Was für eine Stimme

Die Blues- und Soul-Sängerin Etta James ist nach Auskunft ihrere Ärztin sterbenskrank. Die 73-Jährige leide an Leukämie, sagte die Ärztin Elaine James der Zeitung “The Press-Enterprise“.

Etta James was born Jamesetta Hawkins Jan. 25, 1938 in Los Angeles, California, to Dorothy Hawkins. She claimed that her mother told her that her father was a white pool player, Rudolf “Minnesota Fats” Wanderone. She is an American blues, soul, R&B, rock & roll, gospel and jazz singer and songwriter. In the 1950s and 1960s, she had her biggest success as a blues and R&B singer. She is best known for performing “At Last”.

James wurde unter anderem durch ihre Interpretation des Songs “At Last” berühmt. Nach Angaben ihres langjährigen Managers Lupo De Leon leidet sie auch an Hepatitis C und geistigem Verfall.

James gewann vier Grammys und 17 Blues-Auszeichnungen. Der Song “At Last” wurde im Januar 2009 von Beyoncé zur Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama angestimmt.

Prozessauftakt

Mit der Auswahl der Geschworenen begann heute der Prozess gegen den früheren Leibarzt des verstorbenen US-Popidols Michael Jackson.

Dem Mediziner Conrad Murray wird vorgeworfen, für den Tod Jacksons durch eine Überdosis des Betäubungsmittels Propofol im Juni 2009 verantwortlich zu sein.

Propofol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Narkotika, der aufgrund seiner kurzen Plasmahalbwertszeit und relativ geringen Kumulation als gut steuerbar gilt. Bedeutsame Nebenwirkungen bei der Gabe von Propofol sind Atemdepression bis zur Apnoe sowie Blutdruckabfall (durch verminderten peripheren Gefäßwiderstand).

Es treten auch Erregungsphänomene (spontane Bewegungen, Muskelkrämpfe), allergische Reaktionen (Anaphylaxie) aufgrund von Histaminfreisetzung sowie Träume (meist angenehm, jedoch auch hin und wieder sogenannte „bad trips“ – schlechte Träume, die real erlebt werden) des Patienten auf. Träume mit sexuellen Phantasien führen gelegentlich zu Vorwürfen der sexuellen Belästigung oder gar des sexuellen Missbrauchs durch den Arzt.

Propofol hat eine kurze euphorisierende Wirkung und besitzt darüber hinaus ein erhebliches Suchtpotenzial, das sich aufgrund der Verfügbarkeit allerdings überwiegend auf medizinisches Personal auswirkt, bzw. auf Personen denen das Mittel ärztlich verabreicht wird. Die Gefahr, dabei unbeabsichtigt zu Tode zu kommen (Atem- und Herzstillstand), ist erheblich.(1)

Die Justiz in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien prüft nun mögliche Kandidaten für die zwölfköpfige Jury auf ihre Eignung. Die Eröffnungsplädoyers von Anklage und Verteidigung sind für Ende September geplant. Der im Fernsehen übertragene Prozess soll rund sechs Wochen dauern. Im Fall einer Verurteilung drohen dem Mediziner bis zu vier Jahre Haft.

Murray weist den Vorwurf der fahrlässigen Tötung zurück.

Quelle zu (1) http://de.wikipedia.org/wiki/Propofol

Kalifornien/ San Bruno: Jetzt sieben Todesopfer

Die Zahl der Todesopfer nach der schweren Gasexplosion im kalifornischen San Bruno ist auf sieben gestiegen. Spürhunde hätten am Samstag drei weitere Leichen entdeckt, teilte Polizeichef Neil Telford mit. Sechs Menschen würden noch vermisst, die Suche nach ihnen werde fortgesetzt.

52 Menschen wurden bei der gewaltigen Explosion einer Erdgas-Pipeline am Donnerstagabend verletzt, die ein ganzes Wohnviertel des etwa drei Kilometer vom Flughafen von San Francisco entfernt liegenden Orts in Brand setzte. 37 Häuser wurden vollständig zerstört, sieben weitere erheblich beschädigt. Die Feuerwehr brauchte Stunden, um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen. Von den Opfern konnten Gerichtsmediziner zunächst nur drei identifizieren – bei ihnen handelt es sich um eine 44-jährige Frau und ihre 13-jährige Tochter sowie um eine weitere, 20 Jahre alte Frau.

Die Ursache für das Unglück war am Wochenende weiter unklar. Mehrere Bewohner berichteten, sie hätten den Energieversorger Pacific Gas & Electric (PG&E) vor einigen Wochen über starken Gasgeruch in dem Viertel informiert. Techniker hätten nach der Ursache gesucht, seien aber nach kurzer Zeit unverrichteter Dinge wieder abgezogen.

PG&E-Chef Chris Johns sagte dazu, sein Unternehmen gehe derzeit alle Telefon-Protokolle durch. Bisher könne es derlei Warn-Anrufe aber nicht bestätigen. Der Konzern kündigte an, für die Notunterkünfte der evakuierten Einwohner aufzukommen. Wann diese in ihre Häuser zurückkehren können, ist noch unklar.


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