Alles gesagt…

Der Streik war ein Mittel des Arbeitskampfs in der Old Economy.

Zum Jahresauftakt ist der Ausstand auch im Internetzeitalter angekommen. In der vergangenen Woche streikte der englischsprachige Dienst des Online-Lexikons Wikipedia und zeigte nur eine schwarze Seite – wegen zweier US-Gesetzentwürfe (SOPA und PIPA) zum Schutz des Urheberrechts.

Internetdienste wie Google und Twitter oder das soziale Netzwerk Facebook schlossen sich dem Protest an.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass sich schlecht durchdachte Gesetze der Entwicklung des Internets in den Weg stellen“,

schrieb Facebook-Gründer Mark Zuckerberg… und damit ist auch alles gesagt, wir dürfen nicht zulassen, dass uns Konzerne/Unternehmen Gesetze diktieren bzw. wir dürfen nicht zulassen, dass Konzerne/Unternehmen Gesetze unterlaufen/aushebeln bzw. nach eigenem Gusto auslegen.

“Find my Face” startet

Google+ führt derzeit seine Funktion zur Gesichtserkennung auf Bildern ein. Diese soll es Nutzern erleichtern, ihre Kontakte im eigenen Fotoalbum zu markieren. Google betonte, sich bei der Umsetzung an die Vorgaben deutscher Datenschützer gehalten zu haben.

“Wir wissen, dass der Datenschutz bei Gesichtserkennungs-Technologie eine empfindliche Angelegenheit ist”,

sagte Googles Datenschutzbeauftragter Peter Fleischer. Konkurrent Facebook liegt derzeit wegen einer ähnlichen Funktion mit Behörden im Clinch. Das Feature soll in den nächsten Tagen weltweit verfügbar sein.

Die neue Funktion mit dem Namen “Find my Face” sei standardmäßig ausgestellt, sagte Fleischer. Wenn die Mitglieder von Google+ sich für die Nutzung entschieden, erstelle das System zunächst ein Modell ihres Gesichts. Dann durchsuche es die Fotos der eigenen Kontakte im Netzwerk und schlage diesen vor, die Bilder mit Namen zu versehen.

“Nur Leute, mit denen ich in Kontakt stehe, werden Vorschläge erhalten”,

so Fleischer. Mitglieder sollen die Funktion jederzeit wieder abschalten können. Die Markierungen auf den Fotos der Freunde sind dann aber weiter zu sehen.

Der zuständige Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar bewertete die Versprechungen von Google positiv. So sei vorgesehen, dass eine Erfassung biometrischer Daten nicht ohne Zustimmung der Nutzer erfolge. Seine Behörde müsse die Aussagen noch überprüfen.

“Die Ankündigungen legen aber durchaus den Schluss nahe, dass Google, anders als Facebook, offenbar erkannt hat, dass eine erfolgreiche Einführung von Diensten mit neuen Technologien gerade auch die Belange des Datenschutzes berücksichtigen sollte”,

erklärte der Jurist. Google hat den Datenschutzbeauftragten von Irland ebenfalls informiert – dort ist der Europasitz.

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We do plan to support pseudonyms in the future.

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Wie auch immer, ich habe mit dieser Entscheidung gerechnet und seit heute findet man auf der Startseite -rechts im Bild- auch den Link zu meinem Google Plus Profil.

Quelle: gpluseins

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