Lebt Madeleine McCann

Die vor fast fünf Jahren spurlos verschwundene Madeleine McCann könnte neuen Erkenntnissen der britischen Polizei zufolge noch am Leben sein. Neues Beweismaterial deute darauf hin, dass die kleine “Maddie” doch noch gefunden werden könnte, erklärte Scotland Yard in London.

Madeleine Age Progression

Madeleine Age Progression (Photo credit: Metropolitan Police)

Gleichzeitig wurde ein neues Bild veröffentlicht, das zeigt, wie “Maddie” heute im Alter von neun Jahren aussehen könnte.

Kate McCann sagte, sie sei sehr glücklich mit den neuen Foto und könne sich darin selbst erkennen, twitterte der Sky-Reporter Martin Brunt.

Scotland Yard rief erneut zur Mithilfe bei der Suche nach dem Mädchen auf. Jeder, der einen Verdacht habe, wo “Maddie” sein könnte, sollte sich melden.

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106225855/Vermisste-Madeleine-McCann-lebt-moeglicherweise.html

Related articles

Fragen über Fragen

Anonymous hat bekanntlich eine via Internet geführte Konferenz zwischen dem FBI und Scotland Yard abgehört, mitgeschnitten und ins Internet gestellt.

Das im Internet nichts unmöglich ist, ist mir schon lange klar aber wie zum Geier sichern solche Behörden eigentlich ihre Kommunikation/Leitungen/Server ab ?

Das FBI hat angeblich hochbezahlte IT-Spezialisten auf der Gehaltsliste, bei Scotland Yard dürfte das nicht anders sein, so eine krasse Nummer dürfte gerade bei denen also gar nicht möglich sein.

Oder stehen die auf dem Standpunkt: hey, wir sind das FBI bzw. Scotland Yard, uns greift niemand an ?

Fragen über Fragen…

Related articles

Anonymous vs.FBI

Die US-Bundespolizei FBI hat am Freitag bestätigt, dass Anonymous eine vertrauliche Telefonkonferenz zwischen Scotland Yard und dem FBI abgehört hat. Anonymous veröffentlichte zuvor den rund 15-minütigen Mitschnitt, in dem es um die Bekämpfung der lose vernetzten weltweit operierenden Hacker geht.

FBI Badge & gun.

Das Gespräch wurde am 17. Januar aufgenommen. Anonymus hatte bei der veröffentlichten Version einige Namen mit Piepsern überlagert. Nach eigenen Angaben hatte Anonymous das Zugangspasswort in einer E-Mail an einen FBI-Agenten abgefangen. Das FBI erklärte, die Information sei vertraulich an den Agenten gegangen und ist demnach illegal in die Hände der Hacker gelangt. In dem Gespräch ging es um geplante Maßnahmen gegen zwei Aktivisten, die Anonymous zugerechnet werden.

Internet-Sicherheitsspezialist Graham Cluley sagte, das FBI ist entsetzt darüber, dass Hacker Gespräche abhören können, in denen es um die Bekämpfung genau ihrer Aktivitäten ginge.

Quelle: dapd

Related articles

Ermittlungen wieder aufgenommen

Madeleine McCann

Polizisten von Scotland Yard  haben im Zusammenhang mit dem Fall der seit viereinhalb Jahren vermissten Madeleine McCann Barcelona besucht.

Die Beamten reisten Ende November im Zuge einer Wiederaufnahme der Ermittlungen in die nordostspanische Stadt.

Ob die Reise im Zusammenhang mit den 2009 in der britischen Presse aufgetauchten Behauptungen stehe, wonach Madeleine nach ihrem Verschwinden nach Barcelona verschleppt wurde, ist nicht bekannt.

Madeleine war am 3. Mai 2007 kurz vor ihrem vierten Geburtstag in der Ferienanlage Praia da Luz an der Algarve in Portugal spurlos verschwunden. Seitdem suchen ihre Eltern Gerry und Kate McCann unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit nach dem Mädchen.

Die portugiesische Polizei hatte die Suche Mitte Juli 2008 eingestellt. Der britische Premierminister David Cameron sicherte den McCanns allerdings zu, dass die Londoner Polizei das Beweismaterial noch einmal überprüfen werde.

Julian Assange stellt sich

Logo used by Wikileaks

Image via Wikipedia

“Hier ist nun die Wahrheit, die sie frei machen wird. (…) Und angesichts dieses Gefühls Segensworte zu sprechen für die Profite und Propheten der Wahrheit, für die Befreier und Märtyrer der Wahrheit, für die Voltaires, Galileos und Principias der Wahrheit, für die Gutenbergs, Marconis und Internets der Wahrheit, für die Serienmörder der Täuschung, jene brutalen, getriebenen und besessenen Bergleute der Wirklichkeit, die jedes vermoderte Gebäude zerschmettern, zerschmettern, zerschmettern, bis alles in Ruinen liegt, für die Saat des Neuen.” Julian Assange, letzter Eintrag in seinem Blog iq.org, 29. August 2007

Julian Assange hat sich heute Vormittag freiwillig und im Beisein seiner Anwälte, den britischen Behörden gestellt. Er sei heute Morgen um 9.30 Uhr Londoner Zeit (10.30 Uhr Schweizer Zeit) auf einer Polizeistation festgenommen worden, schreibt die Polizei in einer Medienmitteilung. Assange sei „gemäß einem europäischen Haftbefehl um 10.30 Uhr verhaftet worden“ und müsse im Laufe des Tages vor einem Gericht in Westminster erscheinen, hieß es in der Mitteilung von Scotland Yard. Grundlage für den internationalen Haftbefehl und damit die Festnahme, sei der schwedische Haftbefehl aufgrund zweier Anzeigen wegen sexueller Belästigung. Julian Assanges Anwälte hatten zuvor das Treffen bzw. die anschliessende Festnahme mit den Behörden vorbereitet.

«Es ist höchste Zeit, dass wir die Sache abschliessen»,

zitiert die BBC Assanges Anwalt Mark Stephens,

«und dass Wahrheit, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit einkehren».

Zur Sicherheit für Julian Assange, ist vorerst Einzelhaft mit Kontaktsperre vorgesehen. Anwältin Jennifer Robinson, die ebenfalls für Assange arbeitet, sagte dem australischen Sender ABC, Julian Assange werde gegen eine Auslieferung an Schweden juristisch vorgehen, weil danach eine Auslieferung an die USA droht. US-Verteidigungsminister Robert Gates kommentierte die Angelegenheit bei einem Besuch in Afghanistan nur kurz. Das klinge nach einer “guten Nachricht”, sagte er auf eine entsprechende Frage von Journalisten.

“Die heutigen Aktionen gegen unseren Chefredakteur Julian Assange werden unseren Betrieb nicht beeinflussen”,

twitterten Vertreter von Wikileaks gegen 12 Uhr.

Wir werden heute Nacht noch mehr Botschaftsdepeschen veröffentlichen.

Via Twitter ließ WikiLeaks weiterhin verlautbaren:

“Wir sind vor schmutzigen Tricks gewarnt worden. Jetzt erleben wir den ersten.”

Per Twitter bekommt Julian Assange viel Unterstützung aus aller Welt. Der isländische Student Herbert Snorrason -ein ehemaliger WikiLeaks-Aktivist- solidarisiert sich offen mit Julian Assange:

“Zum Thema Assange: Wagt nicht, ihn an die USA auszuliefern”,

twittert Snorrason. Auch die isländische Parlamentarierin Brigitta Jonsdottir, die zeitweise dem Projekt eng verbunden war, Assange aber später öffentlich für seinen Umgang mit den Vorwürfen aus Schweden kritisierte, twittert:

“Es liegt an uns sicherzustellen, dass er nicht in die USA überstellt wird.”

Falls Assange nach Schweden ausgeliefert wird, könnte er auch in andere Länder ausgeliefert werden, namentlich in die USA, mit denen Schweden ein Auslieferungs-Abkommen hat. Hinderungsgrund dafür könnten die Spionagevorwürfe gegen Assange sein. Dies ist im Abkommen zwischen den beiden Ländern kein Auslieferungsgrund.

Update: Der zuständige Haftrichter hat um kurz nach 16 Uhr eine Freilassung von Julian Assange gegen Kaution abgelehnt. Der 39-Jährige muss bis zum 14. Dezember in Untersuchungshaft bleiben. Das berichtet der «Guardian», der zwei Reporter vor Ort hat.

Related Articles

Es ist nur ein Konto…

Logo used by Wikileaks

Image via Wikipedia

Gut, da wird also ein Konto geschlossen… in der Schweiz. Gut, das Konto gehört Julian Assange… und damit zu Wikileaks.

Gut, die Ausrede dieser Bank kann man gelten lassen wenn man es mit den Aussagen von Banken ansonsten nicht so genau nimmt.

Aber daraus jetzt einen “schweren Rückschlag” für Julian Assange und Wikileaks zu konstruieren… das ist ziemlich weit her geholt.

Ein Konto kann immer und überall wieder eröffnet werden. Mit so einem kurzsichtigen Aktionismus schafft man sich a) keine Freunde und b) wird man jetzt genauer hinsehen und Fragen stellen.

Zum Beispiel könnte eine Frage lauten, nimmt es Postfinance tatsächlich so genau wenn es darum geht Konten zu eröffnen.?

Sind bei Postfinance tatsächlich nur Schweizer die Kontoinhaber.? Oder sind da auch Konten deren Eigentümer nicht im Lande wohnen, kein Vermögen im Land haben.? Ich meine, genau das wirft man ja Herrn Assange vor.

hat der australische Staatsbürger Assange bei der Eröffnung des Kontos als Wohnort Genf angegeben. Dies habe sich «bei einer Überprüfung der Daten als unwahr» herausgestellt. Die Postfinance habe jedoch in diesem Fall zur Voraussetzung gemacht, dass Assange in der Schweiz wohne. Darum sei sie nun berechtigt, das Konto zu schliessen.

Man muß nun nicht in die Glaskugel gucken um sagen zu können, dass der o.g. Vorwurf mit Sicherheit auch auf andere Kunden der Postfinance zutreffen kann.

Die Schweiz und das dortige Bankgeheimnis sind legendär, jede Menge ausländischer Bürger haben -auch ohne den Wohnort dort zu haben- Konten in der Schweiz und auch bei Postfinance… das ist gut so und das ist auch nicht zu beanstanden.

Was ist also der tasächliche Grund für die Kontoschliessung bei Julian Assange.? Wer übt Druck auf Postfinance aus und was ist so furchteinflössend für Postfinance, dass man hier quasi auf Zuruf reagiert und das Bankgeheimnis in den Wind schiesst.?

Oder anders gefragt, wer hat hier eigentlich mehr Dreck an der Hacke… Postfinance oder Julian Assange.?

Quelle: TagesAnzeiger