Ecuador hat sich besorgt über den Gesundheitszustand von WikiLeaks-Gründer Julian Assange geäußert.
Assange, der sich aus Angst vor einer Auslieferung an Schweden in die Vertretung Ecuadors in London geflüchtet hat, habe merklich abgenommen, sagte Vize-Außenminister Marco Albuja Martinez.
“Wir sind sehr in Sorge über seinen Gesundheitszustand”,
wurde der Politiker im russischen Hörfunk zitiert. Die ecuadorianische Botschaft in Moskau bestätigte die Äußerungen. Ecuador habe Großbritannien gebeten, Assange notfalls freies Geleit in ein Krankenhaus zu gewähren und anschließend seine Rückkehr in die Botschaft zu gestatten. Das britische Außenministerium äußerte sich dazu noch nicht.
Assange, dem im Schweden immer noch sexuelle Nötigung und Vergewaltigung vorgeworfen werden, befürchtet, über das skandinavische Land an die USA ausgeliefert zu werden.
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