http://www.programmbeschwerde.de/ angesiedelt bei der saarländischen Medienanstalt LMS, hat nach eigenen Angaben bereits die für RTL zuständige Hannoveraner Medienbehörde NLM eingeschaltet. Auch dort haben tausende Gamer ihre Unwillen gegen den RTL-Beitrag kundgetan…
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“Verbot von Killerspielen” gefordert…
Das deutsche Politiker rein gar nicht’s vom Internet verstehen, ist bekannt… das deutsche Politiker die Jugend nicht mehr verstehen, wissen wir auch… und das deutsche Politiker gerne jedem Problem aus dem Weg gehen, ist eine Tatsache. Es hat also niemanden in diesem Land wirklich gewundert, dass deutsche Politiker nach den schrecklichen Amokläufen der letzten Jahren, immer irgendwie hilflos in die eiligst herbeigekarrten Mikrophone und Kameras einer bereits seit langer Zeit gleichgeschalteten Presse, immer wieder die selben abgedroschenen “Meinungen” sprachen/verkündeten, die da heißt: Die “Killerspiele” sind schuld.
Keinem Einzigen dieser Politiker ist es in den Sinn gekommen, nach den tatsächlichen Ursachen und Hintergründen dieser schrecklichen Taten zu fragen… ein Schuldiger wurde gebraucht und schuldig waren/sind PC-Spiele.!
Diese sog. “Killerspiele” wurden von Anfang an als das Grundübel gebrandmarkt, dass Böse schlechthin, welches es zu vernichten gilt da es – nach Meinung deutscher Politiker- die Jugend zu hasserfüllten, mordenden Bestien… im harmlosesten Fall nur zu “tickenden Zeitbomben” werden lässt.
Jeder Versuch, deutsche Politiker zu einer sachlichen Diskussion über die wahren Hintergründe der Amokläufe zu bringen, war daher von vornherein zum Scheitern verurteilt… beharrlich widersetzten sie sich selbst fachkundiger Aufklärung, Beratung und Analyse… wie die Lemminge sprangen sie Einer nach dem Andern auf den “Killerspiel-Zug” auf und verbreiteten stereotyp die vorgefasste Meinung: “Alles Böse lasset uns einfach verbieten”..!
Innenminister fordern Verbot von “Killerspielen”
Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich auf ihrem Frühjahrstreffen in Bremerhaven am Freitag auf ein schärferes Vorgehen gegen “Killerspiele” geeinigt. In einem heise online vorliegenden Beschluss fordern die Innenpolitiker ein schnellstmögliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot für Video- und Computerspiele,
“bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen”
ausmacht. Eingeschlossen sein sollen Games mit
“anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen”.
Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann (SPD) begründete den Vorstoß damit,
dass die bisherigen Schritte zur freiwilligen Selbstkontrolle der Unterhaltungsindustrie nicht ausreichten. Die Verbotsforderung gehöre daher “wieder auf die politische Tagesordnung”.
Sein niedersächsischer Kollege Uwe Schünemann (CDU) ergänzte gegenüber Welt Online,
dass durch Killerspiele die Hemmschwelle zur Gewalt sinke. Amokläufer hätten sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt.
Der Bundestag solle daher noch vor den Neuwahlen im September ein entsprechendes Gesetz verabschieden.
Liest man sich die Begründungen dieser Politiker durch so fällt auf, keiner… kein Einziger, hat sich mit diesem Thema (Spiele/Gewalt) tatsächlich befasst. Die Begründungen für ein Verbot sind nicht nur abgedroschen und seit Jahren die selben nein, bereits seit Jahren bleiben die Damen und Herren aus der Politik den Beweis für die Richtigkeit der von ihnen gemachten Aussagen schuldig.
Auf die Frage: woher sie ihr Wissen denn nehmen, welche Studien zum Thema bei der Beurteilung über eine angebliche Gefährlichkeit der Spiele mit einbezogen wurden, schweigt man seit Jahren beharrlich.
Auf der anderen Seite, wie will man auch etwas beweisen, was sich nicht beweisen lässt… denn ich könnte ja auch sagen, jeder Amokläufer hat vor seiner schrecklichen Tat noch gegessen… verbieten wir jetzt Lebensmittel.?
Fakt ist, es gibt weltweit keine ernsthaften und unabhängigen Studien, die einen Zusammenhang zwischen Computerspielen und Gewalt belegen/beweisen können.
So wird es wohl wieder dazu kommen, dass man mit diesem Vorschlag im Bundesrat wieder auf die Schnauze fällt…
Auf Bundesebene stießen sie damit aber ebensowenig auf Gegenliebe wie mit Forderungen nach einem Verbot von “Paintball-Spielen”.
Wer regelmäßig Computerspiele als einzigen Auslöser für Amokläufe sieht und Fakten (Schule/Mobbing) aber einfach beiseite wischt und damit nicht wahrhaben möchte, der muß sich nicht wundern wenn er von der Bevölkerung nicht mehr ernst genommen wird.
So kurz vor der Wahl könnte ein solcher Vorschlag u.U. dazu führen, dass sich noch mehr Menschen anderen Parteien zuwenden, anderen Parteien ihre Stimme geben… möglicherweise ist genau dies ja gewollt.
Nun also Paintball und Co… Politik im Verbotsrausch, was steckt dahinter…
Jetzt drehen die völlig durch… war mein erster Gedanke als ich heute die Meldung vom vermutlich bevorstehenden Verbot von Paintball, Gotcha und Laserdrome gelesen hatte, der zweite Gedanke: oder geht es bei dem geplanten Verbot evtl. um etwas ganz anderes?

Nach dem Amoklauf von Winnenden und der darauf folgenden -völlig unnötigen- Diskussion um eine Verschärfung des Waffenrechtes in Deutschland, gerieten auch die o.g. Spiele in die Schußlinie der Politdeppen, völlig grundlos übrigens denn wie bekannt, keines dieser Spiele fördert die Gewalt und/oder die Bereitschaft zum Töten von Menschen etc..!
Man kann ja -angesichts von zig Kriegsschauplätzen weltweit oder dem ständig propagierten Kampf gegen den Terror- moralische Bedenken gegen solche Spiele haben und auch öffentlich äußern, Gründe für ein strafbewehrtes Verbot solcher Spiele, gibt es allerdings keine…denn diese Spiele verletzen weder Wertmaßstäbe des Grundgesetzes noch den gesellschaftlichen Wertekonsens, wie schon das Verwaltungsgericht Dresden treffend in einer Urteilsbegründung (Urteil vom 31.01.2007, Az.: 14 K 2097/03) schrieb. Das unsere Politikdeppen dieses Urteil kennen ist anzunehmen, was also soll eine Diskussion um Paintball und Co. bzw. ein Verbot dieser Spiele -welches vor dem nächsten Gericht scheitern dürfte- bringen.?
Eine Antwort auf diese Frage liefert ein Artikel bei heise.de
Zitat:
Die Koalition hat ihre Verhandlungen über eine Verschärfung des Waffenrechts beendet. Nach Medienberichten verständigten sich die Fachleute der beiden großen Parteien auf schärfere Kontrollen von Waffenbesitzern und das Verbot von Paintball, Gotcha und Laserdrome. Verstöße gegen die Verbote sollen mit Bußgeld geahndet werden.
Allerdings will man laut Unionsunterhändler Wolfgang Bosbach Veranstaltern einen Übergangszeitraum gewähren. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte das Verbot dieser Spiele schon zu Anfang der Verhandlungen damit begründet, dass sie das “Töten simulieren”. Die Frage, ob das Verbot nach dieser Formulierung auch auf Computerspiele anwendbar ist, wurde vom Innenministerium bislang nicht kommentiert. Ein Zusammenhang zwischen Paintball und Kriminalität konnte bisher jedoch auch von den Befürwortern eines Verbots nicht vorgetragen werden.
Die tatsächliche Waffen betreffenden Veränderungen halten sich dagegen eher in Grenzen: Bei der Einführung unangemeldeter Kontrollen handelt es sich bestenfalls um eine Klarstellung, da sie bereits nach bisheriger Rechtslage möglich sind.
Kontrollen, bzw. schärfere Kontrollen bei Waffenbesitzern sind im aktuellen Waffengesetz eh schon festgeschrieben… was also hat sich mit dem neuen Vorschlag aus der Politik geändert.?
Nichts… gar nichts… denn am schärfsten Waffengesetz weltweit, läßt sich -bis auf ein Totalverbot von Schußwaffen- nichts mehr ändern.
Es geht der Politik vordergründig also nicht um eine Änderung des Waffengesetzes als Konsequenz aus Winnenden, so wie medienwirksam immer und immer wieder verbreitet wurde.
Mit dem Verbot von Paintball und Co. soll ein viel weitreichenderes Verbot von “das Töten simulierender Spiele”… eingeführt und installiert werden. Davon betroffen, die sog.Killerspiele und Alles, was regierungsnahe Institutionen und/oder Politiker dafür halten.
Winnenden und die Opfer… für die Politik also nur Mittel zum Zweck…
Frohes Fest…aber nicht für jeden…
“Left 4 Dead” wird von der Bundesprüfstelle vorläufig indiziert
Der Horrorshooter “Left 4 Dead” ist in Deutschland nur in einer zensierten Version mit der Altersfreigabe “Keine Jugendfreigabe” erschienen.
Am 1. Dezember 2008 hat die Bundesprüfstelle nun entschieden, die europäische Version des Spiels zusätzlich bis auf weiteres in die Liste der jugendgefährdenden Medien aufzunehmen.
Da “Left 4 Dead” auf Listenteil B indiziert wurde, vertritt die Bundesprüfstelle die Einstellung, dass das Horrorspiel strafrechtlich nicht unbedenklich sei. Somit würde es auch gegen §131 StGB verstoßen.
Verbieten wir doch gleich alles…Frau Merk…
Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) hat die gestrige Verschärfung des Jugendschutzgesetzes bei Computerspielen und Filmen durch den Bundestag als ungenügend bezeichnet. Eine leichtere Indizierungsmöglichkeit als jugendgefährdend allein reiche nicht aus.
“Wir brauchen ein strafrechtliches Verbot von virtuellen Killerspielen. Um solche Gewaltspiele mit ihren negativen Folgen effektiv bekämpfen zu können, muss ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot im Strafrecht geschaffen werden, nur dann kann es gelingen, derartige Machwerke zurückzudrängen.”
Gegen die Stimmen der Opposition hatte der Bundestag die Kriterien erweitert nach denen Medien als jugendgefährdend indiziert werden. Spiele mit besonders realistischen, grausamen und reißerischen Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen”, die “das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen”, landen nun auf dem Index. Für Jugendliche verboten waren bislang Gewalt oder Krieg “verherrlichende” Computerspiele. Darüber hinaus müssen die Altersbeschränkungen auf Datenträgern vergrößert werden, um die Abschreckung zu erhöhen.
“Es handelt sich um eine wichtige Maßnahme”,
wertete Merk.
“Ein Schritt in die richtige Richtung”, der aber nicht ausreiche.
Sie wies auf den Anfang 2007 in den Bundesrat eingebrachten Gesetzentwurf Bayerns hin, der einen neuen Straftatbestand schaffen soll. “Dieser erfasst Spielprogramme, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen”, so die Vorlage. Merk:
“Menschenverachtende virtuelle Killerspiele haben eine gewaltabstumpfende Wirkung und können gerade auf labile Personen stimulierend wirken.”
Forderungen nach einem Totalverbot von solchen Spielen seien in Zeiten des Internets nicht zielführend, hielt SPD-Jugendexperte Jürgen Kucharzy dagegen. Aufgrund der rasanten technischen Entwicklungen bedürfe der Jugendmedienschutz regelmäßiger Überprüfungen. Die jetzige Novellierung betreffe nur die Offlinemedien wie Filme und Spiele auf CDs und DVDs.
“In einem nächsten Schritt müssen wir den Online-Bereich unter die Lupe nehmen”,
und den Jugendmedienschutz (Zensur) dort weiterentwickeln, kündigte er an.
Bundestag vor Verabschiedung des Verbots “gewaltbeherrschter Spiele”
Mit der von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hochgehaltenen Initiative sollen Spiele mit “weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten” belegt werden, die “besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen”. Bisher sind allein Gewalt oder Krieg “verherrlichende” Computerspiele für Jugendliche automatisch verboten.