu Guttenberg der Schaumschläger

Karl Theodor zu Guttenberg ist weg und jetzt befassen sich seine Kritiker mit seiner Arbeit als Verteidigungsminister… genauer gesagt, sie beschäftigen sich derzeit mit der angeblich von zu Guttenberg auf den Weg gebrachten Bundeswehrreform. Nach ersten Sichtungen ist dann auch die Stimmung im Keller und Ausdrücke wie “Schaumschläger” noch das harmloseste was man zu hören bekommt.

Nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird dessen Bundeswehrreform von Kritikern in der Luft zerrissen. Nicht nur die SPD-Opposition äußerte sich am Wochenende kritisch, sondern auch Politiker von Union und FDP. Tenor: Die Reform ist unüberlegt und stürzt die Truppe sowie den bisherigen Zivildienst ins Chaos. Guttenberg selbst hatte bei seinem Abschied versichert, er hinterlasse sein Haus geordnet, die Reform sei im Wesentlichen auf den Weg gebracht.

Im Grunde hat Herr zu Guttenberg also gar nichts gemacht… und das bestätigt dann auch noch der schleswig-holsteinische CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Christian von Boetticher…der sprach von einer

„riesigen, offenen Baustelle“. Er vermisse ein Konzept zur Rekrutierung von Freiwilligen, zur Sicherung des Katastrophenschutzes sowie „klare, transparente Parameter“ für Entscheidungen über Standortschließungen.

Tja, sowas kommt immer dann… wenn man unbedingt Wahlen gewinnen möchte und dabei auf Schaumschläger wie zu Guttenberg setzt… Irgendwann gerät man dann an eine solche Null-Nummer -wie zu Guttenberg- und muß die Konsequenzen ausbaden.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kritiker-nehmen-guttenbergs-reformplaene-auseinander/3946374.html

 

Tatsächlich… ALLES nur geklaut

Bei wem hat dieser Typ eigentlich NICHT geklaut.?  Wie das Guttenplag-Wiki mitteilt, hat Karl Theodor zu Guttenberg auch bei seinem Doktorvater geklaut.

Außerdem haben wir eine interessante Plagiatsform gefunden: Guttenbergs Gießkanne: auf 29 Seiten wurden Fußnoten aus einem Werk von Doktorvater Peter Häberle plagiiert. Mit dieser Methode suggeriert man dem Doktorvater ohne viel Aufwand, dass man die relevante Literatur kennt. Die Dissertation des ehemaligen Verteidigungsministers enthalte an 29 Stellen Fragmente aus Peter Häberles Standardwerk „Europäische Verfassungslehre“, ohne dass die Quelle ausreichend genannt wurde. Dabei hat Guttenberg 234 Zeilen kopiert.

Und jetzt sage mir bitte jemand, wie zum Geier konnte eine solche “Doktorarbeit” überhaupt durch eine angeblich stattgefundene “Kontrolle” kommen.

Sind die in Bayreuth eigentlich alle blöde… sind die dermaßen dämlich und haben die tatsächlich gar nichts bemerkt.? Kann das wahr sein.?

Quelle: http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki

Ermittlungen gegen zu Guttenberg

Die Guttenberg’sche Plagiatsgeschichte ist noch immer nicht ausgestanden. Jetzt erklärten sich erstmals im Detail auch die damaligen Prüfer zu Guttenbergs… Doktorvater Peter Häberle und der Zweitprüfer Rudolf Streinz. Und bei deren “Erklärung” stellen sich mir einfach nur die Nackenhaare auf… die sagen nämlich folgendes:

Das Erkennen von Plagiaten sei mit den im Jahr 2006 vorhandenen technischen Möglichkeiten kaum möglich gewesen… [1]

Nur zur Erinnerung, die Guttenberg’ sche Doktorarbeit ist durch eine simple Google Suche aufgeflogen, eine spezielle Software hätte es also u.U. gar nicht gebraucht… trotzdem kommen die Herren Doktorväter mit so einer Nummer.

Außerdem, zum Zeitpunkt der Einreichung der Doktorarbeit des Herrn zu G. gab es die Software zum Erkennen von Plagiaten bereits und zwar auch in einer für Universitäten brauchbaren Form. Im jahr 2006 waren wenigstens Ephorus und die deutsche Software Docol©c am Start…

Hier also immer noch mit fehlenden technischen Möglichkeiten zu argumentieren ist schlicht und ergreifend Blödsinn. Guttenberg hat -und das ist meine feste Überzeugung- seinen Doktortitel gekauft. Wenn ein so offensichtliches Plagiat bei keiner Prüfung aufgefallen ist… ist Geld geflossen.

Karl-Theodor zu Guttenberg war ab 1994, zunächst neben seinem Studium, in der Forstverwaltung Guttenberg tätig sowie bis 2002 geschäftsführender Gesellschafter der Guttenberg GmbH in München, die sich um die Verwaltung des Guttenbergschen Familienvermögens kümmert. Von 1996 bis 2002 gehörte er dem Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG an, an der die Familie 26,5 Prozent der Stammaktien hielt. [2]

Einen solchen Menschen lässt man nicht durchfallen… dem ebnet man den Weg, dem hilft man bei JEDER Prüfung, den schiebt man vor sich her bis zum Doktortitel und wenn er auch den vergeigt… dann sieht man großzügig darüber hinweg und genau das hat man bei zu Guttenberg in Bayreuth auch getan. Beide Seiten haben hier also auch mit Vorsatz gehandelt, der eine hat seine Doktorarbeit bewusst gefälscht, die anderen haben davon gewusst und beide Augen ganz fest zugedrückt.

Mit dieser Frage -Vorsatz oder nicht- wird sich auch die Staatsanwaltschaft befassen müssen.

Die Staatsanwaltschaft Hof hat offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen Guttenberg wegen der fremde Texte in seiner Doktorarbeit eingeleitet. „Mittlerweile liegen über 100 Strafanzeigen im Zusammenhang mit den Plagiatsvorwürfen vor“ [3]

sagte Oberstaatsanwalt Reiner Laib.

Die Behörde prüfe den Sachverhalt. Sie werde auch die Ergebnisse der Selbstkontrollkommission der Universität mit in ihre Arbeit einbeziehen. In erster Linie geht es laut Laib um mögliche Verstöße gegen das Urheberrecht. [4]

An anderer Stelle hatte ich bereits geschrieben, dass ich nicht gegen Guttenberg ermitteln würde. Der Mann ist auf Dauer erledigt… der hat sich selber ins AUS katapultiert mit dem was er zum Thema gesagt hat bzw. mit dem was er NICHT gesagt hat.

Auf der anderen Seite sind staatsanwaltliche Ermittlungen, die womöglich dann in ein Gerichtsverfahren münden und evtl. mit einem Urteil enden… wieder gut. Denn würde zu Guttenberg verurteilt -nach Lage der Dinge wäre das möglich- könnte er nicht mehr Bundeskanzler werden.

Und das war eigentlich sein größter Wunsch…

Quelle zu 1,3 u.4: http://www.welt.de/politik/deutschland/article12723119/Pruefer-verteidigen-sich-fuer-Guttenbergs-Doktorarbeit.html

Quelle zu 2: http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg

 

Guttenberg: Doktorarbeit wurde gekauft…

Es kommt immer schlimmer für Karl Theodor zu Guttenberg. Doktortitel aberkannt weil eine “raubkopierte” Doktorarbeit vorlag.

Nach unendlichen Lügen und Ausflüchten dann die “halbherzige Entschuldigung”. Die Presse vermutet einen “Ghostwriter”… Karl Theodor zu Guttenberg sagt NEIN.

Peinlicher geht es nicht…

Jetzt kommt es noch dicker für Karl-Theodor, der hatte nämlich nur mit der Ausnahmegenehmigung eines CSU-nahen Professors an der Universität Bayreuth promovieren dürfen… wie der “Tagesspiegel” heute berichtet. [1]

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nur mit der Ausnahmegenehmigung eines CSU-nahen Professors an der Universität Bayreuth promovieren dürfen. Dies erfuhr der Tagesspiegel aus Fakultätskreisen. Wie es hieß, sei Guttenbergs juristisches „Prädikatsexamen“, mit dem er auch in seinem Lebenslauf warb, nur ein sogenanntes „kleines Prädikat“ mit der Note „befriedigend“ im „unteren Bereich“. Mit einer solchen Examensnote sind juristische Promotionen nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. [1]

Führt man sich den ganzen Artikel im “Tagesspiegel” zu Gemüt, verfestigt sich leider ein Gedanke und zwar der, dass man in bestimmten Kreisen immer noch nur mit dem richtigen Parteibuch und einer entsprechenden Menge Geld wedeln braucht, um ALLES zu erreichen was man möchte… unter anderem eben auch Doktor.

Quelle zu 1: http://www.tagesspiegel.de/politik/csu-naher-professor-genehmigte-guttenberg-promotion-ausnahmsweise/3891682.html

Reaktion aus dem Ausland

Was viele Menschen in diesem Land befürchtet haben, tritt jetzt ein. Das Ausland hat in der letzten Woche lang und breit über das “Plagiat” von zu Guttenberg informiert.Die Kritik war scharf und die ausländische Presse war sich einig… Angela Merkel muß Karl Theodor zu Guttenberg den Rücktritt nahe legen. Der Schaden für den Standort Deutschland -den Karl Theodor zu Guttenberg angerichtet hat- ist jetzt schon enorm. Neben deutschen Wissenschaftlern hat sich u.a. auch der Moskauer Politologe Wladislaw Below zu den “Plagiaten” geäußert.

Wladislaw Below glaubt, dass die Plagiats-Affäre dem Ruf Deutschlands als Wissenschaftsstandort einen “riesigen Schaden” zugefügt hat. “Wenn Guttenberg zurücktreten würde, könnte er damit einen echten Beitrag zur Rettung der deutschen politischen Kultur leisten”, sagte der Deutschland-Experte der dpa. [1]

So sieht die Sache aus… bei einer Entschuldigung -noch dazu so halbherzig wie sie von zu Guttenberg kam-  darf man es in diesem Fall nicht belassen wenn man sich -international- nicht vollends unglaubwürdig machen will. Zwischenzeitlich hat sich auch in der CDU der Sachverhalt rumgesprochen und der angeblich so starke Rückhalt für zu Guttenberg beginnt zu bröseln. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) sagt dazu folgendes:

“Ich halte das Verhalten des Doktoranden zu Guttenberg weder für legitim noch für ehrenhaft.” [2]

Nicht legitim, nicht ehrenhaft und genau deswegen MUSS zu Guttenberg gehen. Denn was kann man von einem Minister der nicht legitim handelt noch erwarten.? Was kann man von einem Politiker der nicht ehrenhaft handelt noch erwarten.? Richtig… NICHTS

Quelle: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,14876451,00.html

Quelle zu 1 und 2: http://www.tagesspiegel.de/politik/hunderte-demonstrieren-in-berlin-gegen-guttenberg/3886844.html

 

 

Guttenberg ist erledigt…

Die Wellen schlagen hoch, der Druck auf zu Guttenberg wächst. In der “Plagiats-Affaire” um Karl-Theodor zu Guttenberg ebbt die Diskussion nicht ab und sehr zum Leidwesen einiger Politiker, gewinnt sie sogar an Schärfe. Wer dachte, dass sich nach der Anhörung des Karl-Theodor zu Guttenberg, in der “Aktuellen Stunde” des Bundestages, die Lage beruhigt… der irrte sich gewaltig. Immer mehr Studenten und Professoren melden sich jetzt zu Wort und verurteilen die Handlungsweise von zu Guttenberg scharf. Mittlerweile spricht nicht mehr nur SPD-Chef Sigmar Gabriel von Betrug und Vorsatz, nein.. immer mehr Studenten und Professoren sehen dies genau so.

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Matthias Kleiner, warnte vor der Verharmlosung von Plagiaten als Kavaliersdelikt. „Wissenschaftler teilen ihre Ideen und Erkenntnisse, sie führen sie gemeinsam weiter, aber sie entwenden sie nicht“. Der frühere DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker sieht Guttenberg wissenschaftlich „für immer am Pranger“. Der Nachfolger von Guttenbergs Doktorvater Peter Häberle legte mit scharfer Kritik nach. „Der Minister leidet unter Realitätsverlust“, sagte der Bayreuther Staatsrechtsprofessor Oliver Lepsius. „Wir sind einem Betrüger aufgesessen. Es ist eine Dreistigkeit ohnegleichen, wie er honorige Personen der Universität hintergangen hat.“ Guttenberg habe „planmäßig und systematisch“ wissenschaftliche Quellen zum Plagiat zusammengetragen und behaupte nicht zu wissen, was er tue. [1]

Betrug, vorsätzlicher Diebstahl geistigen Eigentums und Lüge, drüber wird seit einer Woche in Blogs und Webseiten offen diskutiert. Jetzt hat diese Diskussion die Wissenschaft erreicht und jetzt wird der Ton schärfer. Dieser Diskussion, diesem -nun öffentlichen und gewaltigen- Druck wird sich zu Guttenberg nicht entziehen können und dem wird sich auch Frau Merkel nicht entziehen können. Dieser Diskussion wird sich die CDU/CSU und auch andere Partein nicht entziehen können… ich zumindest glaube nämlich nicht, dass sich die “Plagiats-Affaire” nur auf einen Politiker einer Partei beschränkt/beschränken lässt…

Der auf Streitfälle bei Examensarbeiten spezialisierte Rechtsanwalt Michael Hofferbert erklärte: „Kein Richter wird einem Kandidaten glauben, der über hundert Seiten seiner Doktorarbeit abschreibt und hinterher behauptet, er habe dies versehentlich getan.“[2]

Welt-Online schreibt weiter:

SPD-Chef Sigmar Gabriel unterstellte dem Minister Vorsatz und legte dem Minister erneut einen Rücktritt nahe. „Würde er zurücktreten, könnte er in einigen Jahren seine Karriere fortsetzen. So bleibt er für immer beschädigt“, sagte er der „Bild am Sonntag“.
„Herr zu Guttenberg ist jetzt ein Minister auf Abruf, ein Minister von Merkels Gnaden. Er ist am Kabinettstisch auf das Mitleid des Finanzministers und der Kanzlerin angewiesen, wenn er etwas für die Bundeswehr durchsetzen will“, sagte Gabriel. Damit sei der Verteidigungsminister „zum Risiko für die Bundeswehr geworden“.[3]

Hier irrt sich Sigmar Gabriel, auf gar keinen Fall wird sich zu Guttenberg wieder erholen und Politik machen können. Dieser Mensch ist politisch für immer erledigt… und Frau Merkel sollte jetzt schnell handeln und Karl-Theodor zu Guttenberg so schnell als möglich aus dem Amt entfernen…bevor der Schaden für die Politik/für Deutschland noch größer  wird.

Jetzt sind Sie gefordert Frau Merkel… handeln Sie…

Quelle zu 1,2 und 3: http://www.welt.de/politik/deutschland/article12650028/Bayreuther-Professor-nennt-Guttenberg-Betrueger.html

Kleine Spenden unter Freunden

Mein erster Eindruck, mein erster Gedanke nach der “Aktuellen Stunde” im Bundestag -in der die Befragung/Anhörung des Herrn zu Guttenberg stattfand- war der… Guttenberg täuscht schon wieder, NEIN…er lügt.!

Dieser Gedanke war leider richtig, wie sich jetzt zeigt.

Gestern hatte ich an dieser Stelle noch vermutet, dass Herr zu Guttenberg “seinen” Doktortitel evtl. gekauft hat. Heute bin ich mir sicher… ER hat ihn gekauft und diesen Kauf mit Spendengeldern getarnt/verschleiert.

Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg studierte von 1992 bis 1999 Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth. Guttenberg begann beim Bayreuther Juristen Peter Häberle eine Dissertation mit dem Titel Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU, welche er nach rund sieben Jahren bei der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth einreichte. Die Arbeit wurde 2006 durch die Fakultät angenommen und 2007 mit summa cum laude bewertet. Rudolf Streinz war Zweitgutachter.[1]

Die Gutachter hatten also ein (1) Jahr -von 06 bis 07- Zeit, um die Dissertation des Herrn zu Guttenberg zu begutachten.

In dieser Zeit hätten sie diese Dissertation bzw. Teile von ihr, unweigerlich als Plagiat, als Fälschung erkennen müssen. Sie erkannten es nicht denn…

Von 1996 bis 2002 gehörte zu Guttenberg dem Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG an, an der die Familie damals 26,5 Prozent der Stammaktien hielt.  Im Jahr 2000 beteiligte sich die Rhön-Klinikum AG an der Stiftung eines Lehrstuhls für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften bei der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth, an der Guttenberg sein Promotionsstudium durchlief. Zwischen 1999 und 2006 stellte das Unternehmen hierfür rund 750.000 Euro zur Verfügung. [2]

…für die Anerkennung der Dissertation  wurde ge/bezahlt… und die Anerkennung wurde mit dem Lehrstuhl für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften… sehr gut bezahlt.

Die Gutachter “übersahen” die abgeschriebenen Stellen in der Dissertation nicht, sie sahen großzügig darüber hinweg, weil klar war, was die Universität dafür bekommt/bekommen würde, eine klassische WIN-WIN Situation also.

Dazu kommt, alle Beteiligten waren sich sicher, dass dieser Deal nie auffliegen würde… niemand wird schliesslich die Dissertation eines Mitglieds des Aufsichtsrates der Rhön-Klinikum AG und Mitglieds des Deutschen Bundestages bzw. in diesem Zusammenhang die “Zuzsammenarbeit Universität/Klinikum” jemals hinterfragen.!

Quelle zu 1 und 2: http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg

Für den Fall der Fälle und irgendjemand ändert den Wikipedia-Artikel nachträglich noch ab… hier der Hinweis: von der aktuellen Seite existiert ein Screenshot

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