Schmitz bleibt in Haft

Der in Neuseeland verhaftete  Kim Schmitz, auch bekannt als Kim Dotcom, kommt nicht auf Kaution frei. Ein Berufungsgericht wies einen entsprechenden Antrag des Gründers der Tauschbörse Megaupload wegen hoher Fluchtgefahr ab.

Schließlich verfüge der 38-Jährige über Pässe und Bankkonten unter drei Namen sowie über verschiedenste Transportmöglichkeiten, zudem seien möglicherweise bei der Razzia am 20. Januar nicht alle Geldmittel Schmitz’ eingefroren worden,

erklärte das Gericht in Auckland. Der auch unter dem Namen Kim Tim Jim Vestor agierende Schmitz hatte dagegen dem Gericht versichert, er werde keinen Fluchtversuch in seine Heimat Deutschland unternehmen. Dort wäre er vor einer Auslieferung in die USA sicher.        

Schließlich seien seine kompletten Finanzen eingefroren und sein Reisepass beschlagnahmt, argumentierte Schmitz. Zudem wolle er mit seiner Familie in Neuseeland bleiben. “Ich will hier bleiben, kämpfen und mein Geld zurückhaben. Was soll ich denn in Deutschland mit fünf Kindern und einer Frau ohne Geld?”, sagte der für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannte Schmitz.

Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Gericht-lehnt-Kaution-ab-article5402196.html

Dominoeffekt

Lustiger Dominoeffekt bei div. Filehostern. Nach dem Ende von Megaupload bekommen jetzt auch viele andere Filehoster kalte Füße, machen ihre Seiten entweder ganz dicht oder beschränken Downloads auf die ursprünglichen Uploader.

Für Kim Schmitz sieht es auch nicht rosig aus, sein Antrag auf  “Freilassung gegen Kaution” wurde vom Richter erwartungsgemäß abgelehnt. Damit aber nicht genug, jetzt legt auch noch Schmitz Anwalt, Robert S. Bennett, aufgrund von Interessenkonflikten sein Mandat nieder.

Erster Filehoster gibt auf

Die Abschaltung der Tauschbörse Megaupload sorgt für Verunsicherung in der Branche. Rivale FileSonic nahm am Montag vorsorglich einen Großteil seines Angebots vom Netz. Demnach können Nutzer zwar noch Musik- und Film-Dateien speichern, aber diese nur noch selbst abrufen und anderen nicht mehr zur Verfügung stellen.

Der deutsche Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom beteuerte unterdessen erneut vor einem Gericht in Neuseeland seine Unschuld. Er habe keine Internet-Piraterie oder Geldwäsche unternommen. Wegen des komplexen Falls wollte Richter David McNaughton nicht sofort über den Freilassungs-Antrag gegen Kaution des 38-Jährigen urteilen. Spätestens am Mittwoch werde er seine Entscheidung kundtun. Die Stilllegung eines der weltgrößten Umschlagplätze für Raubkopien von Filmen, Serien und Musik befeuerte jüngst den Streit über zwei geplante US-Gesetze zum Kampf gegen Internet-Piraterie.

Schmitz soll mit Megaupload die Film- und Musikstudios um eine halbe Milliarde Dollar Einnahmen gebracht haben. Laut Anklageschrift soll der erst vor wenigen Jahren ins Netz gestellte Dienst mit der Verbreitung von geschützten Filmen, Musiktiteln und Softwareangeboten über 175 Millionen Dollar eingenommen haben. Den Beschuldigten werden unter anderem Verstöße gegen Gesetze zum Schutz von Urheberrechten, Geldwäsche und organisiertes Verbrechen vorgeworfen.

Quelle: reuters.com

Bankraub

Die Bewohner der kleinen Cookinsel Aitutaki im Pazifik haben den ersten Bankraub in ihrer Geschichte erlebt und damit einen Großteil ihrer Ersparnisse verloren.

Unbekannte hätten am vergangenen Wochenende aus einer Filiale der Bank of the Cook Islands auf Aitutaki 200.000 neuseeländische Dollar (116.000 Euro) geraubt, teilte Bürgermeister John Baxter mit.

Aitutaki ist ein so genanntes gekipptes Atoll. Es ist nach Rarotonga die bevölkerungsreichste Landfläche der Cookinseln und hat etwa 1.900 Einwohner. Die gleichnamige Hauptinsel Aitutaki liegt ca. 230 km nördlich von Rarotonga, hat eine Fläche von rund 18 km² und ist damit die sechstgrößte der Cookinseln. Die Insel befindet sich am Rande einer großen Lagune, zusammen mit 15 kleineren Inseln (Motus), drei davon vulkanischen Ursprungs und zwölf Koralleninseln.

Die erste Aufzeichnung über die Entdeckung Aitutakis durch Europäer stammt von Captain Bligh von der Bounty aus dem Jahre 1789.

Die Missionare der London Missionary Society (LMS) landeten 1821 auf Aitutaki und verbreiteten dort als erste auf den Cookinseln das Christentum unter den Polynesiern.

Im Gespräch mit dem Sender Radio New Zealand führte er aus, dass der Raub die Bürger hart getroffen habe. “Die Bank of the Cook Islands gehört allen. Alle Bewohner, alte Großmütter und sogar die Schulkinder, haben hier ihre Ersparnisse angelegt”, sagte Baxter.

Ermittler, die aus der Hauptstadt Rarotonga an den Ort des Verbrechens geschickt wurden, schlossen bereits aus, dass der Raub von jungen Leuten von der Insel begangen wurde. “Wir sind eine kleine Gemeinschaft von 2000 Menschen. Alle kennen sich mehr oder weniger”, sagte der Bürgermeister. “Wenn das ein paar Jungs von hier getan hätten, hätten sie geredet und die Sache wäre herausgekommen.”

Die Polizei prüft laut Baxter nun, ob der oder die Bankräuber mit einem Boot auf die 3200 Kilometer nordöstlich von Neuseeland gelegene Insel Aitutaki kamen.

Quelle/Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Aitutaki

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