Julian Assange will nach Hause

Julian Assange at New Media Days 09 in Copenhagen.

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Wikileaks-Gründer Julian Assange hat die australische Ministerpräsidentin Julia Gillard in einer Videobotschaft aufgefordert, ihn in sein Heimatland zu holen.

Die australische Tageszeitung «Sydney Morning Herald» veröffentlichte das Video am Freitag auf ihrer Internetseite. Darin fordert Assange: «Julia Gillard sollte aktiv werden und mich nach Hause holen.»

Der Gründer der Enthüllungsplattform kämpft derzeit in Grossbritannien gegen eine mögliche Auslieferung nach Schweden.

Die dortigen Behörden wollen ihn wegen der mutmasslichen Vergewaltigung zweier Frauen befragen.

Assange wirft der Staatsanwaltschaft politische Motive vor. Seine Unterstützer fürchten, dass er von dort an die USA ausgeliefert werden könnte.

Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Assange-will-heim-nach-Australien/story/26474453

Paypal:Faule Ausreden

Image representing PayPal as depicted in Crunc...

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Der Online-Zahlungsdienst Paypal hat am Donnerstag beschlossen, die eingefrorenen Spenden für Wikileaks doch auszuzahlen.

“Wir verstehen, dass die Entscheidung von Paypal zum Gegenstand einer größeren Geschichte geworden ist, bei der es rund um die Aktivitäten von Wikileaks auch um politische und juristische Debatten und um die Meinungsfreiheit geht”, erklärte Paypal-Justiziar John Moller im Firmenblog.

Der wohl wichtigste Spendensammler für Wikileaks, die Wau-Holland-Stiftung, behält sich vor, mit rechtlichen Schritten gegen die Sperrung vorzugehen.

Paypal hatte am Montag dem Druck der US-Regierung nachgegeben und alle Spenden die auf das Wikileaks-Konto gehen sollten eingefroren.

Hintergrund war der Vorwurf aus Kreisen der US-Regierung an Wikileaks, in Besitz von Dokumenten zu sein, die durch Verstöße gegen US-Gesetze beschafft worden seien.