EV ist vom Tisch

Na also. Das Buch Recht und Gerechtigkeit von Jörg und Miriam Kachelmann darf ab sofort wieder ungeschwärzt vertrieben werden, die am 10. Oktober erlassene EV wurde heute vom Landgericht Mannheim aufgehoben.

Das ging dann mal zügig, die Sportsfreunde in Mannheim mußten zwar erst überzeugt werden, sie wollten die EV nicht aufheben, schlußendlich knickten sie dann doch ein…

In einer zweistündigen, zum Teil turbulenten Verhandlung konnte das Gericht vom Gegenteil überzeugt werden.[1]

Schön, die EV wäre damit vom Tisch… Claudia Dinkel dürfte ihren Tobsuchtsanfall hinter sich haben und die Kanzlei Zipper durfte lernen, wie Profis arbeiten.

Es war einer wenigen Fälle, bei dem ich erleben durfte, daß der die Verhandlung führende Richter eine Aussage des Gegenanwalts „Ich war naiv und töricht.“ ins Sitzungsprotokoll nahm.[2]

Naiv und töricht also…so, so… das klingt für mich eher wie “stehend K.O. gegangen”. Da hat wohl jemand Ruhm und Ehre gesehen, seine Hausaufgaben dann aber nicht gemacht, tja, Pech gehabt… wer sich mit Profis anlegt, der zahlt eben Lehrgeld.

Wie auch immer, demnächst geht es in Frankfurt zur Sache, der Falschbeschuldigerin Claudia Dinkel stehen also noch aufregende Tage bevor… und am Ende steht hoffentlich bei ihr die Erkenntnis… “Falschbeschuldigung lohnt sich nicht”… 

Quelle [1] http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=288

Quelle [2] http://www.buchmarkt.de/content/52793-rainer-dresen-zum-kachelmann-buch-ich-rechne-mit-keinen-belaestigungen-mehr.htm

 

 

 

 

 

Recht und Gerechtigkeit

Recht und Gerechtigkeit Das 383 Seiten starke Werk der Eheleute Miriam und Jörg Kachelmann ist ein Sachbuch insofern, als es die ungeheuerlichen Praktiken deutscher Strafjustiz im Sexualstrafrecht umfassend beschreibt.

Das äußerst preiswerte Buch ist inhaltsreich, wendet sich sowohl an den juristischen Laien als Aufklärungshilfe, zeigt im Erleben des Justizopfers Kachelmann, wie schnell und leicht unkritische Justizjuristen bereit sind, von der Anzeige einer Falschbeschuldigerin bis hin zum Tatrichter durchzustechen, ohne sich der Bremswirkung des § 160 II StPO (Ermittlungsgebot nach allen Seiten) zu befleißigen, weist auf die immer weiter um sich greifende strafrichterliche Unsitte verfahrensverkürzender Maßnahmen gemäß § 257 c StPO zu Lasten der Angeklagten hin, wirkt prophylaktisch auf die Bedeutung von Verteidigern hin, die nur dann diesen Namen verdienen, wenn sie sexualstrafrechtlich erfahren und nicht zu höfischer Demut gegenüber Richtern neigen.

Ja, der KACHELMANN als Standardwerk für schlimmste Entartungen in der Justizorganisation, die der anzeigebereiten Falschbezichtigerin einen höheren Stellenwert als ‘Opferzeugin’ einräumt als der grundgesetzlichen Unschuldsvermutung, wie sie der EMRK-Artikel 6 Absatz 2 fordert und in Deutschland geltendes Recht ist. Innovative Ansätze hinsichtlich justitieller Schlampereien quer durch Deutschland mit Beispielen lassen diese spannend-interessante Werk einen festen Platz in jeder Bibliothek Einzug finden.
Dietmar Purschke, Ronnenberg, den 14.10.2012

http://www.derclub.de/de/product/-/recht-und-gerechtigkeit/1/2643505?tsc5=suche_null

Ausgelesen

So, ich bin jetzt auch durch. Das Buch “Recht und Gerechtigkeit” hat zudem ein paar Merkzettel verpasst bekommen. Bestimmte Absätze / Passagen lese ich mir noch einmal durch.

Recht und Gerechtigkeit
Recht und Gerechtigkeit Ein Märchen aus der Provinz

Vorläufiges Fazit: Wer das im Buch beschrieben Szenario am eigenen Leib erleben muß, der geht durch die Hölle.

Die Sendung mit dem Jauch

Keine Frage, der Auftritt der Familie Kachelmann bei Günter Jauch war perfekt…und zwar so perfekt, dass das “Falschbeschuldiger-DingsBums” eine weitere Ausstrahlung über die ARD-Mediathek etc. verbieten lassen will.

Aber…erst muß der Vorwurf der Falschbeschuldigung, also der Vorwurf, den mehrere Gutachter im Verfahren erhoben, aus der Welt und das macht man so:

Danach ist, laut Kanzlei Zipper, die ARD drann… die soll dann mal die spezielle Sendung mit dem Jauch aus dem Rennen nehmen.

Das wird noch richtig Spaß machen wenn wir zusehen dürfen, wie das “Falschbeschuldiger-DingsBums” die Internet-Archive dieser Welt von Zipper und Co. durchsuchen lässt… um Kopien von der ” Sendung mit dem Jauch” per Gerichtsbeschluss löschen zu lassen.

Und was ist mit Menschen wie mir ? Ich habe die “Sendung mit dem Jauch” auf Festplatte gespeichert (zitternd an den Fingernägeln nagend) muß ich jetzt auch mit Mannheim rechnen ?

Zipper… übernehmen sie…

Name unerwünscht

Zum Streisand-Effekt hatte ich hier am Freitag schon geschrieben. Als Streisand-Effekt wird bezeichnet, wenn durch den Versuch, eine Information zu unterdrücken, genau das Gegenteil erreicht wird, nämlich die Information besonders bekannt gemacht wird.

Die Anwälte Schimmel und Zipper, die zur Pressekonferenz nicht geladen waren, werden genau die Erfahrung machen, die schon viele, viele andere Menschen machen mußten. Meine Vermutung ist, dass spätestens Ende der kommenden Woche JEDER den vollständigen Namen der Zipper-Mandantin kennt, selbst Menschen die sich nicht für das Buch “Recht und Gerechtigkeit” interessieren. 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser… diesen Satz hat mir -vor Jahren- meine Mutter immer um die Ohren geschlagen wenn es ihr darum ging… ob ich meinen schulischen Pflichten nachgekommen bin oder Mama lieber doch noch mal die Hefte durchsehen sollte.

Diesen Satz würde ich jetzt auch den Anwälten Schimmel und Zipper um die Ohren schlagen wollen… denn die haben ihre Hausaufgaben offensichtlich nicht gemacht, schlimmer noch, die haben den vollen Namen ihrer Mandantin, den man eigentlich jetzt nicht mehr nennen darf, voll ausgeschrieben und für JEDEN zugänglich auf der eigenen Kanzlei-Homepage zum Download angeboten.

Steilvorlage und die schlage ich natürlich nicht aus, der Download war schnell gemacht und bei Google Drive gespeichert, schliesslich kann man nie wissen was zukünftig in dieser Angelegenheit noch geschehen wird.

Frage: werden jetzt auch Bäcker etc. mit Klagen überzogen ? Ich meine, der Name, der vorläufig nicht mehr genannt werden darf, der bezeichnet ja auch eine ganz bestimmte Brotsorte.

Jörg Kachelmann – und das Chaos geht weiter (via Ritaevaneeser’s Blog)

Gratulation von mir an dieser Stelle… für eine Frau, die unermüdlich Fakten und Daten gesammelt, ausgewertet und dann in Textform gegossen hat.
Gratulation zu einem Blog, der sich durch Detail- und Faktentreue auszeichnet, nichts beschönigt, nichts weglässt aber alles daß erzählt… was in deutschen Qualitaetsmedien zum “Fall Jörg Kachelmann” nicht geschrieben und worüber in deutschen Talkshows nicht gesprochen wurde/wird.

Sehr geehrte Frau Neeser, ich bedanke mich bei Ihnen und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute.

BlackHole am 20.06.2011

Jörg Kachelmann  - und das Chaos geht weiter Der Erfolg kommt selten vom Müssen, sondern eher vom Wollen. © Dieter Gropp Ein privater Blog, ohne Zwang zur Registrierung, ohne Netzwerk dahinter, ohne Werbung wurde zum Selbstläufer!  1,000,140 heute 10 Uhr 31 Die meisten Besucher hatten wir am 1.Juni 2011 :   22,542 Eines ist aber sicher: Ohne Euch Blogger -Verfasser von grossartigen Beiträgen – wäre das niemals möglich gewesen! Danke an Alle  R.E.NRead More

via Ritaevaneeser’s Blog

Staatsanwaltschaft will Revision

Nun also doch… Die Staatsanwaltschaft Mannheim wird im Fall Kachelmann Revision einlegen. Das bestätigte Staatsanwalt Oskar Gattner gegenüber dem SWR. Wettermoderator Jörg Kachelmann war am Dienstag vom Vorwurf der besonders schweren Vergewaltigung freigesprochen worden.

Die Staatsanwaltschaft geht diesen Schritt, um eine vollständige schriftliche Urteilsbegründung zu erhalten. Der formale Beschluss dazu steht aber noch aus. Das Gericht hat dann rund vier Monate Zeit, um die Urteilbegründung zu liefern.

STA will Revision

Das Landgericht Mannheim hatte den Wettermoderator vom Vorwurf der Vergewaltigung seiner Ex-Freundin aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nach Auffassung der Richter reichten die Indizien nicht für eine Verurteilung des 52 Jahre alten Schweizers aus. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und drei Monate Haft gefordert.

Am kommenden Dienstag läuft die Revisionsfrist ab. Bis dahin hat die Staatsanwaltschaft Zeit, Revision einzulegen.

Quelle: http://www.swr.de/swr4/bw/regional/-/id=259578/nid=259578/did=8135206/g606f9/

Die 38-jährige Ex-Geliebte, Claudia Simone Dinkel, bekam am Dienstag nach der Urteilsverkündung und noch im Gericht, einen Tobsuchtsanfall, trat gegen Möbel und beschimpfte ihren Verteidiger.