Ganz kurz: OpenOffice kommt in Webanalyse auf über 20 Prozent Marktanteil

OpenOffice.
Image via Wikipedia

Na wer sagt’s denn…OpenOffice wird immer beliebter…

Der IT-Dienstleister Webmasterpro hat in einer Stichprobe von über 1 Million deutscher Internet-Nutzer das jeweils installierte Office-Paket bestimmt. Danach findet sich Microsoft Office bei 72 Prozent der Anwender und OpenOffice bei 21,5 Prozent. Es folgen WordPerfect (2,7 Prozent), Apple iWork (1,4 Prozent), Softmaker Office (0,3 Prozent) und KOffice (0,03 Prozent). 17,1 Prozent der untersuchten Internet-Nutzer haben keines der genannten Office-Pakete installiert.

heise.de

Zusatz: und ich dachte schon ich hätte falsch gelegen als ich OpenOffice hier verlinkt hatte…

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Klima: H. J. Schellnhuber lügt hier wissentlich

Der Klimaberater der Kanzlerin H. J. Schellnhuber hat im Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen über das Abschmelzen der Himalaya-Gletscher “Fehlinformationen” verbreitet. Am 30.10.2009 verkündete er in der ZDF-Sendung “Die lange Nacht des Klimas”, dass die Himalaya-Gletscher in 30 bis 40 Jahren zum größten Teil verschwunden sein könnten.


So kommt eine Lüge zur anderen, wir werden weiterhin verarscht auf Teufel komm raus…

Quelle:

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Deppen-Inkasso… geht in den Keller und weinet bitterlich

Für einen guten Spaß bin ich ja immer zu haben… Spaß muß auch sein, schliesslich ist das Leben eh kurz und beschissen wie ein Rattenschwanz… wie meine Oma es treffend formuliert. Kurz dürfte derzeit auch die Verweildauer der ProInkasso-Konten bei deutschen Banken und Sparkassen sein… denn fast täglich gehen dort Briefe und Mail’s mit der Bitte ein, die geschäftlichen Beziehungen zu ProInkasso doch wenigstens mal zu prüfen. Ja und was soll man sagen, die Banken/Sparkassen prüfen und kommen mehrheitlich zu dem Schluß, dass es für das Ansehen des eigenen Institutes nicht unbedingt förderlich ist wenn man Kunden a la Deppen-Inkasso beherbergt. Frau Günther lässt grüßen.

Heute nun -und das ist der Grund warum ich den Artikel schreibe- finde ich zum Thema “Deppen-Inkasso” eine nette -und recht lustige, Mail im Postfach. Normalerweise reagiere ich auf solchen Unfug nicht… solche Post wandert in den Müll. Aber die hier, die ist richtig herzerweichend und ich bin wirklich drauf und drann “Deppen-Inkasso” wenigstens in Teilen heilig sprechen zu lassen… so nette Menschen haben das nämlich verdient.

Deppen-Inkasso

Wer auch immer diese Mail geschrieben hat, muß ein netter Mensch sein… ein Mensch der sich um seine Mitmenschen -in diesem Fall ja Onkel und Tante Straßburg- wirklich Gedanken macht. Nur, aktuell hilft das eben auch nicht.  Deppen bleiben nämlich immer Deppen.  Also lieber Schreiberling, laß gut sein… zukünftig gehen solche “Kommentare” wieder den Weg… den Müll nun mal geht… siehe Bild.

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Deutschland wird Internet zensieren… Jugendschutz macht es möglich

Es war einfach zu ruhig… kaum jemand hat sich mit dieser Sache noch ernsthaft beschäftigt, die Medien hatten das Thema zu den Akten gelegt nachdem die neue Regierung im letzten Jahr noch verkündet hatte, dass Zensurgesetz für ein Jahr auszusetzen bzw. es später ganz im Papierkorb verschwinden lassen zu wollen.

zen_sur.jpg

Offiziell verabschiedete man sich also vom sog. Zugangserschwerungsgesetz der Ursula von der Leyen… doch -wie so oft- im Hintergrund wurde und wird weiter fleissig an Zensurmaßnahmen gebastelt.
Das Kind bekommt nur einen anderen Namen… es heißt jetzt Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, ist vorerst noch ein Entwurf, hat aber bereits alles, was ein richtiges Zensurgesetz haben sollte… und sollte daher nie in dieser Form verabschiedet werden.

Unter der Überschrift:
Zensur über den Umweg des Jugendschutzes
schreibt Thomas Stadler von INTERNET-LAW folgenden -hier nur zitierten- Beitrag

Ein neuer Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) bezieht die Access-Provider nunmehr ausdrücklich in den Kreis derjenigen mit ein, die von den Behörden zu Jugendschutzmaßnahmen im Sinne des Staatsvertrags verpflichtet werden können. Zum Portfolio der gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen gehören Sperrungsverfügungen gegen Provider, ebenso wie “Sendezeitbeschränkungen” für Internetangebote und die “Kennzeichnung” jugendgefährdender Angebote.
Der Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur hat jetzt ausführlich und ablehnend zu diesen geplanten und zum Teil schon geltenden Maßnahmen Stellung bezogen. Der Provider 1&1 hat in sehr drastischen Worten vom Ende der freien Kommunikation im Internet gesprochen.

Wir können uns also “warm anziehen” denn ganz sicher wird uns die Zensur-Diskussion noch eine ganze Weile auf Trab halten.

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Irak: Chemie-Ali in Bagdad hingerichtet

Der als „Chemie-Ali“ berüchtigte Cousin des früheren irakischen Machthabers Saddam Hussein ist heute in Bagdad am Galgen hingerichtet worden.

Dies bestätigte ein Regierungssprecher im staatlichen irakischen Fernsehen. Ali Hassan al-Madschid (69), ehemaliger Minister, Kommandeur und Berater Saddams, war wegen Völkermords und anderer Kriegsverbrechen insgesamt vier Mal zum Tod durch den Strang verurteilt worden.
[picapp align=”left” wrap=”false” link=”term=Ali+Hassan+al-Madschid&iid=3136424″ src=”0/6/d/c/Saddam_Hussein_And_aba2.jpg?adImageId=9481084&imageId=3136424″ width=”500″ height=”359″ /]

Zuletzt hatten ihn die Richter des obersten irakischen Sondergerichts am Sonntag vor einer Woche wegen des Giftgasangriffs auf die kurdische Stadt Halabdscha im Jahr 1988 zum Tod verurteilt. Dabei waren mehr als 5000 Menschen qualvoll am eingeatmeten Giftgas gestorben.   Al-Madschid hatte damals den Einsatz des international geächteten Massenvernichtungsmittels persönlich angeordnet und überwacht.
Al-Madschid wurde weiterhin wegen Niederschlagung eines Aufstands im Jahr 1999, wegen Völkermordes an den Kurden und wegen seiner Beteiligung an der Unterdrückung rebellierender Schiiten nach dem Golfkrieg 1991 zum Tod durch den Strang verurteilt. Al-Madschid wurde im August 2003 festgenommen und in ein US- Militärgefängnis im Irak gebracht. Saddam Hussein wurde Ende 2006 hingerichtet, „Chemie-Ali“ war ihm bis zuletzt treu ergeben.

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Readers Edition: Arbeitsplatzvernichtung. Ein Kommentar.

Freitag, den 22. Januar 2010 um 11:08 Uhr von Rolf Ehlers

Der Autor mit dem schönen Namen Geierschreck hat am 20.1.2010 in der RE einen Beitrag geschrieben, der meines Erachtens eine besondere Würdigung verdient. Der Beitrag zeigt gnadenlos deutlich auf, dass unser Staat im Vergleich zu allen OECD-Ländern zu den wenigen gehört, die ale sozialen Sicherungen abbauen statt sie auszubauen. Hoffentlich schreckt er die Geier auf, die unser schönes Land auf diese Weise fleddern.
Die von Geierschreck zitierten Statistiken zeigen ganz klar, dass Deutschland in allen wichtigen Belangen, in der Gesamtabgabenquote, der Steuerquote, den Ertragssteuern und den Substanzsteuern ausnahmslos am hintersten Ende der Länder der OECD liegt. Nur bei der Höhe der Sozialabgaben steht unser Land mit ganz vorn.

Ohne jeden Zweifel hat sich das nicht nur durch Zufall so ergeben. Der Staat soll arm sein, er soll auch nicht viel leisten. Die Bürger sollen vom Staat nichts mehr erwarten können. Unser Land gibt die in Jahrhunderten erkämpften Ideale von Gleichheit und Brüderlichkeit auf.

Das Ziel ist ein Zweienhalb-Klassenstaat.

Die oberste Klasse wird gestellt von den wenigen großen Besitzeren des “Volks”vermögens, den Substanzbesitzern. Ihnen ist eine sehr gut honorierte Halbklasse aus Zuarbeiteren, Beratern, Politikern, Parlamentariern und Medienarbeitern zugeordnet. Das gemeine Volk -”wir sind das Volk!” – verliert nach und nach alle Ansprüche auf ein würdiges Leben und insbesondere alle Freiräume.

Wir sind so weit, dass ich mir auf meinen Beitrag in der RE über die Günstlingswirtschaft der FDP (und der anderen etablierten Parteien) folgende schmerzhafte Kritik einhandelte und kaum noch weiß wie ich darauf entgegnen soll:

” …schwacher Beitrag, und ein saublöder Aufhänger, von wegen gegen Hitler und/oder Hugenberg und so.  »An ihren Werken sollt ihr sie erkennen« — Kündigungsschutz, Mieterschutz, Mutterschutz, Bauernschutz, Schutz gegen Wucher, Lohnhebungen UND Vollbeschäftigung („& mit ohne Devisen“):  alles Werke der „Nazis“, und Wirtschaftswachstum obendrein 1944 (!!) das größte der Geschichte, größer als in jedem Jahr der »BRD.«.”

Die Erwähnung dieser unbezweifelbar positiven Entwicklungen, die in die Zeit von 1933 bis 1945 fallen, macht die schändliche Entrechtung von Minderheiten, der deutschen und europäischen Juden, der Sinti und Roma, Homosexueller, angeblicher und wirklicher Erbkranker und Anhänger der kommunistischen Weltanschauung oder staatsfreier Religionen nicht besser. Aber die sozialen Schutzrechte, die in den 12 Jahren des tausendjährigen Reiches ausgebaut wurden, wurden doch nach dem Kriege in Adenauers, Ludwig Erhards und Schumachers sozialer Marktwirtschaft beibehalten und weiter ausgebaut und nicht einfach fallen gelassen – wie man ja auch die in dieser Zeit gebauten Autobahnen und die Erweiterung des Schienennetzes der Reichsbahn nach dem Kriege nicht zurückgebaut hat. Auch die wesentliche Fortentwicklung des Verwaltungsrechts in der Zeit des Dritten Reiches, die nach dem Kriege Modell für viele Länder der Welt wurde (wie früher das Bürgerliche Recht) nahm man nicht zurück. Heute wird jeder, der
behauptet, in der DDR wäre nicht alles und jedes schlecht gewesen, veralbert. Wer so etwas vom Dritten Reich behauptet, auch wenn es unübersehbar richtig ist, wird von der gleichgeschalteten öffentlichen Meinung schon fast als Staatsfeind angesehen. Warum auch nicht? Ein Freund der Entwicklung unseres Landes kann man nicht mit gutem Gewissen sein!

Während andere Länder nach dem Kriege unsere sozialen Standards anstrebten und inzwischen weit überbieten, herrscht bei uns eine Bande gewissenloser Günstlinge der international übermächtigen Wirtschaftskreise und entrechtet gnadenlos alle, auf die sie glauben ohne Schaden für sich verzichten zu können.

Deutsche sollen doch einfach gehen!

Wenn sich das nicht ändert, werden immer mehr enttäusche deutsche Bürger das Land verlassen. Den Architekten der sozial reduzierten neuen deutschen Gesellschaft scheint das sehr zu  passen. Warum sonst strahlen die ihnen hörigen Fernsehanstalten laufend diese Geschichten über deutsche Auswanderer aus und beraten ausführlich über die besten Wege zur Existenzgründung am Ende der Welt? Das heißt doch nichts anderes als: “Dann geht doch! Wir brauchen Euch nicht!”

Die Deutschen werden ersetzt durch nachdrängende Zuwanderer aus den vielen Ländern, in denen es selbst den reduzierten Sozialstandard, den man hier noch zulässt, nie gegeben hat. Die von den Migranten, die leistungsmäßig etwas zu bieten haben, werden natürlich – wie heute schon – weiter reisen in die Länder, die unseren Sozialabbau nicht kennen. Denkt man mal 100 Jahre solcher Politik weiter, gibt es Deutschland nur noch als einen geographischen Ort auf der Landkarte und als eine Erinnerung aus der Geschichte.

Quelle:

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Haiti: USNS Comfort seit Dienstag vor Ort

Während in deutschen Qualitaetsmedien noch am Mittwoch Abend die angeblich schleppend anlaufende internationale Hilfe für Haiti genüsslich ausgeschlachtet wurde und man sich über fehlendes Trinkwasser , fehlende medizinische Hilfe und fehlende bzw. mangelhafte Führungskraft der bereits vor Ort befindlichen amerikanischen Hilfstruppen lautstark ereiferte, räumten vor der Küste von Haiti bereits Schiffe der amerikanischen United States Coast Guard den Weg frei, für den Dreh und Angelpunkt amerikanischer Rettungskräfte in Haiti… das Lazarett-Schiff USNS Comfort.

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Das schwimmende Krankenhaus der US-Marine, die USNS Comfort, hatte bereits am Dienstag Nachmittag die Küste von Haiti erreicht und sofort mit der Behandlung von Erdbebenopfern begonnen. Bereits am 13. Januar 2010 erhielt die Comfort den Befehl, bei den Hilfsmaßnahmen nach dem Erdbeben in Haiti zu helfen. Am 16. Januar lief die Comfort aus.

Erster Patient war ein kleiner Junge, der schwere Verbrennungen erlitten hatte. Das sagte der Chef des Operationsteams der «Comfort» gegenüber dem Sender CNN.

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Das US-Schiff bietet Platz für 1000 Patienten, in sechs OP-Sälen wird operiert.

[picapp align=”left” wrap=”false” link=”term=usns+comfort&iid=7551630″ src=”2/5/4/3/USNS_Comfort_Deploys_a315.jpg?adImageId=9389672&imageId=7551630″ width=”500″ height=”333″ /]

Die USNS Comfort (T-AH-20) ist das dritte Schiff der United States Navy, das den Namen Comfort (“Trost”) trägt, und das zweite Schiff der Mercy-Klasse im Dienst der US-Marine.

Wie ihr Schwesterschiff USNS Mercy (T-AH-19) wurde die Comfort 1976 als Öltanker gebaut; ihr ursprünglicher Name war SS Rose City, unter dem sie in San Diego vom Stapel lief. Am 1. Dezember 1987 wurde sie der Navy übergeben.

  • Patienten-Kapazität:
    • Intensivabteilung: 80 Betten
    • Genesungsstation: 20 Betten
    • Intermediate-Care-Station: 280 Betten
    • Leichte Pflege: 120 Betten
    • Eingeschränkte Pflege: 500 Betten
    • Kapazität insgesamt: 1.000 Betten
    • Operationssäle: 12
  • Abteilungen und Einrichtungen:
    • Notaufnahme
    • Intensivestation
    • Radiologie
    • Labor und Satellitenlabor
    • Zentrale sterile Annahme
    • Medizinisches Lager/Apotheke
    • Physische Therapie und Pflege für Verbrennungen
    • Zahnmedizin
    • Optometrie/Linsenlabor
    • Leichenhaus
    • Wäscherei
    • Sauerstofferzeuger (2)
    • Medizinische Fotografie
    • Vier Destillationsanlagen zur Erzeugung von Trinkwasser aus Meerwasser (300.000 Gallonen pro Tag)
    • Flugdeck für die größten Helikopters (CH-53D, CH-53E, MH-53E, Mi-17)

Nach Angaben der Organisation «Ärzte ohne Grenzen» haben bei dem Erdbeben vor acht Tagen rund 700’000 Menschen mehr oder weniger schwere Verletzungen davongetragen. Experten befürchten, dass viele von ihnen an Infektionen sterben werden, weil ausreichend medizinische Hilfe fehlt

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Körperscanner, Interessenkonflikte und Vetternwirtschaft

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Sofort nach der dramatischen Festnahme des »Unterhosen-Bombers«, eines 23-jährigen Nigerianers auf dem Flug von Amsterdam nach Detroit, der angeblich Sprengstoff in seine Unterwäsche eingenäht hatte, wurde der Ruf laut, die umstrittenen Körper- oder Nacktscanner an den Flughäfen einzusetzen, um damit in Zukunft solche »Unterhosen-Bomber« ausfindig machen zu können. In den USA macht sich nun ein Mann ganz besonders für den Einsatz solcher Scanner stark: der frühere Minister für Heimatschutz, Michael Chertoff, dessen ehemalige Behörde für die Sicherheit an Flughäfen verantwortlich ist.

Schon Stunden nach dem versuchten Bombenanschlag redete alle Welt über die sogenannten Ganzkörperscanner als der »magischen Kugel«, mit der solche Attacken verhindert werden könnten. Senator Lieberman, ein bekannter Neocon, hat bereits Anhörungen angekündigt, wobei er so tut, als sei der Einsatz von Scannern bereits beschlossene Sache, denn eine der »vordringlichen Fragen, die bei dieser Anhörung beantwortet werden soll, lautet: warum wird die Ganzkörperscanner-Technik, mit der Sprengstoffe aufgespürt werden können, nicht in größerem Ausmaß eingesetzt?«

Der ehemalige Heimatschutzminister Michael Chertoff erklärte gegenüber der Washington Post:

»Man muss einen Weg finden, Gegenstände an Körperstellen zu finden, die nicht so leicht zu erreichen sind. Es muss entweder heißen: ›die Hosen runter‹, oder wir brauchen bildgebende Verfahren, wenn wir uns nicht darauf verlassen wollen, dass die bösen Jungs nicht so schlau sind, und ich denke, die bösen Jungs sind so schlau.«

Chertoff hat in den vergangenen Wochen mehrfach die Notwendigkeit betont, die Technik vermehrt an Flughäfen einzusetzen, weil damit Bomben wie die, die der 23-jährige Nigerianer Umar Farouk Abuldmutallab nach Auskunft der Behörden an Bord des Fluges nach Detroit geschmuggelt hatte, entdeckt werden könnten.

»Wir könnten die Scanner verwenden, die wir schon heute in den USA einzusetzen beginnen. Damit sind wir in der Lage, zu sehen, was jemand unter der Kleidung versteckt hat«, sagte Chertoff bei CNN. Der Vorfall von Detroit sei »eine anschauliche Lektion für den Wert dieser Geräte«.

Laut Chertoff hätte der Möchtegern-»Unterhosen-Bomber« von der Fughafensicherheit gestoppt werden können, wenn er mit einem Ganzkörperscanner untersucht worden wäre. Der Sprengstoff, den Umar Farouk Abdulmutallab in der Leistengegend versteckt hätte, wäre dadurch entdeckt worden.

Die amerikanische Behörde für Transportsicherheit des Heimatschutzministeriums, die für die Sicherheit auf Flughäfen verantwortlich ist, bezeichnet die Bilder als »so harmlos, dass sie sogar in der Vorschule aufgehängt werden könnten«. Die Bilder selbst sehen allerdings etwas anders aus, mehrere Organisationen protestierten bereits gegen den Einsatz dieser Geräte, weil er einen massiven Eingriff in die Privatsphäre darstelle. Neben der Frage der Verletzung der Privatsphäre fragt sich im Übrigen auch, ob die Geräte überhaupt funktionieren – und wer am meisten von ihrem Einsatz profitiert.

Eine Passagiervereinigung namens FlyersRights.org wirft Chertoff, der vor nicht einmal einem Jahr als Minister ausgeschieden ist, vor, er nutzte sein Ansehen als ehemaliger Minister, um ein Produkt eines seiner Kunden zu empfehlen. »Chertoff sollte das Vertrauen, das die Öffentlichkeit in ihn als ehemaligen Amtsträger setzt, nicht missbrauchen dürfen, um persönlich am Verkauf der Ganzkörperscanner zu verdienen, indem er behauptet, die Scanner hätten diese besondere Art von Sprengstoff sichtbar gemacht«, erklärte Kate Hanni, Gründerin der Organisation.

Hier weiter:

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Haiti: sie überleben zwischen Leichen, warten auf Hilfe…

Menschen irren traumatisiert durch die Straßen, sie haben alles verloren.
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Es sieht aus wie nach einem Bombardement. Wo sich vorher die Menschen drängten, qualmen jetzt Ruinen…
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…die Toten bleiben liegen…
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Die Zeit arbeitet gegen die Retter…
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…ganz langsam laufen erste Hilfsmaßnahmen an.
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Die unendliche Geschichte…deutsche Verlage kriegen den Hals nicht voll…

Image representing Google News as depicted in ...
Image via CrunchBase

Im Streit um Internet-Inhalte gehen den deutschen Verlegern offensichtlich die Argumente aus, jetzt werfen die deutschen Verleger dem Suchmaschinenbetreiber Google sogar Missbrauch seiner Marktmacht vor.

Es gebe Anhaltspunkte, dass der Internetkonzern seine Suchergebnisse wettbewerbswidrig und nicht fair präsentiere, orakelten am Montag div.Verlegerkreise. Google muß -so die deutschen Verlegerverbände- offenlegen, wie die Suchergebnisse gelistet und nach welchen Kriterien sie sortiert werden. Die Verleger hätten das Bundeskartellamt über diese kartellrechtlichen Fragen informiert. Eine Verlautbarung des Kartellamtes wird allerdings in dieser Woche nicht erwartet.

Zuvor hatte letzte Woche Google die Öffentlichkeit darüber informiert, dass deutsche Verlegerverbände sich mehrfach beim Kartellamt beschwert hätten… der Inhalt der “Klagen” sollte darüber hinaus nicht an die Öffentlichkeit gelangen, teilte Google-Deutschland weiterhin mit.

Den Verlegern geht es laut Google um zweierlei:

Erstens wollen die Verlage wissen, wie Google sucht und wie welche Ergebnisse wo platziert werden. Begründung: es könnte nämlich sein, dass bestimmte Partner von Google bei der Darstellung der Suchergebnisse bevorzugt, also prominenter platziert werden. So würden diese Internetseiten häufiger angeklickt und bekämen -so die Annahme- mehr Werbeeinnahmen.

Zweitens fordern die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, dass Google auch für die Kurz-Anzeige der Suchtreffer im Internet, die sogenannten Snippets, ordentlich bezahlen soll. Dafür bekämen die Anbieter der von Google gefundenen Websites angeblich so gut wie nichts, während Google schon mit dieser ersten Suche und dem Anzeigen der «Snippets» über Werbung Geld einnehme.

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) monieren seit längerem, dass Google mit den Inhalten der Medienunternehmen im Internet viel Geld verdiene, aber die Verlage zu wenig an den Werbeerlösen beteilige. Der Dienst «Google News» steht dabei heftig in der Kritik: Er präsentiert bei den News nicht nur Überschriften, sondern auch sehr kurze sog. Anreißer, so dass viele Nutzer gar nicht mehr den Artikel selbst anklicken müssen. So gehen angeblich den Verlagen als Anbieter dieser Artikel Klicks und eben Werbeeinnahmen verloren.

Google-Deutschland-Sprecher Kay Oberbeck hatte am Wochenende erklärt, dass das Kartellamt den Internetkonzern um eine Stellungnahme gebeten habe. Danach werde es über die Einleitung eines förmlichen Verfahrens entscheiden. Google habe im vergangenen Jahr weltweit 4,2 Milliarden Euro an Inhalte-Anbieter gezahlt, ergänzte Oberbeck.

«Wir sind natürlich gern bereit, dem Bundeskartellamt unsere Produkte und Geschäftspraktiken zu erklären, und wir sind davon überzeugt, dass sie den deutschen und europäischen Gesetzen entsprechen»,

hatte Oberbeck gesagt.

Der VDZ betonte hingegen, die deutschen Verleger hätten 2009 nur einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag von Google bekommen – wie hoch der Betrag gewesen ist, lies man allerdings offen.

Neben den Verlegerverbänden ist auch die Microsoft-Tochter Ciao und der Kartendienst-Anbieter Euro-Cities bei der Kartellbehörde vorstellig geworden. Euro-Cities kritisiert z.B. den kostenlosen Karten-Dienst Google-Maps…

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Neelie Kroes bekennt sich zur Netzneutralitaet

European Commissioner Viviane Reding
Image via Wikipedia

Die designierte EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes, hat in ihrer Anhörung im EU-Parlament gestern in Brüssel ein klares Bekenntnis zur Netzneutralität abgegeben. Einschränkungen des Zugangs der Nutzer durch Service-Provider aus kommerziellen Gründen lehnte sie entschieden ab. Lediglich Gründe der Sicherheit oder Spamabwehr könnten die Verletzung des Prinzips rechtfertigen. Ebenso offen unterstütze Kroes einen stärkeren Einsatz von Open-Source-Produkten innerhalb der EU, sie sei ein Verfechter von Interoperabilität. Dagegen blieb die noch amtierende Wettbewerbskommissarin vorsichtig, was Fragen zum Urheberrecht anbelangt.

Kroes sagte, “wir müssen sehr wachsam sein gegenüber neuartigen Bedrohungen der Netzneutralität”, und verwies auf die Diskriminierung von VoIP-Angeboten durch Netzanbieter in Europa. Die EU-Kommission bereitet zur Netzneutralität einen Bericht vor, der Ende des Jahres abgeschlossen werden soll. Darin soll Kroes’ Stimme erhebliches Gewicht haben, falls sie am 26. Januar als Nachfolgerin ihrer Vorgängerin Viviane Reding (siehe Foto) bestätigt werden sollte.

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