Test bestanden

Mobile-Friendliness ist das Stichwort bei Googles neuem Ranking-Faktor. Google will zukünftig nur solche Suchergebnisse auf mobilen Geräten anzeigen, die auf diesen auch dargestellt werden können. Eine mobile Website soll nach dem Update nicht nur fehlerfrei angezeigt werden können, sie soll auch ohne horizontale Scrollbewegungen und Pinch-to-Zoom erfassbar sein. Natürlich sollte auf nicht darstellbare Inhalte wie Flash verzichtet werden, und auch die Navigation von Links darf kein Problem darstellen. Diese Anforderungen richten sich vor allem nach Endgeräten mit geringerer Auflösung – in erster Linie also Smartphones.

Quelle: http://googlewebmastercentral.blogspot.de/2015/02/finding-more-mobile-friendly-search.html

Wir haben Angst vor CDU / CSU

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion möchte das umstrittene neue Leistungsschutzrecht gegen allen Widerstand beibehalten und nun schnell durchsetzbar machen. Verlage sollen ihr neues Online-Leistungsschutzrecht schneller zu Geld machen können, wenn es nach der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geht. Man wolle das laufende Schlichtungsverfahren zwischen den Rechteinhabern und Google beschleunigen, kündigte der CSU-Abgeordnete Michael Frieser am Donnerstag eine entsprechende Initiative für das nächste Jahr an.

Die in der VG Media zusammengeschlossenen Verlage wollen ihre Ansprüche aus dem Leistungsschutzrecht im Internet zivilrechtlich gegen Google und andere Suchmaschinen durchsetzen, die nicht bereit sind, für Lizenzen für die gewerbliche Nutzung kleiner Textauszüge zu zahlen. Zur Klärung der Ansprüche und des vorgeschlagenen Tarifs wurde die dafür zunächst zuständige Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamts angerufen.

VG Media, Erpressung leider gescheitert

Es ist vorbei. Deutsche Verlage kapitulieren und gestatten Google auch weiterhin kostenlos die Darstellung kurzer Textausrisse (Snippets) in Google-News.

…haben die Presseverleger die VG Media ganz überwiegend angewiesen, ab dem 23. Oktober 2014 gegenüber Google eine widerrufliche „Gratiseinwilligung“ in die unentgeltliche Nutzung ihrer Presseerzeugnisse zu erklären…

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Die Kapitulationserklärung der Verlage im Wortlaut. Nun darf man entspannt abwarten wie sich die Geschichte entwickeln wird denn aufgeben werden die Verleger nicht.

Springer, befiehl! Wir folgen dir!

Einige deutsche Verlage kämpfen immer noch unerbittlich gegen den Goliath Google. Die Verlage wollen Geld dafür, dass die Amerikaner ihre Pressetexte verwerten (was so nicht stimmt) und pochen auf ihren gesetzlichen Anspruch durch das sogenannte Leistungsschutzrecht. Dieses Leistungsschutzrecht wurde auf Bitten der Verlage von deutschen Politikern wunschgemäß verfasst und ebenfalls durch deutsche Politiker zeitnah -und ohne nähere rechtliche Prüfung- verabschiedet. 

Die VG Media und ihre falschen Aussagen
Die VG Media und ihre falschen Aussagen

Durch das Leistungsschutzrecht für Presseverleger sollte ursprünglich erreicht werden, dass bereits kleine Ausschnitte aus Zeitungsartikeln für ein Jahr ab Veröffentlichunggesetzlich geschützt sind. Diese sogenannten Snippets sind in der Regel kürzer als drei Sätze und werden häufig im Internet in Suchergebnissen zusammen mit dem Titel und derURL angezeigt. Den Verlagen sollte das ausschließliche Recht eingeräumt werden, Presseerzeugnisse zu gewerblichen Zwecken im Internet öffentlich zugänglich zu machen. Die Anzeige von Snippets in Suchergebnissen wäre daraufhin nicht mehr zulässig gewesen, sofern nicht zuvor bereits eine andere Regelung (Lizenzierung) mit dem Verlag getroffen worden wäre. Der Gesetzentwurf sah vor, dass für die Anzeige der Snippets in Suchergebnissen eine angemessene Vergütung an die Verlage zu zahlen wäre.

Ende Februar 2013 änderte der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages den Gesetzentwurf in entscheidenden Punkten: Suchmaschinen sollen „einzelne Wörter und kleinste Textausschnitte“ nutzen dürfen, ohne den Verlagen Vergütungen zahlen zu müssen. Als Begründung wurde angegeben, dass andernfalls das Grundrecht auf Informationeingeschränkt worden wäre. Verwiesen wurde auch darauf, dass der Bundesgerichtshof 2011 entschieden hatte, dass GoogleThumbnails“ genannte Vorschaubilder in Suchergebnissen zeigen darf.

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Leistungsschutzrecht

Aus und vorbei. Das Leistungsschutzrecht, mit dem ein Teil der deutschen Verlage zukunftssicher Geld scheffeln wollte, steht unmittelbar vor dem Ende. Die Kritiker dieses Gesetzes hatten in allen Punkten recht, jetzt sehen es wohl auch die Verlage ein und blasen zum geordneten Rückzug. Natürlich nicht ohne noch einmal kräftig zu jammern.

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Damit nicht genug, die VG Media ist sich nicht zu blöde auch kleine Suchmaschinen zu erpressen. Jedenfalls erhielten die Betreiber der News-Suchmaschine Tersee Post von der VG Media. In dem Schreiben heißt es: “Die von der VG Media wahrgenommenen Rechte werden von Ihrem Unternehmen genutzt. Wir laden Sie daher zu einem Gespräch über den Abschluss eines Lizenzvertrages ein”…
Man kann nur hoffen das die Betreiber von Tersee sich nicht einschüchtern lassen und notfalls die Bremse ziehen und -so wie Google und Co.es tun werden- nur noch Links ohne Textauszügen anzeigen werden.

Recht auf Vergessenwerden

Es funktioniert prächtig, dieses “Recht auf Vergessenwerden”. Wirklich jeder EU-Bürger, dazu zählen natürlich auch Politiker, kann sich  an Google wenden und Google gibt sich Mühe so zeitnah wie möglich die beanstandeten Links aus dem Suchindex zu verbannen aber -das ist Deutschland hier- Google löscht angeblich zu schnell und auch mehr als sein müsste…sagen vermeintliche “Experten”.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte im Mai entschieden, dass EU-Bürger Google und andere Suchmaschinenbetreiber dazu verpflichten können, Links zu unangenehmen Dingen aus ihrer Vergangenheit nicht mehr in ihren Suchergebnissen anzuzeigen. Google schaltete Ende Mai eine Website frei, auf der solche Anträge gestellt werden können.

Verbraucherschützer und Experten haben jetzt die Betreiber von Suchmaschinen aufgefordert, den Löschanträgen von EU-Bürgern seltener nachzugeben. Auf einem Treffen des Experten-Beirats für Google zum sogenannten “Recht auf Vergessenwerden” unter dem Vorsitz von Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt verwiesen die Sachverständigen auf das öffentliche Interesse an bestimmten Informationen, selbst wenn betroffene Bürger diese aus den Ergebnislisten der Suchmaschinen entfernen lassen wollen.

Aus dem Transparenzbericht von Google:

Gemäß dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Mai 2014 in dem Verfahren Google Spain gegen AEPD und Mario Costeja González dürfen Einzelpersonen bei Suchmaschinenbetreibern wie Google beantragen, dass Suchergebnisse zu ihrem Namen entfernt werden. Laut dem Urteil des Gerichtshofs müssen Suchmaschinenbetreiber jedes Löschungsersuchen einer Einzelperson prüfen und dürfen bestimmte Ergebnisse nur dann weiterhin anzeigen, wenn ein öffentliches Interesse an den Informationen besteht.

Quelle: http://www.google.com/transparencyreport/removals/europeprivacy/?hl=de

und: Internet

Bundeskartellamt hält sich raus

Das Bundeskartellamt hat sich beeilt, die erneute Absage an die VG Media ist überdeutlich. Wir [Bundeskartellamt] haben Google gegenüber deutlich gemacht, dass eine Totalauslistung einzelner Verleger eine kartellrechtlich relevante Diskriminierung sein könnte.” Eine bloße Beschränkung auf die Überschriften der Verlagsbeiträge, wie sie Google nun angekündigt habe, “ist aber von einer solchen Totalauslistung deutlich entfernt”.

Google hatte am Mittwoch angekündigt, ab dem 9. Oktober Online-Berichte von Verlagen, die von Google Geld fordern, in der Google-Suche nicht mehr so ausführlich darzustellen wie bisher. Für bestimmte Websites würden künftig nur der Link zum Artikel sowie dessen Überschrift angezeigt, aber nicht mehr Textausschnitte (“Snippets”) und Vorschaubilder (“Thumbnails”).

Die in der VG Media zusammengeschlossenen Verlage wie Axel Springer und Burda hatten Googles Ankündigung als Erpressung bezeichnet. Die VG Media hatte das Bundeskartellamt umgehend aufgefordert, Googles Verhalten unter die Lupe zu nehmen. Die Wettbewerbshüter hatten allerdings erst im August mitgeteilt, trotz einer Beschwerde der VG Media kein Missbrauchsverfahren gegen Google einzuleiten.

Quelle:  Thomson Reuters 2014

 

Grenzenlose Gier

Was wollen die Verleger mit dem Leistungsschutzrecht eigentlich erreichen ?

1. Google sollte verpflichtet werden Verlagsinhalte deutscher Verlage in der deutschen Google-Suche und in den deutschen Google-News an prominenter Stelle zu listen und 2. Google sollte verpflichtet werden dafür zu bezahlen, dass Verlagsinhalte an prominenter Stelle in den Google-News oder in der Google-Suche gelistet werden.

gmx.de / web.de und t-online haben auf diesen Unsinn reagiert und ihre Suchmaschinen gesäubert.  Die Portale haben alle Verlage, die in der VG Media organisiert sind, bis auf weiteres aus dem Suchindex entfernt. Konsequent.

Oder hier:

Und hier:

Die Portale wollen offensichtlich allen Streitigkeiten aus dem Wege gehen und listen lieber aus. Das kann man machen -wenn man eine eigene Webseite mit integrierter Suche betreibt, sollte man diese Möglichkeit ebenfalls vlt.mal überdenken- muß man aber nicht denn die Anzeige von kleinsten Textausschnitten a la http://www.*******.de/geld/wirtschaft/klimawandel/gewissen-statt-gewinn-37971116.******.html sollte ja, laut Leistungsschutzrecht, weiterhin erlaubt bleiben. Die überaus spannende Frage war also nicht WER auslistet, sondern wie Google mit der Situation umgehen wird denn allein Google ist das Ziel deutscher Verleger.

Google hat in der Vergangenheit klar und deutlich kommuniziert: wir zahlen nicht für unsere eigene und kostenlose Dienstleistung. Logisch, die Suche findet ja nur was andere ins Netz stellen. Dementsprechend hat Google-Deutschland-Chef Philipp Justus heute in einem Blog-Beitrag angekündigt, dass Online-Artikel von Verlagen, die von der VG Media vertreten werden, vom 9. Oktober an auf Google News und bei der allgemeinen Google-Suche nur noch mit der Überschrift angezeigt und verlinkt werden.

Allerdings haben einige deutsche Verlage ‒ vertreten durch die Verwertungsgesellschaft VG Media ‒ kürzlich beschlossen, Google (und andere Anbieter) zu verklagen, weil wir Textausschnitte („Snippets”) und Vorschaubilder („Thumbnails”) verwenden, um Leserinnen und Leser auf die Seiten der betreffenden Verlage hinzuweisen. Wir bedauern dieses juristische Vorgehen sehr, denn jeder Verlag konnte schon immer selbst entscheiden, ob und wie seine Inhalte in unseren Diensten angezeigt werden. Vor dem Hintergrund dieser Klage werden wir Snippets und Thumbnails einiger bekannter Webseiten wie bild.de, bunte.de oder hoerzu.de nicht mehr anzeigen, also jener Verlage, die in der VG Media organisiert sind. Für diese Seiten werden wir nur noch den Link zum Artikel sowie dessen Überschrift anzeigen.

http://google-produkte.blogspot.de/2014/10/news-zu-news-bei-google.html

Verständlich… und (wichtig) man listet eben keinen Verlag aus, man hält sich an die im Leistungsschutzrecht verankerten Ausnahmen, lediglich auf Thumbnails und Textauszüge wird verzichtet. Der Link und die Überschrift, mehr nicht. Nun sollte man meinen das die Sache damit ausgestanden ist, aber nein, die VG Media, die die Rechte zahlreicher Verlage aus dem Leistungsschutzrecht wahrnimmt, reagierte umgehend und wirft Google nun im Gegenzug Diskriminierung und einen Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung vor:

Das Leistungsschutzrecht werde von Google “zum Anlass genommen, eine Marktmacht von 93 Prozent zu Lasten der Presseverleger zu missbrauchen. Ziel Googles ist es offensichtlich, die Zustimmung der Verleger zu einer unentgeltlichen Nutzung der Inhalte zu erzwingen und das Gesetz des Deutschen Bundestages leerlaufen zu lassen”…

Damit auch wirklich jeder diesen himmelschreienden Blödsinn nachlesen kann, gibt man auch noch eine Pressemeldung raus:


Und hier die Begründung: Keiner der Verlage habe Google aufgefordert, seine Inhalte nicht mehr anzuzeigen. “Es geht den Presseverlegern um eine angemessene Vergütung aus der Verwertung des Presseleistungsschutzrechts”, sagt der Geschäftsführer der VG Media, Markus Runde:

“Das ist der urheberrechtliche Teil dieses Sachverhaltes, der nur von der Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt und den Zivilgerichten geklärt werden kann. Das Kartellrecht hat die ungehinderte Rechtsdurchsetzung dort sicherzustellen, wo ein Marktbeherrscher seine Macht missbräuchlich nutzt, um unentgeltliche Nutzung zu erzwingen. Nun liegt es am Bundeskartellamt, das Verhalten von Google, wie angekündigt, zu überprüfen.”

Mir fällt dazu nichts mehr ein, außer, Schutzgelderpressung. Die Schutzgelderpressung bezeichnet eine Verbrechensform der Erpressung, bei der das Opfer (Google) für versprochenen „Schutz“ vor angedrohter Zufügung von Schaden (zum Beispiel materielle Schäden/Schadenersatz im Nichtzahlungsfall) eine Leistung (in der Regel Geld) erbringen soll, selbst aber grundsätzlich keine weitere Gegenleistung erhält.

Pressemitteilung der VG Media 141001_pm_vg-media_google

Google räumt auf…

Google unterstützt Presseverlage nach Kräften, auch online eine Lesergemeinde aufzubauen ‒ und Geld zu verdienen. Jeden Monat leiten wir über eine halbe Milliarde Klicks zu deutschen Nachrichtenseiten. Jeder dieser Klicks ist für Verlage Schätzungen des amerikanischen Zeitungsverbandes zufolge zwischen 12 und 16 Cent wert. Zusätzlich haben wir in den vergangenen drei Jahren eine Milliarde Euro an deutsche Werbepartner aus dem Medienbereich ausgeschüttet. Aus all diesen Gründen entscheiden sich viele Nachrichtenanbieter dafür, ihre Inhalte über die Google Suche oder Google News zugänglich zu machen ‒ von FAZ bis Süddeutsche, von Spiegel bis Zeit ‒ insgesamt rund 5.000 deutsche Nachrichtenseiten. Abertausende weitere Anbieter arbeiten mit Google als Werbepartner zusammen.

Allerdings haben einige deutsche Verlage ‒ vertreten durch die Verwertungsgesellschaft VG Media ‒ kürzlich beschlossen, Google (und andere Anbieter) zu verklagen, weil wir Textausschnitte („Snippets”) und Vorschaubilder („Thumbnails”) verwenden, um Leserinnen und Leser auf die Seiten der betreffenden Verlage hinzuweisen. Wir bedauern dieses juristische Vorgehen sehr, denn jeder Verlag konnte schon immer selbst entscheiden, ob und wie seine Inhalte in unseren Diensten angezeigt werden. Vor dem Hintergrund dieser Klage werden wir Snippets und Thumbnails einiger bekannter Webseiten wie bild.de, bunte.de oder hoerzu.de nicht mehr anzeigen, also jener Verlage, die in der VG Media organisiert sind. Für diese Seiten werden wir nur noch den Link zum Artikel sowie dessen Überschrift anzeigen.

Quelle: http://google-produkte.blogspot.de/2014/10/news-zu-news-bei-google.html?source=deplus

AC/DC Malcolm Young steht nicht mehr auf der Bühne

Auf Welttournee werde im Jahr 2015 stattdessen sein Neffe Stevie Young mitfahren, teilte die Band auf ihrer Homepage mit. Der gebürtige Schotte hatte AC/DC mit seinem Bruder Angus gegründet.

Eigene Netze

Inmitten der Enthüllungen über ausufernde Überwachung durch US-Geheimdienst setzen Internet-Riesen wie Google und Facebook laut einem Zeitungsbericht verstärkt auf eigene Leitungen. Sie hätten die Investitionen in Netz-Infrastruktur erhöht, ließen eigene Kabel unter der Erde und unter Wasser verlegen und bauten auch eigene Netzwerk-Technik, schrieb das “Wall Street Journal” am Dienstag. So kontrolliere Google jetzt Glasfaser-Kabel mit einer Länge von über 160 000 Kilometern, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Laut den Enthüllungen auf Basis von Unterlagen des Informanten Edward Snowden hatte sich der US-Geheimdienst NSA in die Leitungen zwischen den Rechenzentren von Internet-Konzernen wie Google und Yahoo eingeklinkt. Dieser Datenverkehr wird jetzt beschleunigt verschlüsselt.

Quelle: http://goo.gl/kBrS12