Nun ist es amtlich, Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, hat den Erdölförderer YPF wieder verstaatlicht…
Der argentinische Staat hat gegen alle Proteste die Kontrolle über die Erdölfirma YPF des spanischen Energiekonzerns Repsol übernommen. Zuvor hatten beide Kammern des Parlaments der Enteignung mit großer Mehrheit zugestimmt.
Am 16. April 2012 kündigte die argentinische Regierung unter Cristina Fernández de Kirchner einen Gesetzesentwurf zur Verstaatlichung eines 51 %-Anteils an, den Repsol an YPF hielt. Begründet wurde der Schritt damit, Repsol habe zu wenig in die Förderung neuer Quellen investiert, weshalb Argentinien zum Importeur von Erdöl und Erdgas geworden sei.
Mittels eines Präsidialdekrets wurde mit sofortiger Wirkung die Intervention von YPF unter der Leitung des Ministers für Planung, Staatliche Investitionen und Dienstleistungen Julio de Vido angeordnet.
Repsol bezeichnete diese Verstaatlichung hingegen als illegal und diskriminierend und kündigte rechtliche Schritte gegen diese Massnahme an.Die Verstaatlichung wurde auch von der spanischen Regierung und der EU scharf kritisiert. Anfang Mai 2012 passierte das Gesetz zur Verstaatlichung den Kongress, wo er in beiden Kammern mit großer Mehrheit angenommen wurde und damit nach Unterzeichung durch Kirchner in Kraft trat.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Yacimientos_Petrol%C3%ADferos_Fiscales
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