Kara Kennedy gestorben

Es scheint zu stimmen, dass ein Fluch über der Kennedy-Familie liegen soll.

Kara Kennedy, die Tochter des vor zwei Jahren verstorbenen US-Senators Ted Kennedy, ist tot. Die 51-Jährige starb an einem Herzinfarkt, wie die Familienstiftung Edward M. Kennedy Institute für the United States Senate mitteilte.

Kara Kennedy Allen (February 27, 1960 – September 16, 2011) was an American professional board member and television producer. A member of the Kennedy family, she was the oldest of three children of U.S. Senator Edward M. “Ted” Kennedy from Massachusetts.[1]

Kara Kennedy, die an Lungenkrebs litt, ist nach ihrem täglichen Fitnessprogramm in einem Sportstudio bei Washington zusammengebrochen. Sie war das älteste Kind des im August 2009 an den Folgen eines Hirntumors gestorbenen US-Senators. Kara Kennedy hinterlässt zwei noch minderjährige Kinder.

In Vertretung ihres Vaters hatte sie kurz vor dessen Tod die Freiheitsmedaille des Präsidenten aus den Händen von US-Präsident Barack Obama in Empfang genommen.

Quelle zu [1] http://en.wikipedia.org/wiki/Kara_Kennedy

Anonymous ist nicht zu fassen

Im Zusammenhang mit den Angriffen auf Gegner der Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks haben US-Behörden die Hackergruppe Anonymous ins Visier genommen.

Angeblich nahm die US-Bundespolizei nach eigenen Angaben in den letzten Tagen in mehreren Bundesstaaten 16 mutmaßliche Hacker fest. Auch in Großbritannien und den Niederlanden sollen im Rahmen der Ermittlungen fünf Verdächtige verhaftet worden sein.

Die meisten der Festgenommen sollen nach Angaben des Justizministeriums in Washington im vergangenen Dezember einen  “Distributed Denial of Service” (DDoS) Angriff gegen den Bezahldienstleister PayPal gestartet haben.

Nach der Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen angeblicher sexueller Belästigung von zwei Schwedinnen im Dezember 2010 hatten Wikileaks-Unterstützer Cyber-Attacken gegen Unternehmen gestartet, die ihre Zusammenarbeit mit der Internetplattform eingestellt hatten. Betroffen waren neben PayPal unter anderen die Internetseiten der Kreditkartenunternehmen Visa und Mastercard.

Die insgesamt 35 Razzien in mehreren US-Bundesstaaten waren nach FBI-Angaben Teil einer Ermittlung zu “koordinierten Cyber-Attacken gegen große Unternehmen und Organisationen”. Dabei habe die US-Bundespolizei auch mit Behörden aus Großbritannien und den Niederlanden zusammengearbeitet. 

 

Gute und richtige Entscheidung

Der Oberste Gerichtshof der USA hat den Verkauf und Verleih von Gewalt-Computerspielen an Minderjährige erlaubt. Die Richter erklärten in Washington ein Gesetz des Bundesstaats Kalifornien, das die Abgabe derartiger Videospiele an Unter-18-Jährige unter Strafe stellte, wegen Verstößen gegen die Meinungsfreiheit für verfassungswidrig.

Gears Of War 3

Wie Bücher, Theaterstücke oder Filme kommunizierten Videospiele “Ideen und sogar gesellschaftliche Botschaften”, heißt es in der Entscheidung. Damit sei ein Schutz durch den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung gegeben.

Der erste Zusatzartikel verankert grundlegende Freiheitsrechte wie die Religionsfreiheit, die Rede- und Pressefreiheit sowie die Versammlungsfreiheit in der Verfassung der USA. Seit Ende des 18. Jahrhunderts ließ der Supreme Court nur in ganz seltenen Fällen Ausnahmen zu, etwa bei der Anstiftung zu einer Straftat oder obszöner Sprache und Bildern.

Die Richter fällten ihre Entscheidung mit einer Mehrheit von sieben zu zwei Stimmen. Sie erinnerten daran, dass Gewaltverherrlichung bereits in den Märchen der Gebrüder Grimm zu finden sei: “Den bösen Stiefschwestern von Aschenputtel werden die Augen von Tauben ausgepickt. Und Hänsel und Gretel (Kinder!) töten ihre Peinigerin, indem sie sie in einem Ofen backen.” Außerdem gebe es keine “überzeugenden” Beweise für einen Zusammenhang zwischen Gewalt-Spielen und aggressivem Verhalten von Kindern und Jugendlichen.

Quelle: AFP

Tumult im Flugzeug

Fragment Arianne Huffington, Huffington Post C...

Image by wilbertbaan via Flickr

Die Chefin der berühmten «Huffington Post» hat gemäss US-Medienberichten einen Tumult auf einem Inlandflug von Washington nach New York verursacht, weil sie entgegen den Weisungen des Flugkapitäns mit ihrem Blackberry gechattet und SMS verschickt hat.

Laut der «New York Post» wurden die Flugbegleiterinnen erst durch einen Flugpassagier auf die 60-jährige «Königin der Blogger» («Der Spiegel») aufmerksam.

Die Besatzung habe Ellis Belodoff zur Ruhe gemahnt, weil dieser laut «Sie hat ihr Blackberry an» geschrien habe.

Auf die Weisung des Personals, er solle Ruhe bewahren, habe er geantwortet: «Ich bin ruhig. Wenn ich es nicht wäre, hätte ich ihr schon lange das Handy aus der Hand geschlagen.»

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Prozess-Verzögerung

Julian Assange at New Media Days 09 in Copenhagen.

Image via Wikipedia

Der britische Anwalt des Wikileaks-Gründers Julian Assange geht davon aus, dass die schwedische Justiz mit der amerikanischen kooperiert, um den Australier an die USA auszuliefern.

“Wir hören, dass die Schweden darauf vorbereitet sind, die Vergewaltigungsermittlungen gegen Julian einzustellen, sobald die Amerikaner seine Auslieferung verlangen”,sagte Mark Stephens der “Zeit” in London. Er beruft sich dabei auf Quellen in Washington und Stockholm.

Stephens nennt die Vorwürfe in Schweden einen “holding case”, ein Verfahren, das angestrengt werde, um Zeit zu gewinnen. Er glaube nicht an ein gerechtes Verfahren. Aus diesem Grund sei Julian Assange nicht bereit, nach Stockholm zu reisen. Stephens sagt, dass die “Endstation” einer Auslieferung nach Schweden “ein Hochsicherheitsgefängnis in den USA” wäre. Gegen den Australier Assange wird in Schweden wegen Verdachts der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung ermittelt. Er hält sich derzeit in Großbritannien auf, die schwedische Staatsanwaltschaft drängt per europäischem Haftbefehl auf seine Auslieferung. Die nächste Anhörung zu seiner Auslieferung findet am 6. und 7. Februar in London statt.

(dts Nachrichtenagentur)

Es wird eng für Wikileaks

Image representing New York Times as depicted ...

Image via CrunchBase

Wenn die Meldungen stimmen, sind die Amerikaner gerade dabei, weltweit Hunderte von Menschenrechtlern, ausländische Regierungsangestellte und Geschäftsleute vor möglichen Gefahren für ihre Sicherheit zu warnen.

Der Fernsehsender CNN hat,unter Berufung auf den Sprecher des US-Aussenministeriums, Philip Crowley, berichtet, dass eine «Handvoll Menschen» bereits an einen sichereren Ort gebracht wurden. Es geht dabei um Menschen, deren Namen in den Wikileaks-Dokumenten genannt worden seien und denen nun u.U. schwerste Repressalien drohen könnten, erklärte Crowley.

Laut «New York Times» sind den US-Behörden bislang noch keine Fälle von Übergriffen bekannt, die im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Dokumente stehen.

Amerikanische Politiker sind speziell über die Diplomatenberichte besorgt, die noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden seien – das sind 99 Prozent der mehr als 250’000 Cables. Diplomaten in Washington und US-Botschaften weltweit sind damit beschäftigt, betroffene Personen zu warnen und unter Schutz zu stellen. Einige Personen sind innerhalb ihres Heimatlandes umgezogen, andere sind im Ausland untergetaucht, berichtete die New York Times unter Berufung auf Regierungsquellen.

Die US-Regierung fordert -laut Wikileaks- per Gerichtsbeschluß Informationen von dem Kurznachrichtendienst Twitter über Wikileaks. Dabei geht es hauptsächlich um die privaten Nachrichten Julian Assanges, Kontaktinformationen und andere Details sowie alle verfügbaren Informationen zu Birgitta Jónsdóttir, Jacob Appelbaum, Rop Gonggrijp, and  Bradley Manning. Twitter hat die betroffenen Personen über das Auskunftsersuchen der US-Behörden unmittelbar informiert. Birgitta Jónsdóttir hat via Twitter angekündigt, gegen das Auskunftsersuchen rechtliche Schritte einleiten zu wollen.

Bitte hier lesen: DOJ subpoenas Twitter records of several WikiLeaks volunteers

Wikileaks teilte weiter mit, man vermute, dass andere Internetfirmen -Facebook,Google- ebenfalls von den US-Behörden im Zuge der Ermittlungen kontaktiert worden seien.

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