Bankraub

Die Bewohner der kleinen Cookinsel Aitutaki im Pazifik haben den ersten Bankraub in ihrer Geschichte erlebt und damit einen Großteil ihrer Ersparnisse verloren.

Unbekannte hätten am vergangenen Wochenende aus einer Filiale der Bank of the Cook Islands auf Aitutaki 200.000 neuseeländische Dollar (116.000 Euro) geraubt, teilte Bürgermeister John Baxter mit.

Aitutaki ist ein so genanntes gekipptes Atoll. Es ist nach Rarotonga die bevölkerungsreichste Landfläche der Cookinseln und hat etwa 1.900 Einwohner. Die gleichnamige Hauptinsel Aitutaki liegt ca. 230 km nördlich von Rarotonga, hat eine Fläche von rund 18 km² und ist damit die sechstgrößte der Cookinseln. Die Insel befindet sich am Rande einer großen Lagune, zusammen mit 15 kleineren Inseln (Motus), drei davon vulkanischen Ursprungs und zwölf Koralleninseln.

Die erste Aufzeichnung über die Entdeckung Aitutakis durch Europäer stammt von Captain Bligh von der Bounty aus dem Jahre 1789.

Die Missionare der London Missionary Society (LMS) landeten 1821 auf Aitutaki und verbreiteten dort als erste auf den Cookinseln das Christentum unter den Polynesiern.

Im Gespräch mit dem Sender Radio New Zealand führte er aus, dass der Raub die Bürger hart getroffen habe. “Die Bank of the Cook Islands gehört allen. Alle Bewohner, alte Großmütter und sogar die Schulkinder, haben hier ihre Ersparnisse angelegt”, sagte Baxter.

Ermittler, die aus der Hauptstadt Rarotonga an den Ort des Verbrechens geschickt wurden, schlossen bereits aus, dass der Raub von jungen Leuten von der Insel begangen wurde. “Wir sind eine kleine Gemeinschaft von 2000 Menschen. Alle kennen sich mehr oder weniger”, sagte der Bürgermeister. “Wenn das ein paar Jungs von hier getan hätten, hätten sie geredet und die Sache wäre herausgekommen.”

Die Polizei prüft laut Baxter nun, ob der oder die Bankräuber mit einem Boot auf die 3200 Kilometer nordöstlich von Neuseeland gelegene Insel Aitutaki kamen.

Quelle/Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Aitutaki

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