Fehlersuche

Technik ist schön, ist gut, ist hilfreich, Technik bestimmt unseren Alltag und manchmal auch uns.  Ohne Technik funktionieren wir nicht , ohne Technik funktioniert unser Alltag nicht mehr.   Also ist es nur richtig, dass die Technik funktionieren muß bzw. funktionieren sollte.  Denn tut sie das mal nicht, sehen wir ganz schön alt aus…

Wie das nun ist oder wie es sich anfühlt wenn Technik -nur ein Teil davon- plötzlich gar nicht mehr funktioniert, durfte ich in der letzten Woche erfahren denn da verabschiedete sich mein Internetanschluss.   Keine Verbindung…nichts ging mehr.

Totalausfall… Katastrophe… Weltuntergang… Harakiri.?

Nein, schliesslich hat mein Internetzugang noch nie richtig funktioniert… plötzliche und minutenlang anhaltende Verbindungsabbrüche waren an der Tagesordnung, seit Mai 2009 fällt meine Leitung fast wöchentlich einmal in sich zusammen…für mehrere Minuten versteht sich.   In solchen Fällen rufe ich über Handy die kostenlose Hotline meines Providers an und die schicken mir dann Techniker in’s Haus um den Schaden zu beheben…dachte ich…

Der erste Techniker der da also kam, war ein sehr netter Mensch im gesetzten Alter… der brachte auch gleich einen Lehrling mit der ihm bei der Fehlersuche zur Seite stehen sollte.

Dieser Techniker lies sich nun von mir noch einmal den Vorfall erklären -eine Zumutung da ich der Hotline bereits drei mal erklärt habe, dass ich nicht weiß wie die Leitung zusammenbrechen konnte- während er seine Technik in Stellung brachte.  Bevor er nun tätig wurde, belehrte er mich ausführlich darüber, dass Technikfehler an der Hardware des Providers kostenlos repariert werden, mein privat gekaufter Router demzufolge nicht darunter fallen würde sollte er der Grund allen Übels sein.   Alles klar… nach der Belehrung machte er sich an die Arbeit.

Während er also sein Meßgerät anschliesst und seinen Laptop zum glühen bringt, lies er sich die von mir verwendete Technik erklären…besonders mein Betriebssystem hatte es ihm angetan…das kannte er noch nicht wie er freimütig zugab.  Als wir im Gespräch zu der von mir genutzten Bandbreite kamen… fiel der Lehrling fast in Ohnmacht, eine 2000er Leitung hat er vermutlich nicht erwartet… einen weiteren Ohnmachtsanfall bekam der Stift bei meiner Aussage, dass mich persönlich YouTube etc. nicht interessiert und ich auch keinen Wert auf irgendwelche P2P-Sachen oder Online-Spiele lege bzw. Filme via Internet nicht wirklich mein Ding sind… mir also eine 2000er Leitung durchaus ausreicht.   Das war zu viel für den Jüngling, kopfschüttelnd lief er zum Auto um div. Kabel zu holen die für eine weitere Messung benötigt wurden.

In der Zwischenzeit lieferte auch das Meßgerät die ersten Ergebnisse und die waren -gelinde gesagt- abenteuerlich.   Grottenschlechte Werte… fast Null… verbunden mit der Aussage das die Leitung fehlerhafte Bit’s liefert… was -laut Techniker- eindeutig ein Zeichen für eine defekte Leitung sei.  Fehler gefunden… benötigte Zeit für die Suche, 35 Minuten.

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Google Public DNS soll das Netz schneller machen

Google bietet einen eigenen, öffentlichen DNS-Server an und will mit einigen neuen Ideen dafür sorgen, dass DNS-Anfragen schneller werden. Nutzer können den Google Public DNS ab sofort ausprobieren.

Der neue DNS-Dienst von Google ist zunächst als experimentell gekennzeichnet. Es ist ein weiterer Ansatz von Google, mit dem das Unternehmen den Zugriff auf Webseiten schneller machen will, schließlich zieht der Aufruf so mancher Website zahlreiche DNS-Anfragen nach sich.

Für kürzere Antwortzeiten sollen in erster Linie clevere Caching-Mechanismen sorgen. So implementiert der Google Public DNS beispielsweise Prefetching: Noch bevor die ein DNS-Eintrag ungültig wird, seine Time-To-Live (TTL) abläuft, erneuert der DNS-Server seine Daten. So steht nach Möglichkeit immer eine aktuelle Version bereit, die direkt an den Nutzer ausgeliefert werden kann, ohne dass der DNS-Server die Daten erst während einer Nutzeranfrage heraussuchen muss.

Weitere Tricks sollen für mehr Sicherheit sorgen. Solange Protokolle wie DNSSEC noch nicht verfügbar sind, würfelt Google Groß- und Kleinbuchstaben in seinen DNS-Anfragen durcheinander und integrierte zusätzliche Daten in seine DNS-Nachrichten, um Spoofing zumindest zu erschweren.

Dabei verspricht Google, sich an die DNS-Standards zu halten. Es werden keine Anfragen geblockt, wie beispielsweise hierzulande im Rahmen des Zugriffserschwerungsgesetzes geplant. Auch sollen keine Anfragen gefiltert oder wie bei manchen Providern umgeleitet werden, wenn eine Domain nicht existiert.

Details zum Google Public DNS finden sich unter code.google.com/

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