Aus Anlass der Unruhen in Grossbritannien hat Yoko Ono den Film des legendären «Bed Peace»-Events mit John Lennon aus dem Jahre 1969 für eine Woche gratis ins Internet gestellt.
Aus Anlass der Unruhen in Grossbritannien hat Yoko Ono den Film des legendären «Bed Peace»-Events mit John Lennon aus dem Jahre 1969 für eine Woche gratis ins Internet gestellt.
Yoko Ono, John Lennons Witwe, empfiehlt ihrem Heimatland Japan, sich nach der Atomkatastrophe von Fukushima bei der Energiegewinnung das kleine Island zum Vorbild zu nehmen.
Wie Island verfüge Japan über zahlreiche heiße Quellen und könne also aus Erdwärme Energie erzeugen, sagte Ono der Nachrichtenagentur AFP.
“Geothermie – das kann man einfach machen, es ist da”,
fügte die 78-Jährige während ihres ersten Japan-Besuchs seit der Katastrophe in Fukushima hinzu.
Erdwärme könne zwar nicht Japans gesamten Energiebedarf decken – als sichere, saubere und einfache Möglichkeit der Energiegewinnung dürfe sie aber nicht außer Acht gelassen werden.
Sie habe diese Form der Energiegewinnung in Island kennengelernt, sagte Yoko Ono.
“Als ich da hingegangen bin, habe ich gemerkt, dass dieser Ort nicht nur schön, sondern sehr unabhängig von den Öl-Leuten ist”,
sagte Ono über den Inselstaat, der mehr als 80 Prozent seines Energiebedarfs mit Erdwärme und Wasserkraft deckt.
In der Nähe der Hauptstadt Reykjavik befindet sich auch der Imagine Peace Tower zur Erinnerung an ihren 1980 erschossenen Mann, John Lennon. Das Steinmonument, auf dem in 24 Sprachen “Imagine Peace” eingraviert ist, sendet einen mit Strom aus Erdwärme betriebenen Lichtstrahl aus.
Zu der Havarie im Atomkraftwerk Fukushima, die am 11. März durch ein Erdbeben und einen anschließenden Tsunami ausgelöst worden war, sagte Ono: “Das ist nicht nur etwas, das Japan widerfahren ist, das ist der ganzen Welt widerfahren.” Es sei klar, dass man weltweit die Atomkraftnutzung aufgeben müsse.
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Der zu lebenslanger Haft verurteilte Mörder von John Lennon wird nicht aus dem Gefängnis kommen. Der zuständige Haftprüfungsausschuss in New York lehnte bereits zum sechsten Mal die Freilassung von Marc Chapman auf Bewährung ab.
Chapman habe am Morgen vor dem Gremium vorgesprochen, das seinen Antrag aber zurückgewiesen habe, sagte ein Justizsprecher in New York.
Chapman hatte den früheren Beatles-Sänger am 8. Dezember 1980 vor dessen Wohnhaus in New York von hinten erschossen. Er wurde im August 1981 zu lebenslanger Haft verurteilt und verbüßt seine Strafe im Hochsicherheitsgefängnis von Attica im Norden des US-Bundesstaates New York.
Chapman hatte 1990 Reue für den Mord an Lennon gezeigt, seine Anträge auf Haftentlassung wurden bislang aber immer zurückgewiesen. Beim ersten Antrag im Jahr 2000 urteilte der Ausschuss, der Häftling werde bis heute von dem Drang nach “Ruhm und Bekanntheit” getrieben, der ihn zum Mörder gemacht hatte. Auch 2002, 2004, 2006 und 2008 lehnte das Gremium eine Bewährung für Chapman ab.
Lennons Witwe Yoko Ono hat sich wiederholt gegen eine Haftentlassung ausgesprochen. Sie forderte, Chapman müsse bis zum Ende seines Lebens hinter Gittern bleiben.
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