Seebestattung

Vor Weihnachten noch eine interessante Story. Über 200 Jahre nach dem Tod von Charles Byrne, streiten Wissenschaftler in Großbritannien noch immer über eine Seebestattung des sogenannten “Irischen Riesen”.

Der gut 2,30 Meter große Charles Byrne, der 1783 im Alter von 22 Jahren gestorben war, hat schon zu Lebzeiten gefürchtet, als Ausstellungsstück der Anatomie zu enden.

Charles Byrne, (* 1761 in Littlebridge bei Derry in Irland; † 1783 in London) war ein großwüchsiger Mensch, der sich unter dem Namen Charles O’Brien in London zur Schau stellte. Er wurde bekannt als „Der Irische Riese“.

Im Jahre 1782, mit 21 Jahren, kam Byrne nach London. Zweieinhalb Meter groß, machte er dort Furore. Er trat in Cox’s Museum auf, das im 18. Jahrhundert eine ähnliche Berühmtheit hatte wie später P. T. Barnums American Museum. Direkt in der Nachbarschaft bezog er ein elegantes Apartment. Allerdings dauerte seine Show-Karriere nicht lange, denn er starb bereits ein Jahr später, angeblich aufgrund des übermäßigen Genusses von Alkohol.

Die Anatomen wünschten so vehement, in den Besitz des Leichnams zu gelangen, dass die Londoner Zeitungen Karikaturen darüber veröffentlichten. Obwohl Byrne bestimmt hatte, seinen Leib nach seinem Tode auf gar keinen Fall den Anatomen zu überlassen – er hatte sich eine Seebestattung gewünscht[1] –, gelangte sein Skelett ins Royal College of Surgeons in London, wo es sich heute befindet.

Quelle: faz.net

Quelle: Wikipedia

Kommt Facebook-Verbot ?

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, hat vor der Nutzung des sozialen Netzwerkes Facebook gewarnt. Das Surfen auf diesen Seiten sei “eine risikogeneigte Tätigkeit”, sagte Voßkuhle.

Image representing Facebook as depicted in Cru...

Image via CrunchBase

Beispielsweise wüssten die Nutzer nicht, ob Daten nach der Löschung nicht doch noch aufbewahrt würden. Voßkuhle kritisierte auch eine drohende “Schieflage” zwischen der Macht des Unternehmens, dessen Server außerhalb von Deutschland stehen, und der auf 16 Bundesländer zersplitterten Kontrolle der Datenschützer.
Voßkuhle deutete an, dass das Bundesverfassungsgericht gezwungen sein könnte zu prüfen, ob sich das Facebook-Angebot mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung verträgt.

„Da will ich dem für solche Fragen zuständigen Ersten Senat nicht vorgreifen. Es spricht jedenfalls einiges dafür, dass das Bundesverfassungsgericht in den nächsten Jahren gefordert sein wird, die Bedeutung und Reichweite der Grundrechte in einer Welt der digitalen Vernetzung neu zu bestimmen.“

Meine Vermutung: Man sucht nach einem Grund die Nutzung von Facebook in Deutschland notfalls zu verbieten. Gerade mit Sicht auf die Ereignisse in div. Staaten -dort wurden bekanntlich die Demos etc. via Facebook koordiniert-würden die hektischen Versuche deutscher Politiker, jetzt auch das Bundesverfassungsgericht in die Sache zu involvieren, Sinn machen.

Anders gesagt, deutschen Politikern geht es nicht um den Datenschutz sondern-angesichts der derzeit beschissenen Lage- denen geht der Arsch auf Grundeis, die haben Angst, dass auch in Deutschland die Revolte losbricht und man nichts mehr kontrollieren kann. Mit einem Verbot von Facebook, soll zumindest der Teil der Kommunikation, der sich beharrlich deutscher Kontrolle verweigert, vollständig unterbunden werden.

Wie gesagt, dass ist nur eine Vermutung von mir, es muß nicht dazu kommen. Facebook hält sich nach eigenen Angaben an europäisches Recht… auch beim Datenschutz. Facebook hat seinen Sitz in Irland, ein Ansprechpartner wäre für deutsche Datenschützer also in Reichweite wenn es tatsächlich um den Schutz von Daten geht… und in diesem Fall müsste dann auch das Bundesverfassungsgericht nicht tätig werden.

Lassen wir uns also überraschen…

Razzia bei Facebook

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Image via CrunchBase

Facebook steht in Dublin demnächst eine datenschutzrechtliche Untersuchung ins Haus.

Der irische Datenschutzbeauftragte Billy Hawkes handelt auf 16 Anzeigen hin, die eine Initiative um den Wiener Jurastudenten Max Schrems bei der Behörde eingebracht hatte. Unter anderem geht es darum, dass Facebook Daten weiterhin vorhält, nachdem Nutzer sie längst gelöscht haben, wie die irische Tageszeitung Independent berichtet.

Jeder Nutzer außerhalb der USA und Kanada steht demnach unter dem Schutz des irischen Datenschutzrechts, weil sich das internationale Hauptquartier von Facebook in Dublin befindet. “Wir werden Facebook genau unter die Lupe nehmen, das Firmengelände durchsuchen und uns im Detail jeden Sicherheitsaspekt ansehen”, sagte ein Sprecher des Data Protection Commissioner (DCP) gegenüber der Zeitung.

Quelle: zdnet.de

Nach Irland dann mal Portugal bitte

Cathedral of Coimbra, Portugal

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Es ist genügend für alle da… die EU hat genügend Geld für div. Schutzschirme und Schirmchen. Demnächst dann auch für Portugal. Genau wie in Griechenland oder jetzt in Irland wollen die Menschen dieses Geld zwar nicht… aber hey was solls, die Schulden die man hat, die muß man doch bezahlen und sei es indem man neue Schulden macht. Das war doch schon immer so… das haben wir doch immer schon so gemacht. Das geht dann auch in Portugal…

Ein Generalstreik hat das öffentliche Leben in Portugal am Mittwoch massiv beeinträchtigt.

Der Protest richtete sich gegen den harten Sparkurs der Regierung, von dem viele fürchten, er treffe die Falschen und würge zudem die Wirtschaft ab. In Lissabon kam das Leben weitgehend zum Erliegen. Am größten Flughafen der Hauptstadt wurden fast alle Flüge gestrichen. Auch Züge und Busse fuhren nicht. Die Häfen blieben nach Gewerkschaftsangaben geschlossen. Auch die Banken nahmen am Ausstand teil. Rund um die Hauptstadt entstand ein erhebliches Verkehrschaos, da viele Menschen aufs Auto umstiegen. Geschäfte und Restaurants blieben aber geöffnet, auch der Lieferverkehr lief normal. Die Gewerkschaft UGT sagte, es sei der größte Streik in dem Land seit jeher.

Die beiden größten Gewerkschaften des Landes, die erstmals seit mehr als 20 Jahren gemeinsam zu einem Streik aufgerufen hatten, wollen mit den Protesten die Entschlossenheit der sozialistischen Minderheitsregierung zum Sparen schwächen. Portugal gehört in der aktuellen Schuldenkrise zu den Sorgenkindern in der Euro-Zone. Das Vertrauen der Anleger in das hoch verschuldete Land hat auch unter der Lage in Irland gelitten. Experten sind sich aber einig, dass das Land in keinem Fall bei der Umsetzung seiner Sparpläne zögern darf, wenn es ein Schicksal wie Irland oder Griechenland verhindern will. Zögerlichkeit straft der Markt sofort mit höheren Kreditkosten zur Refinanzierung des Landes ab, was die Haushaltsmisere verschärft und das Land letztlich in eine Schieflage bringen kann.

Ein Experte von der Universität in Coimbra sagte, der Streik werde sicher nicht dazu führen, dass die Regierung Kernelemente ihres Sparpakets ändere. “Aber er stellt ein zusätzliches Element an Unsicherheit in einer ohnehin instabilen Lage des Landes dar”, sagte Sozialforscher Elisio Estanque. Obwohl die portugiesische Wirtschaft in diesem Jahr wieder wachsen dürfte, fürchten Volkswirte, dass sie 2011 wegen der Sparmaßnahmen in eine Rezession abrutschen könnte. Die beschlossenen Einschnitte im öffentlichen Dienst sowie höhere Steuern werden den Konsum voraussichtlich um fünf Prozent kürzen. Die Arbeitslosigkeit liegt mit 10,9 Prozent bereits jetzt so hoch wie seit den 1980er Jahren nicht mehr.

Auf der Straße war die Meinung geteilt. “Dieser Streik ist vollkommen absurd”, sagte ein 36-jähriger Biologie-Lehrer. “Die Portugiesen müssen verstehen, dass kein Geld da ist und deswegen müssen die Leute arbeiten, damit wir an Geld kommen”, sagte er. Andere waren verärgert. “Es sind die Arbeiter, die für die Krise zahlen, nicht die Banker und auch nicht die Aktienbesitzer der großen Unternehmen”, sagte der Rentner Leandro Marins. “Was auf die nächste Generation zukommt, ist sehr traurig. Ich sehe keine andere Lösung für sie, als das Land zu verlassen, um woanders neue Möglichkeiten zu haben”, sagte eine 66-jährige pensionierte Lehrerin.

Ulrich Maurer: Merkel wird zur Totengräberin Europas

Helmut Kohl became first chancellor of a reuni...

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Die Kanzlerin treibt Europa mit ihrem national-egoistischen Wirtschafts- und Finanzkurs in den Abgrund.

Wenn sie so weitermacht, bleibt von den europäischen Visionen ihres einstigen Ziehvaters Helmut Kohl nichts, aber auch gar nichts übrig, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE Ulrich Maurer zur immer lauter werdenden europäischen Kritik an Deutschland.

“Der kurzfristige Vorteil, den Kanzlerin Merkel für Deutschland reklamiert, wird sich schon mittelfristig dramatisch ins Gegenteil verkehren, wenn der deutsche Export mangels zahlungskräftiger Abnahme im Ausland zusammenbricht und immer neue Steuermilliarden fließen müssen, um eine Implosion der Euro-Zone zu verhindern.” Maurer weiter:

“Wer Spanien, Irland etc. so ins Verderben treibt wie die Kanzlerin, braucht vor einem Scheitern Europas nicht mehr zu warnen, sondern beschwört es geradezu herauf und spaltet den Kontinent.

Es ist ein Bubenstück, Gläubiger von Staatsanleihen zur Kasse bitten zu wollen und gleichzeitig die PIIGS-Staaten gerade diesen Gläubigern zur Refinanzierung ihrer Staatsschulden auszuliefern.

Ergebnis ist, dass Spanien und Irland für 10-jährige Staatsanleihen exorbitante Risikozinsen zahlen müssen. Was schon global nicht auf Dauer funktionieren wird, erweist sich zudem in der Eurozone als hochgefährlicher Brandbeschleuniger – das einseitige Setzen auf die deutsche Exportkraft verschlechtert die Leistungsbilanz der hochverschuldeten Länder weiter und treibt die Risikozinsen noch mehr in die Höhe.

Ein Teufelskreis mit Kanzlerin Merkel als Beelzebub. Am Ende erreicht sie das genaue Gegenteil: Die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produkte wird geschwächt, weil die Krisenländer Europas sie nicht mehr kaufen. Der Euro wird überdehnt, bis das Bindeglied der gemeinsamen Währung reißt. Die Kanzlerin wird zur Totengräberin Europas.

Quelle: http://www.presseportal.de