Frauenfeindliche Toiletten ?

Es gibt scheinbar wirklich nichts, was es nicht gibt…

Das wilde Leben der britischen Kultband ist seine Obsession. Alles für die Rolling Stones: Drei Jahrzehnte hat Ulrich Schröder als Banker durchgehalten, dann hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und wurde Galerist des malenden Stones-Gitarristen Ron Wood. Und nun sein Lebenstraum, ein eigenes Museum. “Das ist das einzige Stones-Museum der Welt”, sagt Schröder stolz, während er von Ausstellungsstück zu Ausstellungsstück eilt.

Wenn der 62-Jährige mit den Federn am Zylinder durch die von Fachwerkhäusern gesäumten Gassen Lüchows geht, dann grüßen ihn alle. Dutzende Sticker an Frack und Hose zeigen den berühmten roten Mund mit der ebenso roten Zunge – Logo der Stones, weltweit Erkennungszeichen für ihre Fans. Und wieder einmal hat Schröder in dem sonst so ruhigen Örtchen für Wirbel gesorgt: Die Toiletten in seinem Stones-Museum sind angeblich frauenfeindlich.

Was mit dem Bericht in einer lokalen Zeitung begann, droht zur Medienlawine zu werden. Von “unverhohlener Diskriminierung” und “frauenverachtender Entgleisung” ist in Leserbriefen die Rede.

Quelle: Hannoversche Allgemeine