Google Street View… jetzt will die Regierung “handeln”

Die Posse um Google Street View geht in die nächste Runde, jetzt nimmt sich die Regierung der Sache an.

HANNOVER, GERMANY - MARCH 03: The camera of a German Google Street View car looms over the car next to the Google logo at the Google stand at the CeBIT Technology Fair on March 3, 2010 in Hannover, Germany. Google's Street View project has raised controversy from people across Europe worried about infringement of their privacy. CeBIT will be open to the public from March 2 through March 6. (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

Von nun an dürfte es auch richtig lustig werden denn jetzt streben Union und FDP eine gesetzliche Regelung zum angeblich besseren Schutz der Privatsphäre an.

Auch wenn man Street View als solches nicht verhindern könne, müsse dringend eine gesetzliche Grundlage für die Abgrenzung von privatem und öffentlichem Interesse geschaffen werden, im Vorstand der CDU/CSU-Fraktion werde über eine Gesetzesinitiative beraten, man sei jedoch noch in einem sehr frühen Stadium,

sagte Blese und bestätigte damit entsprechende Berichte.

Auch der verbraucherschutzpolitische Sprecher der FDP, Erik Schweickert, sieht dringenden Handlungsbedarf. Schweickert warnte aber vor übereiltem Handeln.

Street View sei nur die “Spitze des Eisbergs” bei der Entwicklung von Internetangeboten. Die Debatte, die durch Street View angestoßen wurde, berühre Belange der Innen-, Rechts-, Netz,- und Verbraucherschutzpolitik. Das Thema gehe damit möglicherweise über den Bereich des Bundesdatenschutzgesetzes hinaus.

Zur Novellierung dieses Gesetzes hatte der Bundesrat im Juli eine Initiative beschlossen, die nun dem Bundestag vorliegt. Der von Hamburg und dem Saarland eingebrachte Entwurf sieht eine gesetzliche Pflicht für die Anonymisierung von Menschen und von Nummernschildern bei systematischen Foto- und Filmsammlungen vor. Außerdem sollen Betroffene ein uneingeschränktes Widerspruchsrecht gegen die Veröffentlichung der Bilddaten erhalten. Die Justizminister der Länder hatten sich bei ihrer Frühjahrskonferenz einstimmig hinter den Entwurf gestellt.

Google will Street View noch in diesem Jahr für 20 deutsche Städte an den Start bringen und hat den Mietern und Besitzern der abgebildeten Gebäude eine vierwöchige Einspruchsfrist eingeräumt. Die Frist wie auch der Zeitpunkt der Bekanntgabe in den Sommerferien brachte Google lautstarke Kritik aus Teilen der Politik sowie angeblichen Verbraucherverbänden ein.

Schäuble bringt den Koffer mit

Die erste Überaschung ist geglückt: Wolfgang Schäuble, zuletzt erfolgreich bei der Regulierung des Festplatteninhalts der Deutschen, wird der neuen Bundesregierung der Nationalen Rettung künftig als Finanzminister angehören. Schäuble, unter dem heute schon legendären Einheitskanzler Helmut Kohl und dessen Frau Hannelore für die Finanzierung der Christlich-Demokratischen Union zuständig, habe sich angeboten, mit einem noch in seinem Besitz befindlichen Koffer die klaffenden Löcher im Nothaushalt des nächsten Jahres zu stopfen.

Schäuble hatte den bewussten Koffer vor Jahren von Unbekannten in der sachsen-anhaltinischen Gemeinde Leuna überreicht bekommen, seitdem aber nach eigenem Bekunden nicht hineingeschaut. Er nehme aber an, sagte der scheidende Innenminister, dass sich darin genug Geld befinde, um die Defitite der Sozialversicherungen über die kommenden vier Jahre auszugleichen und allen Deutschen die im Wahlkampf versprochenen Steuererleichterungen zu gewähren. Die Öffnung des Koffers, die auch offizieller Bestandteil des Deutschland-Planes des SPD-Kanzlerkandidaten Walter Steinmeier gewesen war, werde am kommenden Sonntag in der Frankfurter Paulskirche vorgenommen werden. ARD und ZDF übertragen die Veranstaltung live ab zehn Uhr.

Quelle:

Fritzi und das IJU-Gespenst: Zu den Geständnissen im Prozess gegen die »Sauerland-Gruppe«

Seit Ende April 2009 wird vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf der größte Terrorprozess seit dem Deutschen Herbst 1977 geführt. Den vier Angeklagten – Fritz Gelowicz, Daniel Schneider, Adem Yilmaz und Attila Selek – wird vorgeworfen, im September 2007 – passend zum Jahrestag von 9/11 – ein »entsetzliches Attentat« mit einer »riesigen Zahl von Toten« (»Spiegel-Online«) vorbereitet zu haben.
Seit dem Tag der Verhaftung am 4. September 2007 hat das Quartett gemauert und geschwiegen, doch im Juli 2009 kündigte sich die Wende an: Die Angeklagten wollen nicht nur aussagen, sondern sogar gestehen. Was mochte die plötzliche Offenherzigkeit bewirkt haben? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung weiß, dass ihnen »der Vorsitzende Richter Ottmar Breidling eine unbestimmte Haftbeschränkung in Aussicht gestellt, wenn sie sich der Anschlagspläne bezichtigen würden« (1).

Den Anfang machte am 10. und 11. August der als Rädelsführer beschuldigte Gelowicz. »Fritzi« – so der Rufname des Ulmers in unbeschwerten Jugendtagen – trat mit 16 Jahren zum Islam über und radikalisierte sich über den Antiterrorkrieg der US-Amerikaner nach dem 11. September 2001. Als Khaled el-Masri, der in der Moschee immer drei Meter neben ihm betete, zu Jahresanfang 2004 nach Afghanistan verschleppt wurde, entschloss sich der junge Mann zum bewaffneten Kampf. Um Anschläge in Deutschland ging es ihm und seinen drei Freunden dabei nicht: Er wollte sich vielmehr im Irak den Aufständischen anschließen, und erst als die Einreise ins Zweistromland scheiterte, ließ er sich in das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet schleusen, nach Waziristan. Dort angekommen, wollte er noch immer nichts anderes, als vor Ort gegen die US-Armee zu kämpfen. Doch dazu ist es nie gekommen, denn die Instrukteure im wazirischen Ausbildungslager »hätten andere Pläne für sie gehabt und sie regelrecht damit überrumpelt«. Diese seien es gewesen, »die einen Terroranschlag in Europa ins Spiel brachten« (2).
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CIA-Gefängnisse: Deutsche Regierung belügt die Öffentlichkeit…

Nach Berichten über die Planung der geheimen CIA-Gefängnisse von Deutschland aus hat der Europarat die Bundesregierung massiv kritisiert.

“Bis jetzt hat die deutsche Regierung sich geweigert, die ganze Wahrheit zu sagen”,

sagte der Schweizer Dick Marty der Frankfurter Rundschau.
Marty hatte als Sonderermittler des Europarats von 2005 bis 2007 die Berichte über die geheimen CIA-Gefängnisse der USA in Europa untersucht.
Zu den aktuellen Enthüllungen um den ranghohen Ex-CIA-Mitarbeiter, Kyle D. Foggo, der von Frankfurt aus den Bau von Geheimgefängnissen organisiert haben soll, sagte Marty:

“Das ist eine Bestätigung dessen, was wir schon wussten.”

Es gestalte sich allerdings schwierig, die ganze Wahrheit über die quer durch Europa verschleppten Terrorverdächtigen herauszufinden.

Insgesamt hätten sich die europäischen Regierungen “nicht viel Mühe gegeben”, die Vorgänge aufzuklären, sagte er der Zeitung. Marty kritisierte, dass die betroffenen Regierungen nicht für mehr Transparenz sorgten.
Mit Verweis auf das Staatsgeheimnis habe die deutsche Regierung auch im Fall des aus dem Libanon stammenden Deutschen Khaled El Masri, den der US-Geheimdienst in Mazedonien entführt und nach Afghanistan verschleppt hat, nicht alles gesagt.

Dunkle Wolken ziehen auf, Weg für Internetzensur ist frei…

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Heute, kurz nach 20.00 Uhr haben die Verfassungsfeinde um Ursula von der Leyen, ihr Gesetz zum Sperren von Internetinhalten durchbekommen.  389 Abgeordnete sagten in namentlicher Abstimmung JA zum Sperrgesetz, 128 stimmten mit NEIN -darunter auch Joerg Tauss- und 18 Abgeordnete enthielten sich der Stimme.

Eine Zensurstruktur wird auf jeden Fall aufgebaut, ob nun mit Gesetz oder ohne.

Zitat: Eine Zensurstruktur wird auf jeden Fall aufgebaut, ob nun mit Gesetz oder ohne.

Somit wird es vorerst Realitaet, dieses Internetsperrgesetz, welches angeblich nur auf Kinderpornographie beschränkt bleiben soll und trotzdem die Grundlage für spätere Zensurmaßnahmen sein wird.  Denn entgegen den vollmundigen Aussagen einer Krogmann oder eines Dörrmann dass dieses Gesetz nur auf KiPo beschränkt bleiben wird,wird es nicht all zu lange dauern, bis man eben dieses Gesetz auf andere Inhalte z.B. Spiele ausweitet.

Zitat: Eine rechtsstaatliche Kontrolle findet nicht statt. Mit Rechtsstaat hat das nichts mehr zu tun.

Zitat: Eine rechtsstaatliche Kontrolle findet nicht statt. Mit Rechtsstaat hat das nichts mehr zu tun.

Bosbach, Wiefelspütz und Co. stehen seit Wochen in den Startlöchern und warteten auf den heutigen Tag, ebenfalls in Lauerstellung: die Rechte-Mafia bzw. deren Pate Gorny.

Zitat FOCUS

Mit den Stimmen der großen Koalition beschloss der Bundestag am Abend in namentlicher Abstimmung das Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornografie. Darin werden alle deutschen Internet-Anbieter verpflichtet, den freien Zugang zu Seiten mit Kinderpornografie zu blockieren.

Man kann die Sektkorken schon knallen hören… bei der CDU/CSU/SPD…