Der Meeresspiegel im Sumpf der Skandale

Mittlerweile ist es bei Klimagipfeln Tradition geworden, sie mit einer neuen, grellen Vorhersage über eine bevorstehende Katastrophe zu eröffnen.
Die UN-Klimakonferenz in der südafrikanischen Küstenstadt Durban bildet da keine Ausnahme.

Dieses Jahr steht ein vertrautes und mit Sicherheit schlagendes Argument im Brennpunkt: dass der Meeresspiegel mit einer katastrophalen und noch nie da gewesenen Rate steigt, hauptsächlich wegen der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung.

Niemand spricht das mit auch nur annähernd so viel Elan aus wie Mohammed Nasheed, Präsident der Malediven. Im Vorlauf zu dem Klimagipfel erklärte er, dass er „eine Inselnation führe, die unter den Wellen verschwinden könnte, wenn all diese Gespräche zum Klima nicht bald in Taten münden”.

Seitdem er eine Unterwassersitzung seines Kabinetts geleitet hatte, war Nasheed unermüdlich bei der Sache, um andere tief liegende Nationen zu drängen, Ähnliches hervorzubringen. Er führte den Vorsitz solcher Nationen in Bangladesh, um Noten im Vorlauf von Durban aneinander anzupassen, und sie stimmten darin überein, ihre eigenen Kohlenstoffemissionen zu begrenzen.

Ban Ki-Moon, Führer der Vereinten Nationen, war erfreut – und sagte, dass es unfair sei, „von den Ärmsten und am meisten Verwundbarsten zu verlangen, allein die Hauptlast der Auswirkungen des Klimawandels zu ertragen“ und rief andere Länder auf, nach Zahlungen reicherer Länder zu verlangen, um Maßnahmen zur Anpassung zu finanzieren.

Ich könnte vielleicht helfen. Als jemand mit einiger Erfahrung auf diesem Gebiet kann ich den tief liegenden Ländern versichern, dass es sich hierbei um einen falschen Alarm handelt. Das Meer steigt nicht steil an. Ich habe viele der tief liegenden Gebiete während meiner 45-jährigen Laufbahn studiert, habe Daten zum Meeresspiegel aufgezeichnet und interpretiert.

Für Feldstudien war ich sechsmal auf die Malediven gereist; ich war in Bangladesh, dessen Umweltminister behauptet hatte, dass Überflutungen wegen des Klimawandels zu bedrohlichen 20 Millionen „ökologischer Flüchtlinge“ führen könnten. Ich habe sorgfältig die Daten des „untergehenden“ Tuvalu untersucht. Und ich kann berichten, dass diese Nationen zwar Probleme haben, aber keine Angst vor einem steigenden Meeresspiegel haben müssen.

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Die Show ist gelaufen

Pyeongchang wird die Olympischen Winterspiele im Jahr 2018 ausrichten. München und die französische Bewerberstadt Annecy unterlagen bei der Abstimmung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im südafrikanischen Durban bereits im ersten Wahlgang.

Von den 95 abgegebenen Stimmen erhielt Pyeongchang 63, München bekam 25 und nur sieben gingen an Annecy. Für einen Sieg im ersten Durchgang waren 48 Stimmen notwendig.

Zuletzt waren 1995 die Winterspiele für Salt Lake City 2002 bereits im ersten Wahlgang vergeben worden.

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