Julian Assange

Nur zur Erinnerung und weil die Medien in dieser Sache weiterhin stur die Tatsachen ausblenden, auf den Bildern sieht man Julian Assange mit dem angeblichen Vergewaltigungsopfer Anna A. (Gesicht verpixelt)  an seiner Seite, 48 Stunden nach der angeblichen Tat…

Das Bild entstand beim Abendessen im Glenfiddich Restaurant in Stockholm am 15. August 2010.

Julian Assange

Wikileaks-Gründer Julian Assange darf von Großbritannien an Schweden ausgeliefert werden. Das hat der Londoner High Court heute Vormittag in zweiter Instanz entschieden und damit die Berufung von Julian Assange gegen ein vorheriges Urteil verworfen.

The judges ruled the issuing of the warrant and subsequent proceedings were “proportionate” and dismissed arguments that the warrant had been invalid and descriptions of the alleged offences unfair and inaccurate.

Julian Assange will sich nun mit seinen Anwälten beraten, ob ein Einspruch gegen das Urteil erfolgversprechend ist. Weitere Infos gibt es regelmäßig hier:
http://www.swedenversusassange.com/

Quelle: http://www.guardian.co.uk/media/2011/nov/02/julian-assange-loses-appeal-extradition

Auslieferung wird angefochten

Wikileaks - TRUTH WILL OUT - RSH

Image by R_SH via Flickr

Zum Auftakt des Londoner Berufungsverfahrens zur Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange an Schweden hat die Verteidigung den Fall als rechtlich fehlerhaft bezeichnet.

Dem 40-jährigen Australier wird Vergewaltigung und sexuelle Belästigung in zwei Fällen vorgeworfen. Assange weist die Vorwürfe zurück und sieht sie als politisch motivierte Kampagne zur Bekämpfung seiner Enthüllungswebsite.

Assange fuhr in einem schwarzen Wagen zum Londoner High Court und ging an zahlreichen Fotografen vorbei in das Gerichtsgebäude, ohne Fragen von Journalisten zu beantworten. Eine Gruppe von Demonstranten forderte in Sprechchören und auf Plakaten die Freilassung von Assange und von Bradley Manning. Dem jungen US-Soldaten Manning wird vorgeworfen, zehntausende geheime Regierungdokumente, unter anderem über die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan an das Internet-Enthüllungsportal Wikileaks weitergegeben zu haben. Er ist seit vergangenem Juli inhaftiert.

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Prozess-Verzögerung

Julian Assange at New Media Days 09 in Copenhagen.

Image via Wikipedia

Der britische Anwalt des Wikileaks-Gründers Julian Assange geht davon aus, dass die schwedische Justiz mit der amerikanischen kooperiert, um den Australier an die USA auszuliefern.

“Wir hören, dass die Schweden darauf vorbereitet sind, die Vergewaltigungsermittlungen gegen Julian einzustellen, sobald die Amerikaner seine Auslieferung verlangen”,sagte Mark Stephens der “Zeit” in London. Er beruft sich dabei auf Quellen in Washington und Stockholm.

Stephens nennt die Vorwürfe in Schweden einen “holding case”, ein Verfahren, das angestrengt werde, um Zeit zu gewinnen. Er glaube nicht an ein gerechtes Verfahren. Aus diesem Grund sei Julian Assange nicht bereit, nach Stockholm zu reisen. Stephens sagt, dass die “Endstation” einer Auslieferung nach Schweden “ein Hochsicherheitsgefängnis in den USA” wäre. Gegen den Australier Assange wird in Schweden wegen Verdachts der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung ermittelt. Er hält sich derzeit in Großbritannien auf, die schwedische Staatsanwaltschaft drängt per europäischem Haftbefehl auf seine Auslieferung. Die nächste Anhörung zu seiner Auslieferung findet am 6. und 7. Februar in London statt.

(dts Nachrichtenagentur)

Wikileaks: Altkanzler Helmut Schmidt verteidigt Julian Assange

Close up of German Chancellor Helmut Schmidt, ...

Image via Wikipedia

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hat die Hatz amerikanischer Firmen und Politiker auf den Wikileaks-Gründer Julian Assange als “unklug” verurteilt. “Das wirkt wie Rache, und das ist es auch”, sagte Schmidt. Zu den Veröffentlichungen selbst hat Schmidt eine differenzierte Position. Bei Themen wie den Gefangenenlagern von Abu Ghraib oder Guantánamo gebe es eine “moralische Pflicht zur Veröffentlichung” von geheimen Dokumenten, erklärte Schmidt. “Aber es muss möglich bleiben, dass ein Gespräch, das zwei Personen miteinander führen, vertraulich bleibt”, fügte er hinzu. Dafür, dass einige Zeitungen die Wikileaks-Protokolle veröffentlicht haben, habe er “Verständnis, aber keine Sympathie”. Schmidt sagte, für die amerikanische Regierung dagegen seien “diese Veröffentlichungen eine schlimme Sache, die diplomatischen Beziehungen werden eine Zeit lang beeinträchtigt sein. Aber die Amerikaner werden das überwinden.”

Quelle: tagesspiegel.de

Frei

LONDON, ENGLAND - DECEMBER 16: Mark Stephens, a lawyer for Wikileaks founder Julian Assange, talks to reporters at The High Court on December 16, 2010 in London, England. Mr Assange has been granted conditional bail, however he remains in police custody pending an appeal by Swedish prosecutors at the High Court. (Photo by Dan Kitwood/Getty Images)

Julian Assange ist am Donnerstagabend aus der Haft entlassen worden. Er hofft seine Arbeit weiterführen und seine Unschuld beweisen zu können, sagte er vor Journalisten nach der Entlassung.

Vor der Freilassung Assanges mussten mehrere Bedingungen erfüllt werden. Neben der Kautionszahlung wurden Julian Assange Auflagen erteilt, unter anderem muß er ab sofort eine Fußfessel tragen, sich auf dem Landsitz eines mit Wikileaks in Verbindung stehenden Medienclubs im Osten Englands aufhalten und sich täglich -telefonisch- bei der dort zuständigen Polizei melden.