Kein Verfahren gegen Strauss-Kahn


Das Strafverfahren gegen den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, wegen versuchter Vergewaltigung ist erwartungsgemäß eingestellt worden.

Der zuständige Richter Michael Obus gab in New York einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft statt. Zuvor hatte Obus die Einsetzung eines Sonderstaatsanwalts im Verfahren gegen Strauss-Kahn abgelehnt.

Der Anwalt der Anzeigenerstatterin hatte erklärt, der Bezirksstaatsanwalt sei voreingenommen, und hatte daher einen solchen Sonderermittler gefordert. Ein Berufungsgericht wies unmittelbar darauf auch die Klage der ehemaligen Hotelangestellten gegen diese Entscheidung zurück.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits am Montag beantragt, die Anklage gegen Strauss-Kahn fallen zu lassen. Zur Begründung hieß es,

es bestünden Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Klägerin. Die aus Guinea stammende 33-jährige Frau habe gegenüber den Ermittlern wiederholt falsche Angaben zu ihrem Leben, ihrer Vergangenheit, der angeblichen Tat und ihrem Verhalten nach dem Zusammentreffen mit Strauss-Kahn gemacht.

“Im Ergebnis hat die Klägerin beharrlich die Unwahrheit gesagt, als sie sowohl wichtige als auch weniger wichtige Angelegenheiten beschrieb.”

“Wenn wir ihr nicht zweifelsfrei glauben, dann können wir das erst recht nicht von einer Jury erwarten.”

hieß es im Antrag der Staatsanwaltschaft. Der Fall gegen den einst mächtigsten Banker der Welt stehe und falle mit der Aussage der einzigen Zeugin. Da weder Strauss-Kahn noch das Zimmermädchen DNA-Spuren des anderen unter den Fingernägeln hatten, konnte auch ein von ihr beschriebener Kampf vor dem Sexakt nicht nachgewiesen werden.

Update: Verschiedentlich ist in div. Blog’s und auf Webseiten zu lesen, dass es nach der Entscheidung -die Anklage fallen zu lassen- vor dem Gerichtsgebäude zu tumultartigen Szenen gekommen sei und Demonstranten Strauss-Kahn beschimpft hätten. Diese Annahme ist falsch…

Tatsächlich fanden sich vor dem Gericht ca. 30 Demonstranten ein um entweder für oder gegen Strauss-Kahn Stellung zu beziehen.

Dabei trugen lediglich die unverbesserlichen Gegner von Strauss- Kahn Schilder bei sich, auf denen “DSK behandelt Frauen wie Eigentum” und “Stellt den Vergewaltiger vor Gericht – nicht das Opfer” stand.

Update: Hier der Link zur Entscheidung des SUPREME COURT OF THE STATE OF NEW YORK

http://www.courts.state.ny.us/whatsnew/… ismiss.pdf

Um es kurz zu machen,  Nafissatou Diallo aus Guinea, hat durchgängig gelogen…

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